Spaziergang, Workout

Gehen: So wird der Spaziergang zum effektiven Workout

30.01.2026 - 21:54:12

Gehen wird durch gezielte Intensivierung zum effektiven Ganzkörpertraining. Intervalltraining, Steigungen und korrekte Technik erhöhen die Verbrennung deutlich.

Gehen ist das meistunterschätzte Fitness-Tool. Mit einfachen Tricks verwandelt sich der Spaziergang in ein effektives Training, das den Kalorienverbrauch deutlich steigert. Das Beste: Es braucht weder teures Equipment noch ein Fitnessstudio-Abo.

Experten betonen, dass es nicht mehr nur um die 10.000 Schritte geht, sondern darum, wie man sie geht. Durch bewusste Intensitätssteigerung wird aus Alltagsbewegung ein Training für Herz-Kreislauf und Gewichtskontrolle.

Tempo machen: Intervalltraining für den Nachbrenneffekt

Der Schlüssel liegt in der Variation. Statt monoton zu spazieren, bringt Intervalltraining den Stoffwechsel richtig in Schwung. Die Methode: Ein bis zwei Minuten zügig gehen, gefolgt von zwei bis drei Minuten Erholungstempo.

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Dieser Wechsel fordert das Herz-Kreislauf-System effektiver heraus. Studien deuten darauf hin, dass so auch der Nachbrenneffekt verstärkt wird – der Körper verbrennt also auch nach dem Training noch mehr Kalorien. Schon moderate Tempounterschiede machen einen spürbaren Unterschied.

Hügel und Treppen: Der natürliche Widerstand

Wer mehr verbrennen will, sollte Steigungen suchen. Das Bewältigen von Hügeln oder Treppen fordert Bein- und Gesäßmuskulatur viel stärker als flaches Gelände. Untersuchungen zeigen einen erheblich höheren Kalorienverbrauch.

  • Praxis-Tipp: Wer keine Hügel vor der Haustür hat, kann auf das Laufband mit Neigung ausweichen oder konsequent Treppen steigen.
  • Bonus: Unebener Untergrund wie Waldwege oder Sand trainiert zusätzlich Koordination und Stabilität.

Die Technik macht’s: So geht’s richtig

Eine aufrechte Haltung mit zurückgenommenen Schultern verbessert Atmung und Effizienz. Entscheidend ist aber der aktive Armeinsatz: Arme im 90-Grad-Winkel gebeugt und mitgeschwungen fördern Tempo, Balance und trainieren den Oberkörper.

Experten raten, den Antrieb aus der hinteren Bein- und Gesäßmuskulatur zu holen. Diese saubere Technik beugt Verspannungen vor und integriert den ganzen Körper – was den Kalorienverbrauch weiter nach oben treibt.

Zusatzgewichte: Hilfreich oder riskant?

Gewichtswesten oder bepackte Rucksäcke erhöhen den Widerstand. Der Körper muss mehr Arbeit leisten. Doch Vorsicht ist geboten: Gewichte an Hand- oder Fußgelenken verändern die Biomechanik und erhöhen das Verletzungsrisiko.

Eine Gewichtsweste verteilt die Last gleichmäßiger und gilt als sicherere Alternative. Der allgemeine Rat: Lieber mit Tempo und Steigung intensivieren. Für die meisten ist das die effektivere und schonendere Methode.

Gehen als nachhaltiger Trend

Gehen etabliert sich als niederschwelliger Fitnesstrend für fast jedes Alter und Fitnesslevel. Im Vergleich zum Joggen ist es gelenkschonender, bei optimierter Technik aber ein ernstzunehmendes Ganzkörpertraining.

Die hohe Alltagstauglichkeit ist der größte Vorteil. Sie macht es leichter, langfristig aktiv zu bleiben. Unterstützung kommt von Technologie: Fitness-Tracker messen präzise Herzfrequenz, Tempo und Höhenmeter und helfen, Ziele zu setzen und Fortschritte zu verfolgen.

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