Graz bleibt Österreichs Immobilien-Mengenkönig
01.01.2026 - 14:32:12Graz-Stadt verzeichnet die meisten Eigentumsübertragungen in Österreich. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und eine stabile Nachfrage treiben den lebhaften Wohnungsmarkt an.
Graz ist erneut Spitzenreiter bei Immobilienverkäufen in Österreich. Während Wien die höchsten Preise erzielt, dominiert die steirische Landeshauptstadt unangefochten bei der Anzahl der Transaktionen. Das zeigen aktuelle Grundbuchauswertungen zum Jahreswechsel.
Unangefochtene Dominanz in der Statistik
Die Daten zeichnen ein klares Bild: Der Bezirk Graz-Stadt verzeichnete im abgelaufenen Jahr die höchste Dichte an Eigentumsübertragungen. Mit einer Transaktionszahl für Wohnimmobilien, die deutlich über 2.000 liegt, lässt Graz andere Landeshauptstädte wie Linz oder Salzburg weit hinter sich.
Selbst auf Bezirksebene in Wien findet sich kein vergleichbares Volumen. Während der Gesamtmarkt in der Bundeshauptstadt größer ist, übertrifft Graz-Stadt selbst transaktionsstarke Wiener Bezirke wie die Donaustadt. Marktbeobachter sprechen von einer gefestigten, strukturellen Marktgegebenheit.
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Was treibt den Grazer Markt an?
Der Erfolg basiert auf einem entscheidenden Faktor: dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Vergleich zu Universitätsstädten wie Innsbruck oder Salzburg liegen die Quadratmeterpreise in Graz oft deutlich niedriger. Diese relative Erschwinglichkeit macht Eigentum für eine breitere Käuferschicht zugänglich.
- Besonders das Segment der kleineren bis mittelgroßen Wohnungen floriert.
- Die Nachfrage wird von Studierenden und jungen Fachkräften getrieben.
- Auch für Investoren bleibt Graz attraktiv, da hier trotz moderaterer Preise weiterhin solide Mietrenditen möglich sind.
Eine stabile Wirtschaft und wachsende Bevölkerung im steirischen Zentralraum bilden das Fundament für diese anhaltende Dynamik.
Stadt und Umland: Zwei verschiedene Welten
Interessant ist der Blick auf die regionale Differenzierung. In Graz-Stadt dominieren klar Eigentumswohnungen. Im Umland, dem sogenannten Speckgürtel, spielen dagegen weiterhin Einfamilienhäuser und Baugrundstücke eine größere Rolle.
Allerdings zeichnet sich ein Trend ab: Wegen der gestiegenen Preissensibilität weichen viele Käufer, die früher im Umland gebaut hätten, nun auf Bestandsimmobilien in der Stadt aus. Sie suchen zunehmend nach günstigeren Alternativen in weiter entfernten Bezirken.
Stabilität statt Spekulation
Was bedeutet diese anhaltende Dynamik für die Zukunft? Marktkenner prognostizieren für 2026 eine Fortsetzung des Trends. Die Zeiten überhitzter Preisanstiege scheinen vorbei – das verleiht dem Markt eine gesunde Basis.
Die hohe Transaktionszahl in Graz deutet nicht auf Spekulation hin, sondern auf einen liquiden Markt. Hier finden Angebot und Nachfrage noch zusammen, anders als in manchen Luxusregionen, wo die Märkte aktuell “einfrieren”. Graz bleibt damit der unbestrittene Motor im österreichischen Grundbuchverkehr.
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