Ghana Health Service warnt vor gefälschten WhatsApp-Jobs
10.01.2026 - 11:01:12Impersonierungen von Gesundheitsbeamten nehmen zu – Betrüger locken mit Stellenangeboten und Fördergeldern.
Die ghanaische Gesundheitsbehörde GHS warnt die Öffentlichkeit vor einer Welle ausgeklügelter Phishing-Betrügereien auf WhatsApp. Kriminelle geben sich als Gesundheitsbeamte aus, um ahnungslose Bürger um Geld zu bringen oder sensible Daten zu stehlen. Die Warnung erfolgt in einer Zeit, in der mehrere staatliche Stellen in Ghana ähnliche Betrugsmaschen melden.
Gefälschte Stellen und Förderungen im Umlauf
Laut einer aktuellen Sicherheitswarnung vom Samstag, dem 10. Januar 2026, erstellen Betrüger täuschend echte WhatsApp-Profile. Sie nutzen das Logo des Ghana Health Service und die Namen leitender Angestellter. Ihre Nachrichten richten sich sowohl an medizinisches Fachpersonal als auch an die breite Öffentlichkeit.
Die betrügerischen Nachrichten folgen meist einem von drei Mustern:
* Falsche Stellenangebote: Unaufgeforderte Jobangebote in GHS-Einrichtungen, die die Zahlung von „Bearbeitungsgebühren“ per Mobile Money fordern.
* Fingierte Förderprogramme: Falsche Zusagen über staatliche Gesundheitszuschüsse oder Stipendien, die eine Vorabgebühr zur „Freischaltung“ verlangen.
* Phishing nach Zugangsdaten: Nachrichten mit bösartigen Links zur angeblichen „Verifizierung“ von Berufslizenzen, die Login-Daten abgreifen.
„Der GHS wird Sie niemals nach Ihrem Benutzernamen oder Passwort fragen, um Gesundheitsinformationen zu geben, noch wird er Geld für Jobbewerbungen verlangen“, stellt die Behörde klar.
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So erkennen Sie Betrugsversuche
Um sich zu schützen, hat der GHS klare Verifikationsprotokolle veröffentlicht. Alle offiziellen E-Mails stammen ausschließlich von der Domain @ghs.gov.gh. Nachrichten von Gmail-, Yahoo- oder Hotmail-Adressen, die den GHS vertreten wollen, sind gefälscht.
Die Behörde rät zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
* Links prüfen: URLs in Nachrichten genau inspizieren, bevor sie angeklickt werden.
* Absender verifizieren: Im Zweifelsfall das nächste Gesundheitszentrum oder Bezirksgesundheitsamt kontaktieren.
* Finanzdaten schützen: Niemals Mobile-Money-PINs oder Bankdaten als Reaktion auf unaufgeforderte Nachrichten preisgeben.
„Betrüger können die ‚Absender‘-Adresse so fälschen, dass sie wie eine GHS-E-Mail aussieht“, warnt der Hinweis.
Betrugswelle trifft mehrere Behörden
Die Warnung des GHS ist Teil einer größeren Welle digitaler Betrügereien gegen staatliche Institutionen zu Beginn des Jahres 2026. Bereits am Donnerstag, dem 8. Januar, warnte das Ministerium für Gender, Kinder und Sozialschutz vor einer gefälschten Social-Media-Nachricht über eine angebliche „Nationale Familienunterstützungsbeihilfe“ in Höhe von 1.350 Ghana Cedi.
Einen Tag später, am 9. Januar, stellte der Nationale Lehrerrats (NTC) klar, dass er keine Einstellungen über WhatsApp durchführt. Hintergrund waren Berichte über gefälschte Ernennungsschreiben, die an verzweifelte Jobsuchende verkauft wurden.
Cybersicherheitsexperten vermuten, dass die Täter die „Neujahrsphase“ ausnutzen. Viele Bürger sind zu dieser Zeit aktiv auf Jobsuche oder hoffen auf finanzielle Unterstützung. WhatsApp ermöglicht es den Betrügern, traditionelle Spam-Filter zu umgehen und Opfer direkt auf dem Smartphone zu erreichen – ausgestattet mit dem Vertrauen erweckenden Logo einer Behörde.
Öffentliche Wachsamkeit ist der beste Schutz
Der Ghana Health Service arbeitet eigenen Angaben zufolge mit Cybersicherheitsbehörden zusammen, um die Quellen der betrügerischen Nachrichten zu verfolgen. Die Behörden betonen jedoch, dass die Wachsamkeit der Bevölkerung die wirksamste Verteidigungslinie bleibt.
Wer eine verdächtige Nachricht erhält, soll diese sofort melden und nicht weiterleiten. Für verlässliche Informationen zu Stellenausschreibungen, Gesundheitsupdates und offiziellen Ankündigungen verweist der GHS auf seine offizielle Website (www.ghs.gov.gh) und verifizierte Social-Media-Kanäle.
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