GRAWE-Deal signalisiert Aufschwung am Kreditmarkt
08.01.2026 - 17:30:12Der österreichische Finanzsektor startet mit neuem Schwung ins Jahr 2026. Nach Jahren der Stagnation melden Banken eine steigende Kreditnachfrage. Ein klarer Beleg für diese Trendwende ist die jüngste Großtransaktion im Bankensektor.
Die GRAWE Bankengruppe übernimmt das Corporate-Banking-Segment der Anadi Bank. Das Volumen der Transaktion beläuft sich auf rund 350 Millionen Euro. Marktbeobachter werten diesen Schritt als starkes Signal: Die Institute wollen wieder wachsen und stellen Liquidität bereit.
Das Volumen der Transaktion beläuft sich auf rund 350 Millionen Euro. Marktbeobachter werten diesen Schritt als starkes Signal: Die Institute wollen wieder wachsen und stellen Liquidität bereit.
Der Abschluss ist für Februar 2026 geplant, vorbehaltlich der Genehmigung durch Finanzaufsicht und EZB. Analysten sehen darin ein klares Vertrauensvotum in die Bonität des heimischen Mittelstands.
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Parallel zum Firmenkundengeschäft belebt sich auch der Markt für private Baufinanzierungen. Die Nachfrage nach Wohnbaukrediten steigt wieder spürbar an.
Treibende Kraft ist die Stabilisierung der Bauzinsen. Die Europäische Zentralbank hat ihren Zinserhöhungszyklus beendet und erste Senkungsschritte vollzogen. Zudem läuft die strenge KIM-Verordnung zur Kreditvergabe seit Mitte 2025 aus. Die Kombination aus günstigeren Konditionen und steigenden Realeinkommen macht den Traum vom Eigenheim für viele wieder realistischer.
Wirtschaftlicher Rückenwind stützt die Erholung
Das verbesserte Finanzierungsumfeld wird von einer sich aufhellenden Gesamtwirtschaft getragen. Ökonomen der Bank Austria prognostizieren für 2026 ein Wachstum von 1,0 Prozent.
Besonders wichtig für Kreditnehmer: Die Inflation sinkt. Prognosen zufolge wird die Teuerungsrate im Jahresdurchschnitt auf etwa 2,4 Prozent fallen. Das sorgt für mehr Planungssicherheit bei Unternehmen und Haushalten. Ein robuster Arbeitsmarkt mit einer leicht sinkenden Arbeitslosenquote stützt die Bonität zusätzlich.
Ende der dreijährigen Schockstarre
Die aktuellen Entwicklungen markieren das Ende einer fast dreijährigen Phase der Zurückhaltung. Der massive Zinsanstieg ab 2022 hatte die Kreditvergabe zeitweise fast zum Erliegen gebracht.
Die jetzige Erholung ist jedoch keine Rückkehr zu den Zeiten des “billigen Geldes”. Es handelt sich um eine Normalisierung auf einem höheren, aber stabileren Niveau. Die Banken bleiben selektiv und achten weiterhin auf strenge Risikoparameter. Die Bereitschaft, das Kreditvolumen auszuweiten, zeigt jedoch, dass sie die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer Kunden wieder höher einschätzen.
Kann der positive Trend im ersten Quartal anhalten, dürften die Institute ihre Prognosen für das Gesamtjahr noch nach oben korrigieren.
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