German Bionic Exia: Exoskelett mit KI lernt von seinen Nutzern
08.01.2026 - 00:15:12Ein deutsches Unternehmen revolutioniert mit künstlicher Intelligenz den Schutz vor körperlicher Überlastung. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas hat German Bionic das Exoskelett „Exia“ vorgestellt. Es nutzt erstmals eine „Physical AI“, die Bewegungen vorausahnt und sich individuell anpasst.
KI als physischer Partner für Arbeiter
Das System markiert einen Paradigmenwechsel: Statt starrer mechanischer Unterstützung bietet es adaptive, datengesteuerte Hilfe. Kern der Innovation sind „Augmented AI“-Algorithmen, die mit Milliarden anonymisierter Bewegungsdaten aus Logistik, Produktion und Gesundheitswesen trainiert wurden. „Exia reagiert nicht nur, es antizipiert die Absicht des Nutzers“, erklärt CEO Armin G. Schmidt. Die KI soll die Unterstützung in Echtzeit so anpassen, dass sie sich wie eine natürliche Verlängerung des Körpers anfühlt.
Damit adressiert der bayerische Hersteller ein zentrales Problem der Branche: die hohe Variabilität menschlicher Bewegungen. Ein lernfähiges System könnte die Akzeptanz in Betrieben deutlich erhöhen, besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen.
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Universallösung mit 38 Kilogramm Tragkraft
Technisch baut Exia auf den Vorgängermodellen Apogee und Apogee Ultra auf. Die dynamische Tragkraft pro Bewegung wurde auf etwa 38 Kilogramm erhöht. Entscheidend ist jedoch der universelle Ansatz. Während frühere Modelle oft auf spezifische Einsatzzwecke zugeschnitten waren, soll Exia als „One-for-All“-Lösung in Logistik, Automobilbau und Pflege gleichermaßen funktionieren. Die Hardware sei leichter und ergonomischer, um Ermüdung bei langen Schichten zu reduzieren.
Digitale Zwillinge warnen vor Verletzungen
Die physische Komponente ist nur eine Seite. Voll integriert in die German Bionic IO-Cloudplattform, wird das Exoskelett zum Herzstück eines vernetzten Ökosystems. Die dazugehörige App „German Bionic Connect“ gibt Nutzern direktes Feedback zu ihrem Hebeverhalten – mit spielerischen Elementen für sicheres Arbeiten.
Für Werksleiter bietet das System einen „Smart Safety Companion“: Ein digitaler Zwilling identifiziert riskante Bewegungen in Echtzeit und schlägt präventive Maßnahmen vor, bevor es zu Verletzungen kommt. Über-the-Air-Updates stellen sicher, dass die Hardware durch Software-Upgrades länger auf dem neuesten Stand bleibt.
Markteinführung zu einem kritischen Zeitpunkt
Die Vorstellung kommt zu einem entscheidenden Moment. Weltweit kämpfen Industrien mit akutem Arbeitskräftemangel und einer alternden Belegschaft. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind laut Weltgesundheitsorganisation eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit. Die Nachfrage nach vorbeugenden Technologien steigt rasant.
German Bionics Entwicklung der letzten drei Jahre zeigt den Trend: 2023 etablierte das Apogee das vernetzte Exoskelett, 2025 trieb das Apogee Ultra die Leistung voran. Mit Exia verfeinert das Unternehmen nun die Intelligenz der Interaktion.
Die ersten Exia-Systeme werden 2026 in Nordamerika und Europa ausgeliefert, mit Fokus auf Logistik und Fertigung. Die „Physical AI“ könnte die Grenze zwischen Datenverarbeitung und körperlicher Aktion auflösen – und den „vernetzten Arbeiter“ neu definieren.
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