Gerstengras: Heimisches Superfood im Trend
06.02.2026 - 06:42:17Gerstengras wird zum regionalen Superfood-Star. Das junge Grün der Gerste liefert konzentrierte Nährstoffe und bietet eine nachhaltige Alternative zu exotischen Importen. Es wird als Pulver oder Saft in Smoothies und Müslis gemischt.
Was steckt im grünen Kraftpaket?
Geerntet wird das Gras, bevor sich die Ähren bilden – dann ist die Nährstoffdichte am höchsten. Nach der Ernte trocknen Hersteller es schonend und mahlen es zu Pulver.
Das Ergebnis ist eine geballte Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen:
* Vitamine wie B2, C, K und Beta-Carotin
* Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Magnesium
* einen hohen Anteil an Chlorophyll und Ballaststoffen
Im Gegensatz zum Gerstenkorn ist das junge Gras glutenfrei. Damit ist es auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit interessant.
Was sagt die Wissenschaft?
Große klinische Studien am Menschen stehen noch aus. Erste Forschungsergebnisse deuten aber auf Potenziale hin. So könnte Gerstengras den LDL-Cholesterinspiegel senken und einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben.
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Experten betonen: Gerstengras ist kein Wundermittel. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) weist darauf hin, dass die Nährstoffkonzentration stark variieren kann. Sie hängt von Faktoren wie Bodenqualität und Verarbeitung ab.
Regionaler Anbau als großer Pluspunkt
Die Gerstenpflanze gedeiht auch in gemäßigten Klimazonen. Das ermöglicht kurze Transportwege und eine nachhaltigere Produktion als bei Superfoods aus Übersee. Hobbygärtner können es sogar auf der Fensterbank ziehen.
Beim Kauf sollten Verbraucher auf Bio-Qualität achten. So vermeiden sie Pestizidrückstände. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt zudem vor möglichen Verunreinigungen mit Krankheitserregern. Risikogruppen wie Schwangere sollten besonders auf eine sichere Herkunft achten.
Kann ein Pulver eine ausgewogene Ernährung ersetzen?
Die Vermarktung als „Superfood“ ist mit Vorsicht zu genießen. Gerstengras wird meist nur in kleinen Mengen konsumiert. Es kann eine gesunde Ernährung sinnvoll ergänzen – aber niemals ersetzen.
Die Basis sollte immer eine abwechslungsreiche Kost mit viel frischem Obst und Gemüse bleiben. Gerstengras fügt sich nahtlos in den Trend zu pflanzenbasierter, nährstoffreicher Ernährung ein. Es bedient den Wunsch nach natürlichen, wenig verarbeiteten Lebensmitteln.
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