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Genesis sind zurück in deinem Feed: Warum die Kultband gerade wieder überall auftaucht

13.01.2026 - 22:41:18

Von "Invisible Touch" bis Abschiedstour: Genesis sind plötzlich wieder überall – auf TikTok, in Dokus, in deinen Playlists. Lohnt sich der Hype für dich heute noch?

Genesis tauchen dir gerade wieder ständig in der Timeline auf? Dokus, Reunion-Gerüchte, virale Clips aus der Abschiedstour – die Kultband ist zurück im Gespräch. Und ja: Selbst wenn du sie nur von den Eltern kennst, hier steckt mehr drin, als du denkst.

Die Band hat zwar ihre Abschiedstour schon gespielt, aber ihr Sound erlebt gerade ein dickes Nostalgie-Comeback. Streaming-Zahlen ziehen an, junge Creator packen Genesis-Sounds in Edits, und auf YouTube stapeln sich Millionen-Views auf alte Live-Mitschnitte.

Wenn du wissen willst, welche Songs heute noch Ohrwurm-Potenzial haben, welche Live-Momente für echte Gänsehaut sorgen – und ob du Genesis in Zukunft überhaupt noch live erleben kannst, dann lies weiter.

Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits

Genesis bringen aktuell kein neues Studioalbum raus, aber ihre Klassiker drehen auf Spotify & Co. wieder mächtig Runden. Vor allem die Tracks aus der Pop-Ära mit Phil Collins vorne am Mikro laufen rauf und runter.

  • "Invisible Touch" – Der vielleicht größte Pop-Moment von Genesis. Synth-lastig, direkt im Kopf, 80s-Vibes pur. Klingt wie gemacht für schnelle Cuts, Edits und Reels – deshalb taucht der Song auch immer wieder in Kurzvideos auf.
  • "Land Of Confusion" – Politisch, aber trotzdem ein massiver Ohrwurm. Der Beat ist treibend, der Refrain bleibt sofort hängen. Das ikonische Video mit den Puppen ist auf YouTube längst Kult – perfekter Einstieg, wenn du die Band neu entdeckst.
  • "I Can’t Dance" – Locker, ironisch, groovy. Der Gitarren-Riff ist simpel, aber ultra markant. Genau die Art Song, die du einmal hörst und dann den ganzen Tag mit dir rumschleppst.

Dazu kommen Fan-Favoriten wie "Mama", "Tonight, Tonight, Tonight", "Follow You Follow Me" oder die längeren, epischen Nummern wie "Home By The Sea". Vor allem die Phil-Collins-Ära taucht aktuell wieder verstärkt in Playlists und Radio-Rotationen auf.

Spannend: Auf der offiziellen Seite von Genesis, genesis-music.com, dreht sich gerade viel um Reissues, Box-Sets und die große Bandgeschichte. Das zeigt ziemlich klar: Die Musik wird aktiv neu aufgelegt – und das Publikum ist da.

Das Netz feiert: Genesis auf TikTok & Co.

Auch wenn Genesis selbst nicht wie aktuelle Popstars jeden Tag Content droppen, ist die Band auf Social Media trotzdem präsent – dank Fan-Clips, Edits und nostalgischen Throwbacks.

Auf TikTok kursieren vor allem:

  • Snippets aus "Invisible Touch" und "I Can’t Dance" für lustige oder ironische Skits.
  • Alte Live-Mitschnitte mit Kommentaren wie "Wie krass war diese Stimme bitte?" oder "So ein Live-Erlebnis gibt es heute kaum noch".
  • Nostalgie-Videos aus der Eltern- oder Großeltern-Generation, die ihren Kids Genesis zeigen – und die überrascht sind, wie modern manche Songs klingen.

Auf Reddit und in Foren ist die Stimmung eindeutig: Nostalgie plus Respekt. Viele Fans feiern die große "The Last Domino?"-Abschiedstour, die für viele das letzte große Genesis-Live-Erlebnis war. Einige kritisieren zwar, dass Phil Collins gesundheitlich angeschlagen auftrat, aber der Tenor bleibt: "Trotzdem magisch, trotzdem Gänsehaut."

Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:

Wenn du Bock hast, tiefer einzusteigen, lohnt es sich, auf YouTube nach kompletten Genesis-Live-Shows zu suchen – die Kommentarspalten sind voll von "Das war mein erstes Konzert" und "So ein Bühnenbild sieht man heute kaum noch".

Erlebe Genesis live: Tour & Tickets

Wichtige Klarstellung: Aktuell sind keine neuen Genesis-Tourdaten angekündigt. Die letzte große Tour lief unter dem Namen "The Last Domino?" und wurde offiziell als Abschiedsrunde der Band verkauft.

Phil Collins hat mehrfach betont, dass es für ihn gesundheitlich immer schwieriger wird, große Tourneen zu spielen. Genau das spürt man auch in den späteren Live-Clips – weniger Bewegung, mehr Fokus auf Stimme und Atmosphäre. Trotzdem berichten Fans von einer unfassbar emotionalen Gänsehaut-Stimmung, weil allen klar war: Das könnte wirklich das letzte Mal sein.

Wenn du checken willst, ob sich doch noch etwas tut – etwa Einzelshows, besondere Events oder Re-Releases rund um die Band – dann solltest du regelmäßig einen Blick auf die offizielle Seite werfen:

Hier Infos & offizielle Ankündigungen checken

Konkrete Tickets sichern für eine neue Genesis-Tour ist aktuell nicht möglich, weil es schlicht keine bestätigten Termine gibt. Was sich aber lohnt: Ticketseiten im Auge behalten, falls einzelne Mitglieder (z.B. Mike Rutherford mit Mike + The Mechanics) neue Live-Termine droppen – dort gibt es oft Genesis-Songs im Set, was für viele Fans als kleiner Ersatz durchgeht.

Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg

Kurzer Abriss für alle, die nur "Ah, das ist doch die Band von Phil Collins" sagen: Genesis starten Ende der 60er in England, erstmal als eher progressive Rockband mit langen, verschachtelten Songs und Peter Gabriel als Frontmann.

In den 70ern sammeln sie sich eine treue Fanbase mit aufwendigen Bühnenshows, Kostümen und komplexen Alben wie "Foxtrot" oder "Selling England By The Pound". Fan-Foren feiern diese Phase bis heute als künstlerischen Peak – gerade Prog-Rock-Fans gehen hier komplett auf.

Der ganz große Durchbruch in den Mainstream kommt aber später, als Phil Collins vom Drummer zum Sänger wird. Ab den späten 70ern und vor allem in den 80ern dreht Genesis voll in die Pop-Richtung – ohne die eigenen Wurzeln komplett zu verlieren.

  • "Duke" (1980) – Übergangsalbum zwischen Prog und Pop, von vielen Fans als Schlüsselmoment gefeiert.
  • "Genesis" (1983) – Das Self-Titled-Album mit Hits wie "Mama" und "That’s All", bringt die Band massiv ins Radio.
  • "Invisible Touch" (1986) – Der ganz große internationale Smash: mehrere Singles gleichzeitig in den Charts, Multi-Platin, weltweite Stadiontouren.

In dieser Phase räumen Genesis Gold- und Platin-Auszeichnungen am laufenden Band ab und spielen vor ausverkauften Stadien. Dazu kommt, dass Phil Collins parallel eine extrem erfolgreiche Solo-Karriere startet – was die Aufmerksamkeit für die Band noch weiter pusht.

In den 90ern und 2000ern wird es ruhiger, die Band ändert die Besetzung, legt Pausen ein, kommt zurück, pausiert wieder. Immer wieder gibt es Reunion-Momente, größere Tourneen und Neuauflagen der Klassiker. Der große Schlusspunkt ist schließlich die Abschiedstour, die die Fans emotionaler zurücklässt, als es viele erwartet hatten.

Fazit: Lohnt sich der Hype?

Die ehrliche Antwort: Ja, aber auf deine Art. Wenn du auf schnelle Hooks, große Refrains und 80s-Ästhetik stehst, dann sind Songs wie "Invisible Touch", "Land Of Confusion" oder "I Can’t Dance" perfekt für deine Playlist – und liefern dir sofortigen Ohrwurm-Faktor.

Wenn du eher Bock auf tiefere, längere Tracks mit Atmosphäre hast, kannst du in die frühen Alben mit Peter Gabriel eintauchen. Genau das machen viele jüngere Hörer gerade: Erst die Hits entdecken, dann langsam in die Deep Cuts rutschen.

Klar: Ein neues Live-Erlebnis mit Genesis als kompletter Band ist Stand jetzt nicht in Sicht. Aber über YouTube-Live-Mitschnitte, offizielle Konzertfilme und hochwertige Reissues kannst du dir die Band so nah wie möglich ins Wohnzimmer holen.

Unterm Strich gilt: Wenn du checken willst, warum deine Eltern oder Großeltern diese Band als Soundtrack ihres Lebens feiern – jetzt ist ein guter Moment. Der Hype ist eher nostalgisch als neu, aber genau das macht die Sache spannend: Du entdeckst eine Band, die schon alles gesehen hat – und trotzdem noch erstaunlich frisch klingen kann.

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