Graz setzt 2026 auf Schulen und Grünflächen
18.01.2026 - 09:09:12Trotz Sparzwang investiert Graz gezielt in Bildung und öffentliche Räume. Die Stadt konzentriert sich auf die Fertigstellung zentraler Plätze und den Ausbau von Schulen. Für Bewohner in Bezirken wie Puntigam und Reininghaus verbessert sich damit die Lebensqualität deutlich.
Während der städtische Haushalt um über sechs Millionen Euro gekürzt wird, stockt Graz das Budget für Bildung und Integration auf. Der Abteilung stehen rund 1,5 Millionen Euro mehr zur Verfügung als zunächst geplant.
Diese Mittel fließen in Modernisierungen. Ein Leuchtturmprojekt ist die Mittelschule Puntigam. Ihre umfassende Erneuerung kostet etwa 26 Millionen Euro. Der Standort wird zur Schwerpunktschule für Gesundheit, Tourismus und Ernährung.
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Zusätzlich trat eine neue Förderrichtlinie für flexible Kinderbetreuung in Kraft. Sie entlastet Eltern finanziell, die auf stundenweise Betreuung angewiesen sind.
Reininghausplatz wird zum “grünen Herz”
Im größten Grazer Neubaugebiet Reininghaus geht ein zentrales Projekt zu Ende. Der neue Reininghausplatz soll im Frühjahr 2026 fertig werden. Mit rund einem Hektar ist er doppelt so groß wie der Grazer Hauptplatz.
Das Konzept wurde ökologisch nachgebessert. Landschaftsarchitekten setzen auf das “Schwammstadt-Prinzip”: Ein unterirdisches System verbindet die Wurzelräume von 78 Bäumen. Es speichert Regenwasser und kühlt das Mikroklima.
Für die Anwohner entsteht ein multifunktionaler Freiraum mit:
* Bereichen für Wochenmärkte
* Wasserflächen zur Abkühlung
* Zonen für Freizeitaktivitäten wie Boccia
Immobilienexperten sehen in der Platzfertigstellung einen entscheidenden Schritt. Sie hebt die Wohnqualität in Reininghaus von reiner Bausubstanz zu einem lebendigen Stadtteil.
Privater Wohnungsbau zieht sich zurück
Während die Stadt investiert, wird der private Sektor vorsichtiger. Marktanalysen sagen für 2026 einen Rückgang bei fertiggestellten Eigentumswohnungen voraus. Der Fokus liegt nun auf spezialisierten Projekten und Sanierungen.
Beispiele für diese Entwicklung sind:
* Die Revitalisierung der denkmalgeschützten Rottalmühle in Geidorf durch die Wesiak Group (18 Eigentumswohnungen, Baustart dieses Jahr).
* Ein Projekt der ÖWG Wohnbau in der Lendgasse mit sieben Eigentumswohnungen (Fertigstellung Frühjahr 2026).
Im Mietsegment dominiert weiterhin Reininghaus. Im Projekt “Q17” entstehen hunderte freifinanzierte Mietwohnungen. Ihre Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 geplant.
Soziale Infrastruktur als Standortfaktor
Die aktuelle Stadtentwicklung unter der KPÖ-geführten Koalition hat eine klare Priorität: soziale Daseinsvorsorge vor reinem Wachstum. Beobachter sehen darin eine Chance, die Attraktivität der Bezirke langfristig zu sichern.
Früher hinkte die Infrastruktur oft dem Wohnbau hinterher. In den großen Entwicklungsgebieten gleicht sich dieses Verhältnis nun an. Die verbesserte soziale Infrastruktur wird zum harten Standortfaktor. Sie beeinflusst zunehmend die Bewertung von Immobilien in Bezirken wie Gries, Puntigam und Eggenberg.
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