Gedächtnistraining, Senioren

Gedächtnistraining für Senioren boomt lokal und digital

22.01.2026 - 06:56:12

Volkshochschulen, Wohlfahrtsverbände und digitale Apps bieten vielfältige Wege zur Förderung der geistigen Fitness im Alter. Der Trend geht zu ganzheitlichen Programmen, die Denkaufgaben mit Bewegung kombinieren.

Volkshochschulen, Wohlfahrtsverbände und Apps bieten Senioren heute vielfältige Wege, ihre geistige Fitness zu trainieren. Die Nachfrage nach Kursen für Merkfähigkeit und Konzentration ist ungebrochen. Langzeitstudien deuten darauf hin, dass regelmäßiges Training die kognitive Leistung über Jahre positiv beeinflussen kann.

Volkshochschulen setzen auf Geselligkeit

Eine zentrale Rolle spielen die Volkshochschulen (VHS). Einrichtungen wie die VHS Neu-Ulm, Krefeld oder Albstadt bieten regelmäßig Kurse wie “Gedächtnistraining 60+” an. In geselliger Runde fördern Übungen, Spiele und Rätsel dort Merkfähigkeit und Denkflexibilität. Auch kirchliche Träger organisieren fortlaufende Kurse mit heiteren Denksportaufgaben.

Wohlfahrtsverbände stärken die Gemeinschaft

Flächendeckende Angebote schaffen die großen Wohlfahrtsverbände. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet etwa unter dem Motto “Wer rastet, der rostet” Gesundheitskurse zur Verbesserung von Konzentration und Merkfähigkeit an. Diese niedrigschwelligen Kurse legen großen Wert auf sozialen Austausch. In vielen Seniorenzentren gehören geleitete Trainingsgruppen zum festen Programm.

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Digitale Helfer für flexibles Training

Apps und Online-Programme eröffnen neue, ortsunabhängige Wege. Anwendungen wie die ausgezeichnete App “NeuroNation” bieten personalisierte Übungen in einfacher Bedienung. Experten zufolge können bereits drei digitale Einheiten à 30 Minuten pro Woche Aufmerksamkeit und Kurzzeitgedächtnis verbessern.

Der Trend geht zum Rundum-Paket

Moderne Konzepte verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz und verbinden Körper und Geist. Studien zeigen: Die Kombination aus Kraft- und Gleichgewichtstraining kann Hirnfunktionen spürbar verbessern. Daher integrieren viele Anbieter Bewegungselemente wie leichte Gymnastik oder Spaziergänge mit Denkaufgaben in ihre Programme. Das fördert die Durchblutung des Gehirns und die Selbstständigkeit im Alltag.

Die Vielfalt der Formate – von Präsenzkursen über Apps bis zu kombinierten Programmen – soll möglichst vielen Senioren ein passendes Angebot bieten. Angesichts des demografischen Wandels wird die Bedeutung dieser präventiven Maßnahmen weiter zunehmen.

@ boerse-global.de