Forschungsverbund startet Offensive für psychische Gesundheit von Studierenden
15.01.2026 - 23:38:11Ein neuer nationaler Forschungsverbund will die psychische Belastung von Studierenden endlich auf eine solide Datenbasis stellen. Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle startet das vom Bund geförderte Projekt im März und soll bis 2028 laufen. Ziel ist es, wirksame Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und eine Kultur der Achtsamkeit an den Hochschulen zu verankern.
Großangelegte Studie schließt Wissenslücke
Bisher fehlt für Deutschlands fast drei Millionen Studierende eine aktuelle und repräsentative Übersicht zu ihrer psychischen Verfassung. Der neue Verbund, an dem 13 Universitäten beteiligt sind, will das ändern. Über die Online-Plattform “DigiHero” werden bundesweit Daten erhoben, um standortspezifische und nationale Trends zu identifizieren.
Das vom Bundesforschungsministerium mit rund 730.000 Euro geförderte Projekt sucht nach konkreten Warnsignalen – den sogenannten “Red Flags” –, die auf psychische Probleme hindeuten. Diese Evidenz soll künftig die Grundlage für gezielte Hilfsangebote bilden.
Viele Hochschulen sind bereits aktiv
Parallel zur Forschung laufen an vielen Standorten schon konkrete Programme:
* Die Universität Hamburg fördert mit dem Projekt “ExerRise” die Gesundheit durch bewegungsbasierte Spiele.
* Die Online-Plattform “StudiCare” (FAU Erlangen-Nürnberg & Uni Ulm) bietet anonyme Trainings zu Achtsamkeit oder Prokrastination.
* Workshop-Reihen wie “Psychisch fit studieren” arbeiten am Abbau von Vorurteilen.
Diese niedrigschwelligen, oft digitalen Angebote sollen Hemmschwellen senken und möglichst viele Studierende erreichen.
Paradigmenwechsel: Die ganze Uni ist in der Pflicht
Experten fordern einen Systemwechsel: Weg von der reinen Einzelberatung, hin zu einer gesundheitsfördernden Gestaltung des gesamten Hochschulumfelds. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Lehrenden. Projekte wie das europäische “SUNMENTORS” schulen Dozierende, um Studierende besser unterstützen zu können.
Die Hochschule als Lebensraum muss Stigmatisierung bekämpfen und psychische Gesundheit als integralen Teil ihrer Kultur begreifen. Nur so kann sie ihrer Verantwortung gerecht werden.
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Alarmierende Zahlen treiben die Entwicklung voran
Der Handlungsdruck ist hoch. Internationale Studien zeigen, dass rund 35 Prozent der Studierenden die Kriterien für mindestens eine psychische Erkrankung erfüllen. Die Corona-Pandemie hat diese prekäre Lage noch verschärft und das Thema ins öffentliche Bewusstsein gerückt.
Die neue Forschungs-Offensive ist daher eine gesellschaftspolitische Notwendigkeit. Langfristig geht es darum, die Resilienz der Studierenden zu stärken, Studienabbrüche zu verringern und das Hochschulsystem leistungsfähig zu halten.
Auf dem Weg zu nationalen Standards
Die bis 2028 erwarteten Ergebnisse könnten die Basis für bundesweite Präventionsstandards legen. Statt eines Flickenteppichs aus Einzelmaßnahmen soll ein einheitlicher, evidenzbasierter Rahmen entstehen. Die enge Zusammenarbeit mit Studierendenvertretungen soll sicherstellen, dass die entwickelten Konzepte auch in der Praxis ankommen.
Die große Frage bleibt: Schaffen es die Hochschulen, die Forschungserkenntnisse nachhaltig in ihren Alltag zu integrieren? Die psychische Gesundheit künftiger Generationen hängt davon ab.
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