FraudWear: 30.000 Fake-Shops jagen nach Markenmode
03.02.2026 - 20:09:12Sicherheitsforscher haben ein globales Netzwerk aus über 30.000 gefälschten Online-Shops aufgedeckt. Die als „FraudWear“ bezeichnete Kampagne zielt gezielt auf Käufer von Markenbekleidung ab. Die professionell gestalteten Websites sind kaum von echten Angeboten zu unterscheiden und bedrohen die Daten und das Geld von Verbrauchern.
So funktioniert der industrielle Betrug
Die Cyberkriminellen imitieren mehr als 350 bekannte Modemarken. Ihre Fake-Shops kopieren das gesamte Erlebnis echter E-Commerce-Plattformen – vom Design bis zum Bezahlvorgang. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellen die Täter tausende Shop-Kopien und passen sie an regionale Märkte in Europa, Asien und Nordamerika an. Lokale Sprache, Währung und sogar auf Feiertage zugeschnittene Werbeaktionen machen die Fälschungen perfekt.
Die Masche: Lockvogel-Angebote in Social Media
Die Betreiber ködern ihre Opfer vor allem über soziale Medien. Extrem verlockende Rabatte locken Kunden auf die gefälschten Seiten. Dort durchlaufen sie einen scheinbar normalen Kaufprozess. Das eigentliche Ziel der Kriminellen sind jedoch die Kreditkartendaten und persönlichen Informationen der Käufer.
- Nach der Zahlung erhalten die Opfer oft minderwertige Fälschungen oder gar keine Ware.
- Die Shops sind meist nur kurz online, was Rückerstattungen oder Strafverfolgung nahezu unmöglich macht.
Warum Mobile-Shopper besonders gefährdet sind
Das Einkaufen über Smartphone birgt besondere Risiken. Auf dem kleinen Display fallen verdächtige Details wie gefälschte URLs schwerer auf. Betrüger nutzen das aus:
Viele Android‑Nutzer übersehen diese 5 Sicherheitsmaßnahmen, obwohl mobile Einkäufe besonders anfällig für gefälschte Shops sind. Kleine Details wie manipulierte URLs oder unsichere Zahlungs‑Apps reichen, damit Kriminelle an Kreditkartendaten gelangen. Unser kostenloser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Android‑Gerät schützen — von Browsereinstellungen und App‑Prüfung bis zu sicheren Zahlungs‑Apps und Update‑Checks. Sofort anwendbar und ohne teure Extras. Gratis-Android-Schutzpaket anfordern
- Sie verwenden Domain-Namen, die den Originalmarken stark ähneln.
- Push-Benachrichtigungen und Werbung in Apps verleiten zu schnellen, unüberlegten Klicks.
- Die nahtlose Verknüpfung von Social-Media-Werbung und mobilem Browser senkt die natürliche Hemmschwelle.
So erkennen Sie unseriöse Shops
Trotz der Professionalität der Fälschungen gibt es klare Warnsignale. Verbraucher sollten bei diesen Merkmalen stutzig werden:
- Fehlendes oder lückenhaftes Impressum
- Unrealistisch niedrige Preise für hochwertige Markenware
- Ausschließlich Vorkasse per Überweisung oder Kreditkarte
- Fehlende, etablierte Zahlungsoptionen mit Käuferschutz (wie Kauf auf Rechnung)
Auch Gütesiegel können gefälscht sein. Ein Klick auf das Siegel sollte zur verifizierenden Zertifikatsseite des Anbieters führen. Tools wie der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen bieten eine zusätzliche Prüfmöglichkeit vor dem Kauf.
Der Betrug wird zum professionellen Geschäftsmodell
Der „FraudWear“-Fall zeigt den strategischen Wandel der Cyberkriminalität: von Gelegenheitsbetrug hin zu skalierbaren, globalen Operationen. Der wirtschaftliche Schaden trifft Verbraucher, Markenhersteller und die gesamte Branche.
Laut einer Umfrage waren in Deutschland bereits 95 Prozent der Online-Händler von Betrug oder Betrugsversuchen betroffen. Experten warnen: Der Einsatz von KI zur Erstellung überzeugender Fake-Shops wird weiter zunehmen und den Kampf dagegen erschweren.
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