Griffstärke verrät Demenzrisiko Jahre im Voraus
25.01.2026 - 08:54:12Ein schwacher Händedruck kann ein Frühwarnzeichen für Demenz sein. Aktuelle Studien zeigen: Ein Rückgang der Griffkraft geht dem geistigen Abbau oft um Jahre voraus. Diese einfache Messung könnte künftig die Früherkennung revolutionieren.
Die Verbindung zwischen Muskelkraft und Gehirnsgesundheit gewinnt in der Forschung massiv an Bedeutung. Ein messbarer Rückgang der Handgriffstärke kann einem kognitiven Verfall um bis zu neun Jahre vorausgehen. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Prävention – lange bevor Gedächtnisprobleme im Alltag sichtbar werden.
Experten sehen in dem simplen Test ein kostengünstiges Werkzeug für die Risikobewertung. Angesichts steigender Demenzzahlen und begrenzter Therapien wird die Früherkennung immer wichtiger. Könnte ein Hand-Dynamometer bald zum Standard in der Hausarztpraxis gehören?
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So hängen Muskeln und Gehirn zusammen
Der Zusammenhang ist kein Zufall, sondern physiologisch erklärbar. Eine große amerikanische Multikohortenstudie aus dem Jahr 2024 belegt: Motorische Störungen wie eine reduzierte Griffstärke gehen kognitiven Defiziten deutlich voraus. Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei vaskulär bedingten Demenzerkrankungen.
Die Erklärung liegt in der Kommunikation zwischen Muskeln und Gehirn:
- Bei Bewegung schütten Muskeln Botenstoffe (Myokine) aus.
- Das Myokin BDNF ist entscheidend für das Überleben und Wachstum von Nervenzellen.
- Ein weiteres Muskelhormon, Irisin, verbessert in Studien die Gedächtnisleistung.
Ein allgemeiner Muskelschwund (Sarkopenie) reduziert die Produktion dieser schützenden Stoffe. Das Gehirn wird anfälliger für degenerative Prozesse.
Was der einfache Test wirklich misst
Die Messung mit einem Hand-Dynamometer ist schnell, kostengünstig und etabliert. Sie liefert einen objektiven Wert für die allgemeine Muskelkraft, die eng mit der Gesamtkörperkraft korreliert.
Eine Auswertung der deutschen NAKO Gesundheitsstudie mit über 200.000 Teilnehmern zeigt: Die maximale Griffkraft wird typischerweise um das 40. Lebensjahr erreicht – danach nimmt sie kontinuierlich ab.
Ein stärkerer Abfall als altersüblich ist ein Warnsignal. Er deutet nicht nur auf Sarkopenie hin, sondern auch auf:
* Erhöhte biologische Alterung
* Höheres Sterblichkeitsrisiko
* Systemische Probleme wie chronische Entzündungen
Im Demenz-Kontext ist eine auffallend niedrige Griffstärke somit ein rotes Tuch.
Vom Warnsignal zur Prävention: So reagiert man richtig
Die gute Nachricht: Muskelkraft ist beeinflussbar. Die Erkenntnis motiviert direkt zu präventiven Maßnahmen. Krafttraining ist eine der wirksamsten Strategien, um die kognitive Gesundheit zu erhalten.
Studien zeigen: Regelmäßiges Training bremst nicht nur den Muskelabbau, sondern kann auch den Abbau der weißen Hirnsubstanz verlangsamen. Die Empfehlungen decken sich mit allgemeinen Ratschlägen zur Demenzprävention:
- Gezieltes Krafttraining
- Regelmäßige Ausdauerbewegung
- Proteinreiche Ernährung
- Kontrolle von Bluthochdruck und Diabetes
Die Griffstärke dient hier als einfacher Motivations- und Erfolgsparameter. Es ist nie zu spät, aktiv zu werden.
Einfacher Test, große Wirkung: Der Trend zur zugänglichen Früherkennung
Die Einordnung der Griffstärke als Biomarker passt in einen breiteren Medizintrend: die Suche nach einfachen, nicht-invasiven Werkzeugen für die Früherkennung. Während Bluttests und bildgebende Verfahren Fortschritte machen, bieten funktionelle Tests eine ergänzende Perspektive.
Die Stärke liegt in der Zugänglichkeit. Ein Dynamometer ist weit günstiger als ein MRT-Scanner. Hausärzte könnten das Screening in Routineuntersuchungen integrieren. Ein auffälliges Ergebnis wäre dann Anlass für weiterführende Diagnostik und intensive Lebensstilberatung.
So könnte die Vorsorge der Zukunft aussehen
Die Forschung arbeitet nun an standardisierten Schwellenwerten. Die Kombination der Griffkraftmessung mit anderen Tests – etwa der Gehgeschwindigkeit – könnte die Vorhersagegenauigkeit weiter erhöhen.
Langfristig könnten digitale Gesundheits-Apps eine Rolle spielen, die eine selbstständige Überwachung ermöglichen. Die Botschaft ist klar: Ein fester Händedruck ist mehr als Höflichkeit. Er ist ein Spiegel der Gehirngesundheit – und seine Erhaltung eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft.
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