Gesundheitsreformfonds startet mit 500 Millionen Euro
01.01.2026 - 02:30:12Österreichs neuer Gesundheitsreformfonds tritt heute in Kraft. Das jährliche Budget von 500 Millionen Euro soll Wartezeiten verkürzen und die Primärversorgung ausbauen. Die Mittel sind an konkrete Leistungsziele geknüpft – ein Paradigmenwechsel für das heimische Gesundheitssystem.
Die Reform gilt als zentrales Projekt der Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS. Das Geld fließt nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern nur, wenn die Krankenkassen vorgegebene Versorgungsziele erreichen. Ein neu geschaffener, fünfköpfiger Beirat überwacht die Mittelverwendung.
Finanziert wird der Topf vor allem durch angepasste Krankenversicherungsbeiträge von Pensionisten. Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) sieht darin den entscheidenden Hebel, um das System „zukunftsfit“ zu machen.
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Schwerpunkt: Stärkung der Hausärzte
Im ersten Jahr konzentriert sich der Fonds auf den Ausbau der Primärversorgungseinheiten (PVE). Vor allem im ländlichen Raum sollen Gruppenpraxen und Gesundheitszentren entstehen. Geförderte Einrichtungen müssen zudem längere Öffnungszeaten anbieten.
Ziel ist eine wohnortnahe Grundversorgung. Sie soll die überlasteten Spitalsambulanzen entlasten und Patientenströme sinnvoller lenken.
Neue Offensive für psychische Gesundheit
Ein bemerkenswerter Schwerpunkt liegt auf der mentalen Gesundheit. Der Fonds stellt signifikante Mittel bereit, um kassenfinanzierte Therapieplätze auszubauen. Die Wartezeiten für Psychotherapie sollen drastisch sinken.
Zudem wird das Pandemie-Programm „Gesund aus der Krise“ dauerhaft fortgeführt. Rund 21 Millionen Euro pro Jahr sind für psychologische Hilfe für Kinder und Jugendliche reserviert. Ein eigenes Paket in Höhe von 10 Millionen Euro widmet sich ab sofort der Frauengesundheit und Gendermedizin.
Kritik und Erwartungen
Andreas Huss, Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), begrüßt den Fonds als notwendigen Schritt. Er ermögliche Innovationen, ohne die Beiträge für Arbeitnehmer weiter zu erhöhen.
Kritiker mahnen jedoch zur Wachsamkeit. Die Wirkung hänge stark von einer unbürokratischen Abwicklung ab. Zudem wird befürchtet, die Bundesländer könnten den Fonds als Vorwand für eigene Einsparungen im Spitalsbereich nutzen.
Ab heute beginnt die operative Phase. Das Gesundheitsministerium wird in den kommenden Wochen die ersten Detailziele für 2026 festlegen. Für Patienten könnten bereits dieses Jahr erste Entlastungen spürbar werden – vor allem bei der Suche nach Therapieplätzen.
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