Grazer Süden startet mit Wohnbau-Offensive ins Jahr
18.01.2026 - 21:02:12Mehrere Bauträger starten diese Woche neue Verkaufsphasen für hunderte Wohnungen in Graz. Die Projekte konzentrieren sich auf die südlichen Bezirke Puntigam, Liebenau und Straßgang. Sie reagieren damit auf den anhaltend hohen Wohnraumbedarf in die steirische Landeshauptstadt.
Die Angebote reichen von kompakten Eigentumswohnungen ab 40 Quadratmetern bis zu großen Mietwohnungen für Familien. Branchenbeobachter sehen in der Offensive eine direkte Antwort auf den kontinuierlichen Zuzug in die Stadt.
Diese Projekte gehen in die nächste Phase
Aktiv ist unter anderem der Bauträger Kohlbacher. Er hat neue Abschnitte in der Gmeinstraße in Puntigam und der Kärntnerstraße in Straßgang gestartet. Die Projekte zielen vor allem auf Käufer von Eigentumswohnungen.
Parallel entstehen auch reine Mietprojekte, wie das “Green City Living”-Konzept in Puntigam. Diese Mischung soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen – von Singles bis zu Familien. Die hohe Aktivität zeigt sich in zahlreichen Listungen auf Immobilienportalen.
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Nachhaltigkeit wird zum Standard
Moderne Ausstattung und ökologische Bauweise sind zentrale Verkaufsargumente. Die neuen Wohnungen bieten:
* Große Balkone, Terrassen oder private Gärten
* Hochwertige Materialien wie Eichendielen
* Barrierefreie Zugänge
* Vorbereitungen für E-Autos in Tiefgaragen
Immer mehr Projekte setzen auf nachhaltige Technologien. Photovoltaik-Anlagen, Erdwärme-Heizungen und gute Dämmung versprechen niedrige Betriebskosten und steigern den Immobilienwert.
Warum der Grazer Süden boomt
Die Konzentration auf Puntigam, Liebenau und Straßgang ist strategisch. Diese Stadtteile punkten mit einer guten Anbindung an den ÖPNV, der Nähe zu Arbeitgebern und einer wachsenden Infrastruktur. Die Stadt fördert die Entwicklung aktiv, um neues, lebenswertes Wohnen außerhalb der Innenstadt zu schaffen.
Die Projekte sind oft in größere Quartierskonzepte eingebettet. Sie schaffen nicht nur Wohnraum, sondern auch Grünflächen und Erholungszonen. Die Lage zwischen City und südlichem Umland macht sie für Pendler und Familien gleichermaßen attraktiv.
Hintergrund: Ein robuster Markt unter Druck
Die Bautätigkeit spiegelt die robuste Nachfrage in Graz wider. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in den letzten Jahren deutlich – im Schnitt auf über 4.200 Euro pro Quadratmeter. Gründe sind Zuzug und der Trend zu kleineren Haushalten.
Die neuen Projekte lindern die Wohnungsknappheit. Doch langwierige Genehmigungsverfahren und hohe Baukosten bleiben Herausforderungen. Sie könnten verhindern, dass das Angebot mit der Nachfrage Schritt hält.
Was kommt als nächstes?
Viele der jetzt gestarteten Projekte sollen bis Ende 2026 fertig werden. Experten rechnen mit weiteren Bauabschnitten und neuen Grundstückserschließungen. Die Preise für energieeffiziente Neubauten in guten Lagen dürften stabil bleiben oder moderat steigen.
Die große Frage: Kann die Bautätigkeit das Bevölkerungswachstum dauerhaft decken? Die Stadtplanung steht vor der Aufgabe, das Wachstum sozial und ökologisch verträglich zu gestalten. Für Interessenten bedeutet die aktuelle Welle jedenfalls mehr Auswahl in einem der heißesten Märkte Österreichs.
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