Funktionelles Training: So steigern Eissportler ihre Leistung
08.02.2026 - 06:40:11Erwachsene Hobbysportler setzen für mehr Power auf dem Eis zunehmend auf funktionelles Krafttraining. Diese Methode verbessert nicht nur die sportliche Leistung, sondern senkt auch das Verletzungsrisiko und sorgt für langfristige Freude an Sportarten wie Eishockey oder Eiskunstlauf.
Die wertvolle Eiszeit ist für viele Erwachsene begrenzt. Umso wichtiger wird das Off-Ice-Training. Der aktuelle Trend geht weg vom isolierten Muskelaufbau an Geräten. Stattdessen gewinnen Übungen an Bedeutung, die den Körper als Ganzes fordern. Sie verbessern Kraft, Stabilität und Beweglichkeit – Fähigkeiten, die auf dem Eis entscheidend sind.
Was ist funktionelles Krafttraining?
Im Gegensatz zum klassischen Gerätetraining konzentriert sich dieser Ansatz auf komplexe Bewegungsabläufe. Sie fordern mehrere Muskelgruppen und Gelenke gleichzeitig. Typische Hilfsmittel sind das eigene Körpergewicht, Kettlebells oder Widerstandsbänder.
Viele Hobbysportler unterschätzen, wie schnell Kraft und Stabilität nachlassen – gerade wenn die Trainingszeit knapp ist. Ein kostenloser PDF‑Ratgeber zeigt sechs einfache Kraftübungen, die Sie zu Hause ohne Geräte und sicher integrieren können, um Sprungkraft, Stabilität und Rumpfkraft gezielt zu verbessern. Speziell für Erwachsene und Einsteiger konzipiert, lässt sich der Plan flexibel ins Off‑Ice-Training integrieren. Gratis-Krafttraining: 6 Übungen jetzt sichern
Der Ursprung liegt in der Rehabilitation. Hier half das Training Athleten, nach Verletzungen wieder sportartspezifisch fit zu werden. Für Eissportler bedeutet das: Sie trainieren Bewegungsmuster, die sich direkt auf Schlittschuhschritte, Sprünge oder Pirouetten übertragen lassen. Ein starker Rumpf (Core) ist dabei zentral. Er stabilisiert den Körper und ermöglicht die Kraftübertragung.
Die drei Säulen des Off-Ice-Trainings
Ein effektives Programm für Erwachsene deckt drei Kernbereiche ab:
1. Kraft und Stabilität als Fundament
Die Basis für das Eis liegt in Beinen und Rumpf. Fundamentale Übungen sind:
* Kniebeugen und Ausfallschritte für kraftvolle Schlittschuhschritte.
* Kreuzheben für starke Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur.
* Planks für eine stabile Haltung und bessere Rotationskontrolle.
2. Explosivität für Tempo und Sprünge
Eissport lebt von schnellen, kraftvollen Bewegungen. Plyometrisches Training ist hier der Schlüssel. Übungen wie Box Jumps oder seitliche Skater Jumps verbessern die Schnellkraft. Sie simulieren sogar die seitliche Abstoßbewegung beim Schlittschuhlaufen.
3. Balance und Koordination für die Agilität
Auf dem glatten Eis ist Körperbeherrschung alles. Einbeinige Übungen wie der einbeinige Deadlift schulen die Gelenkstabilität. Koordinationsübungen, die Arme und Beine gleichzeitig fordern, verbessern das muskuläre Zusammenspiel.
So gelingt die Integration in den Alltag
Wie bauen berufstätige Hobbysportler das Training ein? Experten empfehlen zwei bis drei Einheiten pro Woche. Schon kurze, intensive HIIT-Sessions können Kraft und Ausdauer effektiv steigern.
Die Vorteile wirken weit über die Eisfläche hinaus: Eine verbesserte funktionelle Kraft erleichtert Alltagsbewegungen, beugt Muskelabbau vor und steigert das allgemeine Wohlbefinden. Der Schlüssel zum nachhaltigen Sport liegt also nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis.
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