Glorit und ELK treiben grüne Doppelhaus-Welle im Wiener Umland
28.12.2025 - 13:24:12Der Immobilienmarkt im Wiener Speckgürtel erlebt einen grünen Umbruch. Mehr als 1.500 neue Wohneinheiten entstehen derzeit in Niederösterreich – und immer mehr davon sind ökologische Doppelhäuser. Entwickler wie Glorit und ELK reagieren damit auf eine veränderte Förderlandschaft und die Nachfrage nach nachhaltigem Wohnraum.
Neue Förderung ab 2026 begünstigt Holzbau
Ab dem 1. Januar 2026 tritt eine novellierte Wohnbauförderung in Niederösterreich in Kraft. Sie setzt klare Anreize für flächensparendes Bauen und den Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Projekte in Holzbauweise und in verdichteten Formen wie Doppelhäusern profitieren künftig von höheren Zuschüssen.
Für Bauherren bedeutet das: Wer jetzt baut, muss sich an strengere ökologische Richtlinien halten, wird dafür aber auch stärker belohnt. Das bisherige „Mischmodell“ der Förderung bleibt zwar noch bis Ende 2026 beantragbar, doch die Weichen sind gestellt. „Unser Ziel ist leistbarer Wohnraum mit ökologischer Verantwortung“, betonte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister kürzlich.
Bauträger setzen auf „Alles-aus-einer-Hand“-Konzepte
Die großen Projektentwickler haben die Zeichen der Zeit erkannt. Der Premium-Bauträger Glorit forciert seine Aktivitäten in Gemeinden wie Groß-Enzersdorf. Noch bis zum 31. Dezember läuft eine Jahresend-Aktion mit einem Preisvorteil von 26.000 Euro für Kaufanbot-Abschlüsse. Das Unternehmen setzt auf Komplettlösungen aus Grundstück, Planung und Bau energieeffizienter Häuser, oft in Holzriegelbauweise.
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Parallel dazu positioniert der Fertighausanbieter ELK seine „Duo“-Serie neu. Diese Doppelhaus-Konzepte füllen die Lücke zwischen Eigentumswohnung und teurem Einfamilienhaus. Durch geteilte Grundstücks- und Baukosten werden die Objekte erschwinglicher. Die serielle Vorfertigung garantiert zudem kurze Bauzeiten – ein entscheidender Vorteil in unsicheren Zeiten.
Holzbau verlässt die Nische
Technologisch ist der Holzbau 2025 erwachsen geworden. Projekte wie das Wiener LeopoldQuartier haben gezeigt, dass Holz-Hybrid-Konstruktionen höchsten Ansprüchen genügen. In den neuen Doppelhaus-Siedlungen kommen präzise Brettsperrholzelemente (CLT) zum Einsatz. Sie binden CO₂ und bieten hervorragende Dämmwerte.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Kreislaufwirtschaft. Moderne Holzkonstruktionen lassen sich am Ende ihres Lebenszyklus leichter trennen und wiederverwerten als klassische Ziegel-Beton-Systeme. Dieser Aspekt gewinnt durch die neuen Förderrichtlinien zusätzlich an Gewicht.
Markt stabilisiert sich – mit klarem Qualitätstrend
Nach turbulenten Jahren hat sich der Markt im Wiener Umland stabilisiert. Die Zinsen sind berechenbar, wenn auch auf höherem Niveau. Genau hier punkten die neuen Doppelhaus-Projekte: Geringere Grundstückskosten und niedrige Betriebskosten machen sie für viele Familien finanzierbar.
Experten beobachten eine „Qualitätsbereinigung“. Spekulative Projekte ohne Nachhaltigkeitskonzept finden kaum noch Abnehmer. Zertifizierte Holzbau-Vorhaben hingegen profitieren von der Nachfrage nach „grünen Assets“. Dieser Trend wird durch strengere ESG-Kriterien bei der Bankenfinanzierung noch verstärkt.
Was kommt 2026?
Für das erste Quartal 2026 erwarten Analysten eine Welle neuer Baueinreichungen. Der Anteil von Fertigteil-Doppelhäusern wird weiter steigen. Ein weiterer Trend: die Integration von Energiegemeinschaften in die Siedlungen. Da die Förderung auch Photovoltaik und Stromspeicher adressiert, werden künftige Projekte vermutlich standardmäßig als teilautarke Einheiten vermarktet.
Das individuelle Traumhaus auf der grünen Wiese hat ausgedient. 2026 wird zum Jahr des nachhaltigen, flächensparenden Wohnverbunds im Speckgürtel.
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