Fussball Torschützen im Fokus: Kane, Guirassy und Wirtz elektrisieren Bundesliga-Torejagd
18.01.2026 - 18:00:02Dieser Spieltag hatte alles, was die Bundesliga so unwiderstehlich macht: spektakuläre Fussball Torschützen, wackelnde Favoriten, Emotionen pur zwischen Titelrennen und Abstiegskampf. Harry Kane dreht für den FC Bayern mächtig auf, Serhou Guirassy bleibt der eiskalte Knipser des VfB Stuttgart, Florian Wirtz zaubert Bayer Leverkusen weiter Richtung Meistertraum – und Borussia Dortmund ringt mit seiner Form, während Eintracht Frankfurt zwischen Europa-Euphorie und Realität pendelt.
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Vom frühen Samstagsspiel bis zum Topspiel am Abend: Die Bundesliga lieferte ein echtes Fußball-Fest. In der Offensive dominierten die großen Namen die Schlagzeilen, doch gerade im Tabellenkeller ließen sich einige Teams nicht mehr vom Abstiegsgespenst einschüchtern. Die Bundesliega Tabelle rückt enger zusammen, jeder Fehler wiegt doppelt, jeder Treffer kann eine ganze Saison kippen.
Kane ballert, Wirtz zaubert, Guirassy bleibt eiskalt
In München war es wieder einmal Harry Kane, der den Unterschied machte. Der Engländer übernahm die Verantwortung, hämmerte einen Strafstoß unhaltbar unter die Latte und nickte später eiskalt zum Doppelpack ein. Die Allianz Arena explodierte förmlich, als der Starstürmer die Partie endgültig entschied. Für die Bayern ist er längst mehr als nur ein Torschütze – er ist ihr kompletter Offensivmotor.
Thomas Tuchel wirkte nach dem Schlusspfiff erleichtert und erklärte sinngemäß, Kane sei "genau für diese Spiele geholt worden". In der aktuellen Phase, in der die Bayern jeden Punkt im Titelrennen brauchen, ist jeder seiner Treffer Gold wert. In der Bundesliega Tore-Statistik liegt er weiterhin ganz vorne, und die Konkurrenz weiß: Lässt du Kane einmal aus den Augen, liegst du hinten.
Ganz anders das Bild bei Bayer Leverkusen – und doch ähnlich dominant. Florian Wirtz zieht im offensiven Mittelfeld die Fäden wie ein Playmaker im Videospiel. Egal ob Steckpass, Dribbling zwischen zwei Gegenspielern oder eiskalter Abschluss: Wirtz bestimmt Tempo und Rhythmus der Werkself. Sein Tor dieses Spieltags, trocken ins lange Eck gezirkelt, war sinnbildlich für seine Reife. Xabi Alonso lobte ihn anschließend als "Spieler, der jedes Spiel entscheiden kann".
Auch Serhou Guirassy traf wieder für den VfB Stuttgart. Der Torjäger blieb im Strafraum eiskalt, als er einen Querpass aus wenigen Metern einschob. Kein Kunstwerk, aber genau die Sorte Treffer, von der jeder Trainer nachts träumt. Guirassy steht für Effizienz pur: wenige Ballkontakte, maximale Gefahr. Seine Quote bei den Gussball Tore ist weiterhin brutal – und macht ihn zu einem der heißesten Namen, was Spieler Transfer und Gerüchte für den Sommer angeht.
Drama im Westen: BVB kämpft, Frankfurt schwankt
In Dortmund war es wieder einmal eine Achterbahnfahrt. Der BVB legte mit Tempo über die Außen los, Donyell Malen und Karim Adeyemi rissen über die Flügel Lücken in die gegnerische Viererkette. Niclas Füllkrug ackerte im Zentrum, ließ sich fallen, band Innenverteidiger. Doch trotz Überlegenheit und Chancenplus fehlte lange die letzte Konsequenz im Abschluss.
Erst ein abgefälschter Schuss brachte die Führung, bevor ein Joker aus kurzer Distanz nachlegte. Die Gelbe Wand tobte, doch eine kollektive Tiefschlafphase in der Abwehr brachte Dortmund wieder in Schwierigkeiten. Ein Gegentor nach einem simplen Steckpass – und plötzlich kippte die Stimmung. Die VAR-Entscheidungen in der Schlussphase sorgten zusätzlich für Diskussionen, als ein vermeintliches Handspiel im Strafraum nach langer Überprüfung nicht geahndet wurde. Im VAR-Keller blieb es bei der ursprünglichen Entscheidung, der BVB rettete den Sieg über die Zeit.
Edin Terzic sprach danach von einem "wichtigen Schritt" im Kampf um die Champions League Plätze, ließ aber durchblicken, dass er mit der defensiven Stabilität überhaupt nicht zufrieden war. In der Fußball Bundesliega verzeiht die Tabelle solche Aussetzer selten – und die Konkurrenz schläft nicht.
Eintracht Frankfurt präsentierte sich einmal mehr als Wundertüte. Phasenweise dominanter Ballbesitz, Pressing im Kollektiv, gute Kombinationen über Götze und die Halbräume. Dann wieder Leerlauf, unnötige Ballverluste, fehlende Konsequenz im Strafraum. Der Eintracht gelang zwar ein wichtiger Treffer nach einer schönen Kombination, doch defensiv waren sie immer wieder anfällig gegen Konter.
Der Trainerstab in Frankfurt weiß: Will man in Richtung Europa angreifen, brauchen sie mehr Klarheit in beiden Strafräumen. Die Bundesliega Tabelle zeigt, wie eng es zwischen Platz 5 und 10 zugeht – zwei schwächere Wochen, und die Europa-Träume rutschen in die Ferne.
Abstiegskampf: Nervenflattern statt Fußball-Fest
Unten im Keller war es weniger ein Spektakel, eher ein Nervenkrimi. Mannschaften, die zuletzt unter Druck standen, setzten auf Sicherheitsfußball: tiefe Verteidigung, lange Bälle, Zweikampfschlacht statt Zauberfußball. Jeder Fehler droht direkt bestraft zu werden, das Abstiegsgespenst sitzt spürbar mit auf der Bank.
Ein direkter Konkurrent im Tabellenkeller feierte einen dreckigen 1:0-Erfolg, ein abgefälschter Schuss, ein Standard, ein erkämpfter Befreiungsschlag. Die Fans sangen sich die Seele aus dem Leib, doch jeder weiß: Das war nur eine Etappe. Ein anderer Kellerklub dagegen verpasste es erneut, eine Führung über die Zeit zu bringen, kassierte spät den Ausgleich nach einer missglückten Klärungsaktion. Die Körpersprache nach dem Abpfiff: hängende Köpfe, entsetzte Blicke Richtung Kurve.
Gerade hier, im Tabellenkeller, wird die mentale Komponente immer wichtiger. Trainer sprechen von "Mut", "Widerstandsfähigkeit" und "Mentalität", doch auf dem Platz zählen nur Punkte. Und Tore. Viele dieser Teams haben keinen echten Knipser, keinen Torschütze, der die engen Partien im Alleingang entscheiden kann. Genau deshalb werden die nächsten Wochen auch auf dem Transfermarkt spannend: Ein einziger Spieler Transfer im Sturmzentrum kann über Klassenerhalt oder Abstieg entscheiden.
Blick auf die Bundesliega Tabelle: Titelrennen und Europa-Showdown
Oben an der Spitze bleibt es eng: Leverkusen präsentiert sich weiter als die stabilste Mannschaft der Liga, Bayern bleibt mit jedem Kane-Treffer im Nacken, und auch der VfB Stuttgart hat sich fest in der Spitzengruppe etabliert. Die Champions League Plätze sind heiß umkämpft, der BVB arbeitet sich heran, während Eintracht Frankfurt, Leipzig und weitere Teams auf die Schwächephasen der Konkurrenz lauern.
Die Bundesliega Tabelle zeigt derzeit ein Bild, das viele vor der Saison so nicht erwartet hatten: Leverkusen wirkt strukturiert, variabel, reif. Bayern lebt stark von seiner Offensive, defensiv aber nicht immer souverän. Stuttgart profitiert von einem System, das Guirassy perfekt in Szene setzt. Dortmund schwankt, aber bleibt im Rennen, weil individuelle Qualität und Moral in der Schlussphase oft noch entscheidende Akzente setzen.
Im Mittelfeld klafft eine breite Zone, in der zwischen Europapokalträumen und Abstiegsangst nur wenige Punkte liegen. Wer eine kleine Serie startet – drei, vier Spiele ungeschlagen – kann plötzlich oben anklopfen. Wer in eine Negativspirale rutscht, findet sich dagegen schneller im Keller wieder, als es die Fans lieb ist.
Ganz unten ist die Lage knallhart: Mehrere Teams hängen mit wenigen Punkten am Tabellenende fest. Die Rote Laterne wechselt zwar gelegentlich den Besitzer, doch entscheidend ist, wer zum Saisonende dort steht. Schon jetzt werden direkte Duelle gegen die Konkurrenz im unteren Drittel zu echten Endspielen.
Stars und Statistik: Die Fussball Torschützen des Spieltags
Statistisch stachen an diesem Spieltag einmal mehr die großen Namen heraus. Harry Kane lieferte mit seinem Doppelpack nicht nur Tore, sondern auch als Anspielstation im Kombinationsspiel. Er ließ sich fallen, öffnete Räume für Sané und Musiala und war stark in den Ablagen. Seine Expected-Goals-Werte untermauern, wie konstant er sich in Abschlusspositionen bringt.
Serhou Guirassy bestätigte erneut seinen Ruf als effizienter Strafraumstürmer. Wenige Ballkontakte, starke Positionierung, eiskalter Abschluss: Genau das macht ihn zu einem der komplettesten Torschützen der Liga. Die Gussball Tore seiner bisherigen Saison sprechen eine deutliche Sprache – er trifft in einer Frequenz, die man sonst eher aus der Premier League oder La Liga kennt.
Florian Wirtz glänzte nicht nur mit einem Tor, sondern vor allem mit seiner Kreativität. Mehrere Schlüsselpässe, hohe Passquote im letzten Drittel, dazu starke Laufleistung zwischen den Linien. Für Bayer Leverkusen ist er der Schlüsselspieler, der auch enge Partien mit einem Moment der Genialität öffnen kann. Kein Wunder, dass immer wieder internationale Topklubs mit einem potenziellen Spieler Transfer in Verbindung gebracht werden – doch Leverkusen wird alles versuchen, ihn zu halten.
In Dortmund überzeugte Donyell Malen als Aktivposten über den rechten Flügel, während Füllkrug die Innenverteidiger beschäftigte und viel für die Mannschaft arbeitete. Bei Eintracht Frankfurt war es erneut ein Offensivmann, der mit seinem Solo und einem satten Abschluss aus 16 Metern den Unterschied machte.
Auf der anderen Seite des Spielfelds standen die Torhüter, einige mit bärenstarken Leistungen. Mehrere Keeper hielten ihr Team mit spektakulären Paraden im Spiel, entschärften eins gegen eins Situationen und fischten Distanzschüsse aus dem Winkel. Für manche waren es kleine persönliche "Weiße Westen", auch wenn am Ende doch ein Gegentreffer fiel – die Fans werden sich trotzdem an die Rettungstaten erinnern.
Trainer, Transfers, Trends: Was der Spieltag wirklich bedeutet
Abseits der reinen Zahlen, Tore und Tabellenplätze geht es in dieser Phase der Saison um Weichenstellungen. Einige Trainer sitzen fester im Sattel, seit ihre Teams wieder punkten. Andere sind Wackelkandidaten, weil die Ergebnisse trotz Spielphilosophie und Ankündigungen nicht stimmen. Auf den Pressekonferenzen nach dem Spieltag klangen die Stimmen unterschiedlich – von erleichtert bis angeschlagen.
Gerade im Keller könnte die Trainerfrage in den nächsten Wochen wieder hochkochen. Bleibt eine Wende aus, wächst der Druck. Die Verantwortlichen wissen: Jeder Trainerwechsel ist ein Risiko, kann aber auch kurzfristig neue Energie freisetzen. Die Fans hingegen fordern vor allem Einsatz und klare Ideen – die emotionale Bindung zwischen Kurve und Mannschaft ist in der Krise oft das erste, was bröckelt.
Auf dem Transfermarkt laufen im Hintergrund die Planungen. Scouts und Sportdirektoren beobachten genau, welche Fussball Torschützen konstant liefern, welche Talente in ruhigeren Vereinen auffallen, welche Spieler mit auslaufenden Verträgen für den Sommer spannend werden. Ob Kane bei Bayern, Guirassy in Stuttgart oder Wirtz in Leverkusen – die großen Namen ziehen immer wieder Anfragen auf sich. Daneben geht es aber auch um kluge Ergänzungen: ein stabiler Sechser, ein schneller Außenbahnspieler, ein zuverlässiger Innenverteidiger, der die Defensive sortiert.
Verletzungen und Sperren spielen natürlich ebenfalls eine große Rolle. Wer in der heißen Phase auf seinen wichtigsten Innenverteidiger oder den Topstürmer verzichten muss, spürt das sofort. Einige Teams mussten bereits improvisieren, stellten ihre Viererkette um, zogen Spieler auf ungewohnten Positionen ein. Manchen gelang das, anderen brach genau das Genick in engen Partien.
Ausblick: Nächster Spieltag, nächstes Kapitel im Titel- und Abstiegsdrama
Der Blick nach vorn zeigt: Der nächste Spieltag hat es in sich. Ein Topduell zwischen zwei Teams aus der Spitzengruppe könnte das Titelrennen neu sortieren, während ein direktes Duell im Tabellenkeller wie ein vorgezogenes Endspiel wirkt. Bayern trifft auf einen Gegner, der über Konter enorme Wucht hat. Leverkusen bekommt es mit einer Mannschaft zu tun, die tief steht und auf Umschaltmomente lauert. Stuttgart muss beweisen, dass der Höhenflug keine Momentaufnahme ist, der BVB darf sich im Kampf um die Champions League Plätze keinen Ausrutscher erlauben.
Für die Fussball Torschützen der Liga bleibt die Jagd auf die Torjägerkanone ein zusätzlicher Antrieb. Kane jagt Rekorde, Guirassy will seine unfassbare Quote halten, Wirtz meldet immer wieder Ansprüche an – auch wenn er eher als Spielmacher denn als klassischer Knipser unterwegs ist. In dieser Saison scheint die Spitze der Torschützenliste so prominent und international besetzt wie lange nicht.
Im Mittelfeld der Fußball Bundesliega werden sich manche Vereine entscheiden müssen: Volle Attacke Richtung Europa oder erstmal Stabilität sichern, um nicht doch noch nach unten durchgereicht zu werden? Gerade hier werden die nächsten Wochen zeigen, wer wirklich eine klare Strategie hat – und wer nur von Spiel zu Spiel denkt.
Im Abstiegskampf beginnt jetzt die Phase, in der Punkte gegen direkte Konkurrenten fast doppelt zählen. Trainer stellen auf Ergebnisfußball um, Standards werden bis zum Umfallen trainiert, jeder Einwurf in der gegnerischen Hälfte fühlt sich an wie eine kleine Chance. Die Bundesliega Tore werden seltener, aber umso wertvoller.
Die Fans können sich also auf einen heißen Frühling freuen. Titelrennen, Champions League Plätze, Europa-League-Rechenspiele und der gnadenlose Kampf gegen die Rote Laterne – alles ist noch drin. Am nächsten Samstag heißt es wieder: Anpfiff, Flutlicht, volle Stadien. Und dann entscheiden wieder jene, um die sich an diesem Spieltag alles drehte: die grossen Fussball Torschützen der Bundesliga.


