Googles Veo 3.1: KI-Videos jetzt in 4K und für Social Media optimiert
19.01.2026 - 20:52:12Googles KI-Videogenerator Veo erhält ein entscheidendes Upgrade für Creator und Profis. Die Version 3.1 beherrscht nun vertikale Formate und 4K-Auflösung.
Das Update, das um den 13. Januar 2026 herum eingeführt wurde, zielt direkt auf zwei Schmerzpunkte der boomenden Creator-Ökonomie ab. Bislang mussten Inhalte für Plattformen wie YouTube Shorts, TikTok oder Instagram Reels mühsam zugeschnitten werden, was oft Qualität kostete. Mit nativer Unterstützung für das 9:16-Format entfällt dieser Schritt. Gleichzeitig katapultiert die neue 4K-Upscaling-Funktion die KI-Videos in den professionellen Bereich. Diese Neuerungen sollen Veo für soziale Medien und hochwertige Produktionen gleichermaßen attraktiv machen.
Der Social-Media-Turbo: Natives Vertikalvideo
Die vielleicht folgenreichste Neuerung ist die native Generierung von Hochformat-Videos. Das KI-Modell komponiert Szenen jetzt von Grund auf für die vertikale Darstellung auf Smartphones. Subjekte bleiben zentriert, die Action ist für den kleinen Bildschirm optimiert.
Für Creator bedeutet das eine enorme Arbeitserleichterung. Die umständliche Nachbearbeitung entfällt. Hochwertige, vollformatige Clips für YouTube Shorts lassen sich direkt erstellen, ohne Kompromisse bei Komposition oder Qualität. Eine Schlüsselfunktion ist dabei das erweiterte „Ingredients to Video“-Tool. Nutzer können Referenzbilder hochladen, um die KI bei der Erstellung dynamischer Clips zu steuern – fertig für den sofortigen Upload.
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Profi-Qualität: Der Sprung in 4K-Auflösung
Parallel zum Social-Media-Fokus treibt Google die Qualität für professionelle Anwendungen voran. Veo 3.1 kann Videos nun auf 1080p und sogar 4K hochskalieren. Das ist ein Quantensprung gegenüber der vorherigen Obergrenze.
Diese 4K-Fähigkeit macht Veo für anspruchsvolle Produktionen und große Leinwände interessant. Feine Texturen und gesteigerte Schärfe werden möglich. Die hochauflösende Ausgabe richtet sich vor allem an Geschäfts- und Enterprise-Kunden über Plattformen wie Vertex AI und die Gemini API. Alle KI-generierten Inhalte tragen weiterhin die unsichtbare digitale Wasserzeichen-Technologie SynthID.
Mehr Kontrolle für komplexe Geschichten
Neben den Hauptfeatures verbessert Veo 3.1 die visuelle Konsistenz – eine bisherige Schwachstelle der KI-Videogenerierung. Charaktere und Hintergründe bleiben über verschiedene Szenen hinweg nun deutlich erkennbarer.
Das gelingt durch das erweiterte „Ingredients to Video“-Tool. Bis zu drei Referenzbilder geben der KI präzise Vorgaben für Charaktere, Objekte und Stil. Diese größere Kontrolle ermöglicht es, komplexere, mehrszenige Narrative zu erschaffen, anstatt nur isolierte Einzelclips. Ein kritischer Schritt hin zu anspruchsvollerer, KI-gestützter Filmproduktion.
Strategische Ausrichtung und Rollout
Mit Veo 3.1 verfolgt Google eine klare Zwei-Säulen-Strategie. Einerseits senkt das Unternehmen die Einstiegshürde für ansprechende Social-Media-Inhalte, was zu einer Flut KI-assistierter Posts führen könnte. Andererseits positioniert sich Google mit 4K im hochpreisigen Segment und konkurriert direkt mit anderen Profi-KI-Videomodellen.
Der Rollout ist gestaffelt: Privatanwender und Creator erhalten die neuen Vertikalvideo-Funktionen über die Gemini-App, YouTube Shorts und die YouTube Create App. Professionelle Nutzer können das volle Leistungsspektrum inklusive 4K-Upscaling über Google Vids und Enterprise-Lösungen nutzen. Die Grenze zwischen menschlich gedrehtem und KI-generiertem Inhalt wird dadurch weiter verschwimmen.
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