Gründerstar, Hörgeräteakustiker

Gründerstar: Hörgeräteakustiker können bis Mitte Februar gründen

08.01.2026 - 09:17:12

Der neue Branchenpreis für Hörakustik-Gründer hat seine Bewerbungsfrist bis zum 15. Februar 2026 verlängert. Eine prominente Jury sucht innovative Geschäftskonzepte, die mit einem Marketing-Paket prämiert werden.

Die Bewerbungsfrist für den neuen “Gründerstar”-Preis in der Hörakustik-Branche ist verlängert worden. Interessierte Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben nun bis 15. Februar 2026 Zeit, ihre Geschäftskonzepte einzureichen. Das gab der Initiator Individual Akustiker Service (IAS) Anfang dieser Woche bekannt. Die Verlängerung soll jungen Gründern in der Hörakustik mehr Planungssicherheit geben – eine Sparte, die gegen etablierte Marktteilnehmer zunehmend Schwierigkeiten hat, Talente zu gewinnen.

Premiere für den Branchennachwuchs

Der “Gründerstar” ist ein neu geschaffener Wettbewerb speziell für Jungunternehmen in der Hörakustik. Die Frist wurde vom ursprünglichen Termin auf Mitte Februar verschoben, um die große Resonanz abzubilden und ein breites Bewerberfeld zu ermöglichen.

Teilnehmen können alle Hörgeräteakustiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die ihre erste Fachfiliale oder ihren Betrieb nach dem 1. Oktober 2023 gegründet haben. Die IAS sucht gezielt nach innovativen Köpfen, die das traditionelle Geschäftsmodell herausfordern – sei es durch ungewöhnliche Ladenkonzepte, kreative Marketingansätze oder besondere Servicemodelle.

Die Verlängerung kommt zum rechten Zeitpunkt: Viele Gründer waren gerade mit dem Jahresendgeschäft beschäftigt. Wer kann da nebenbei einen Wettbewerbsantrag feilen? Mit der neuen Frist räumt die IAS diesen Stress aus dem Weg.

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Hochkarätige Jury mit TV-bekanntem Coach

Die Qualität der Jury gibt dem Wettbewerb Gewicht. Neun angesehene Experten aus der Branche sollen die Bewerbungen beurteilen – keine Standard-Besetzung, sondern eine Mischung aus erfolgreichen Unternehmern und Branchenvetera­nen.

Prominent besetzt ist das Gremium mit Marco Peters, dem “Currywurst-König”, der als Business Coach in der VOX-Show Die Höhle der Löwen bekannt ist. Seine Teilnahme signalisiert: Es geht um skalierbare Geschäftsmodelle und unternehmerischen Biss – nicht nur um technisches Detailwissen. Weitere Jury-Mitglieder sind Martin Schaarschmidt, PR-Berater und Fachjournalist, sowie Annica van Hees, Gründerin von Hördesign van Hees.

Die Experten werden die Einreichungen auf Kreativität, Machbarkeit und Umsetzungsreife prüfen. Bewerber sollten zeigen, was ihre Unternehmen unterscheidet – ungewöhnliche Gründergeschichten, überraschende Serviceangebote oder eine authentische Social-Media-Präsenz können den Ausschlag geben.

Marketing-Paket für den Sieger

Der Gewinn ist kein Pokal im Schrank, sondern konkrete Unterstützung: Das “Gründerstar”-Siegerunternehmen erhält ein Marketing-Paket im Wert von 3.000 Euro. In einem umkämpften Markt, wo kleine Neulinge gegen große Ketten antreten müssen, ist professionelle Markenhilfe oft entscheidend für die Wachstumsphase.

Hinzu kommt massive Sichtbarkeit in der Fachpresse. Die IAS will dadurch den Austausch in der Hörakustik-Startup-Szene beleben und mehr Menschen zur Selbstständigkeit ermutigen. Das Timing ist klug gewählt: Der Hörgeräte-Markt verändert sich schnell – Kunden wünschen sich personalisierten Service und digitale Integration. Genau hier haben agile Startups oft die Nase vorn.

Branchenbelebung im Handwerk

Dieser “Gründerstar” ist nicht zu verwechseln mit anderen regionalen Preisen ähnlichen Namens, etwa dem etablierten Award in der Region Oldenburg/Stade. Dieser neue Preis ist streng branchenspezifisch ausgerichtet und spricht die speziellen Herausforderungen der Hörakustik an.

Die Fristverlängerung passt zu einem breiteren Trend im deutschen Handwerk: Verbände und Organisationen nutzen zunehmend Wettbewerbe, um Innovation zu fördern und den Fachkräftemangel zu bekämpfen, indem sie Unternehmertum attraktiver machen. Mit der Verschiebung auf 15. Februar stellt die IAS sicher, dass die erste Kohorte der Preisträger wirklich die besten Köpfe der nächsten Gründergeneration repräsentiert.

Jurybesluss im Frühling erwartet

Nach dem Einsendeschluss am 15. Februar wird die neunköpfige Jury beraten und Finalisten auswählen. Die Preisverleihung soll im Frühling 2026 stattfinden. Branchenbeobachter erwarten, dass die prämierten Konzepte einen Ausblick auf die Zukunft der Hörakustik-Einzelhandelsfläche geben – und etablierte Praxen zum Umdenken bei Kundenerlebnis und Service bringen könnten.

Interessierte Gründer können ihre Unterlagen bis zur neuen Frist über das offizielle Portal einreichen.

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