Fossify, Datensparsame

Fossify: Datensparsame Apps erobern den Android-Markt

01.02.2026 - 15:32:11

Die schlanken und datensparsamen Apps von Fossify gewinnen als Reaktion auf datenhungrige Konzernsoftware und Sicherheitsbedenken bei KI-Apps stark an Bedeutung.

Fossify wird zur ersten Wahl für Android-Nutzer, die datenhungriger Konzernsoftware entfliehen wollen. Ein Medienecho und wichtige Updates katapultieren die Open-Source-Suite an die Spitze der Alternativbewegung.

Der Aufstand gegen aufgeblähte Apps

Immer mehr Nutzer ersetzen Googles Kern-Apps durch die schlanken Alternativen von Fossify. Das belegt eine Analyse von Android Police vom 31. Januar. Der Grund: Hersteller wie Google und Samsung stopfen immer mehr KI-Funktionen und Cloud-Abhängigkeiten in ihre Basisanwendungen. Fossify bietet dagegen „schlanke“, offline-fähige Programme.

Die Suite umfasst sieben fertige Apps und acht in der offenen Beta. Sie deckt essenzielle Funktionen wie Kalender, Galerie, Dateimanager und Uhr ab. Der Clou: Die Apps folgen modernen Design-Prinzipien, verzichten aber auf überflüssigen Schnickschnack. Die Uhr-App etwa bietet zuverlässige Wecker- und Timer-Funktionen – ohne integrierte Wettervorhersage oder Schlafmodi.

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Galerie-Update begeistert Fotografen

Passend zum Medienrummel veröffentlichte das Fossify-Team am 30. Januar ein großes Update für seine Galerie-App. Die Neuerungen zielen auf Stabilität und individuelle Anpassung. Besonders wichtig: Die App unterstützt jetzt Ultra-HDR-Darstellung auf Geräten mit Android 14 oder neuer.

Das Fachportal MakeUseOf hob die App am 30. Januar als essenzielles Werkzeug für Fotografen hervor. Ein Schlüsselmerkmal: Bevor Bilder geteilt werden, kann die App EXIF-Metadaten entfernen. Diese verraten Aufnahmeort und Kameraeinstellungen. Die Galerie unterstützt zudem Formate wie RAW und SVG – und arbeitet komplett offline.

Privatsphäre als Antwort auf unsichere KI-Apps

Der Trend zu Fossify fällt mit wachsenden Sicherheitsbedenken zusammen. Ein Bericht von Cybernews vom 28. Januar zeigt: 72 Prozent der untersuchten Android-KI-Apps enthielten unsichere Zugangscodes. Das könnte Nutzerdaten gefährden.

Fossify setzt hier auf eine strikte „Offline-by-default“-Politik. Die Apps fragen meist keine Internetberechtigungen an. Diese Architektur verhindert physisch, dass Daten an Drittserver übertragen werden. Ein starker Kontrast zur Warnung von Kaspersky vor gefälschten und manipulierten Apps in Stores.

Erbe von „Simple Mobile Tools“

Die Erfolgsgeschichte von Fossify ist eng mit dem Schicksal von „Simple Mobile Tools“ verknüpft. Diese einstige Open-Source-Referenz wurde Ende 2023 an ZipoApps verkauft. Der neue Eigentümer monetarisierte die Apps mit Werbung und Datensammlung.

Als Reaktion darauf forkte die Community den originalen Code und schuf Fossify. Das Projekt bewahrt die ursprüngliche Mission. Zwei Jahre später hat Fossify seinen Vorgänger in puncto Vertrauen und Entwicklungstempo offenbar überholt.

Was kommt als Nächstes?

Experten erwarten, dass sich die Kluft zwischen proprietären KI-Apps und datensparsamen Open-Source-Tools vergrößert. Während Google und Samsung auf Cloud-KI setzen, wächst die Nachfrage nach lokalen Alternativen.

Das Fossify-Team arbeitet mit hohem Tempo. Acht weitere Apps werden bereits getestet. Das Ökosystem soll bald deutlich wachsen. In einem Markt, in dem Privatsphäre zur Premium-Währung wird, wandelt sich Fossify vom Nischenprojekt zur essenziellen Infrastruktur für sicherheitsbewusste Nutzer.

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