Generation Z: Neue Daten widerlegen den Mythos der „faulen Generation“
29.12.2025 - 12:02:12Die Generation Z arbeitet mehr als ihre Vorgänger, priorisiert finanzielle Sicherheit und nutzt KI für Effizienz. Sie fordert eine reine Ergebniskultur und treibt so einen Wandel der Arbeitswelt voran.

Die Generation Z arbeitet mehr und pragmatischer als ihre Vorgänger. Aktuelle Studien und Arbeitsmarktanalysen zum Jahresende 2025 zeichnen ein neues Bild der zwischen 1995 und 2010 Geborenen. Demnach verweigern sie nicht die Arbeit, sondern definieren sie neu.
Fleiß statt Freizeitkult: Die Daten sprechen klar
Das Klischee von der „Generation Lazy“ hält einer Prüfung nicht stand. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und andere Analysehäuser melden für Dezember 2025 Höchststände. Die Erwerbsquote der 20- bis 24-Jährigen ist im letzten Jahrzehnt signifikant gestiegen.
Der Fokus hat sich jedoch massiv verschoben. Angesichts von Inflation und teurem Wohnraum ist finanzielle Sicherheit zur obersten Priorität geworden. Umfragen von HR-Plattformen wie Factorial zeigen: Ein adäquates Gehalt rangiert heute oft vor flexibler Arbeitszeit oder reinem Sinn im Job. Die Jungen sind leistungsbereit, fordern aber faire Bezahlung statt symbolischer Benefits.
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KI-Natives als heimliche Produktivitäts-Treiber
Keine andere Altersgruppe integriert KI-Tools so selbstverständlich in den Arbeitsalltag wie die Gen Z. Für sie ist generative KI gelebte Praxis zur Produktivitätssteigerung, wie Berichte von Deloitte belegen.
Diese Eigeninitiative führt jedoch zu Konflikten. Junge Mitarbeiter automatisieren repetitive Aufgaben, um sich Freiräume zu schaffen. Das kollidiert oft mit traditionellen Führungsstrukturen. Die Folge ist „Shadow AI“: Effizienzgewinne durch Technologie werden nicht gemeldet, aus Angst, nur mit mehr Arbeit belohnt zu werden. Die Produktivität ist da – sie wird nur anders kanalisiert.
Psychische Gesundheit und „echte“ Flexibilität
Trotz hoher Leistungsbereitschaft bleibt die psychische Gesundheit ein kritischer Faktor. Die Gen Z reagiert sensibler auf toxische Arbeitsumgebungen und erkennt Burnout-Symptome früher. Das ist kein Zeichen mangelnder Belastbarkeit, sondern eines gestiegenen Gesundheitsbewusstseins.
Ihr Verständnis von Flexibilität geht über Homeoffice hinaus. Es bedeutet Autonomie über die eigene Arbeitsweise. Konzepte wie „Coffee Badging“ – das kurze Erscheinen im Büro nur der Präsenz wegen – werden als ineffizient abgelehnt. Stattdessen fordern sie eine reine Ergebniskultur. Werden diese Bedürfnisse ignoriert, folgt oft der schnelle Arbeitgeberwechsel.
Ein generationenübergreifender Wandel setzt sich durch
Die Entwicklungen markieren einen Wendepunkt. Die Gen Z artikuliert Bedürfnisse nur radikaler, die auch bei Millennials und Gen X vorhanden sind: Sinn, faire Bezahlung und Schutz vor Überlastung.
Der Fachkräftemangel verleiht diesen Forderungen Nachdruck. Unternehmen mit starren Hierarchien und reiner Präsenzkultur verzeichnen höhere Fluktuation. Der Trend geht zur „Human-Centric Productivity“: Leistung wird künftig am Output gemessen, nicht an der Anwesenheitszeit. Arbeitgeber, die Sicherheit mit Technologieoffenheit verbinden, haben im War for Talents die Nase vorn.
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