FMA, WhatsApp-Betrugsgruppe

FMA warnt vor WhatsApp-Betrugsgruppe Atlas Projekt J16

01.01.2026 - 16:00:12

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt Anleger vor der dubiosen WhatsApp-Gruppe “Atlas Projekt J16”. Die Gruppe bietet offenbar unerlaubte Finanzdienstleistungen an. Es ist der jüngste Fall in einer Welle von Messenger-basierten Betrugsversuchen.

Die FMA veröffentlichte die Warnung am 29. Dezember 2025. Sie stellt klar: Der Betreiber der Gruppe ist nicht berechtigt, in Österreich konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen anzubieten. Konkret geht es um die Entgegennahme von Aufträgen für Finanzinstrumente.

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Das Fehlen einer Lizenz ist ein klassisches Warnsignal für unseriöse Absichten. Die Behörde veröffentlichte die Meldung, um potenzielle Anlegerschäden abzuwenden.

Die Masche: Langfristiger Vertrauensdiebstahl

Die Gruppe folgt dem Muster des sogenannten “Pig Butchering” (Schlachten des Schweins). Dabei bauen Täter über Wochen oder Monate Vertrauen auf. Nutzer werden ungefragt in die Gruppe eingeladen oder über Social-Media-Werbung gelockt.

In der Gruppe inszenieren angebliche “Experten” eine exklusive Gemeinschaft. Sie prahlen mit gefälschten Gewinnscreenshots und wecken die Angst, etwas zu verpassen (FOMO). Das Ziel: Das kritische Denken der Opfer ausschalten.

WhatsApp: Ein Paradies für Betrüger?

Der Fall ist kein Einzelfall. Die FMA warnte kürzlich auch vor ähnlichen Konstrukten wie “Wertalmpro”. WhatsApp ist für Betrüger attraktiv: Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erschwert die automatische Erkennung von Betrug.

Typische Warnsignale sind:
* Unaufgeforderte Einladungen in Gruppen
* Garantierte, unrealistisch hohe Gewinne
* Erzeugter Zeitdruck für schnelle Entscheidungen
* Aufforderungen zur Überweisung auf Auslandskonten oder in Kryptowährungen

Professionelle Täuschung mit hohem Schaden

Die Betrugsmaschen sind hochprofessionell. Täter nutzen Fachbegriffe und inszenieren VIP-Betreuung. Der finanzielle Schaden für Opfer ist oft existenzbedrohend – nicht selten im fünf- oder sechstelligen Bereich.

Experten befürchten für 2026 eine weitere Zunahme der Betrugsfälle, möglicherweise sogar mit Deepfake-Videos in Videoanrufen.

Was Betroffene jetzt tun sollten

Sind Sie in der Gruppe “Atlas Projekt J16”? So handeln Sie richtig:

  1. Sofort den Kontakt abbrechen und kein Geld überweisen.
  2. Die Gruppe über die WhatsApp-Funktion melden, bevor Sie sie verlassen.
  3. Beweise sichern: Machen Sie Screenshots von Chatverläufen und Kontodaten.
  4. Den Vorfall bei der FMA oder der lokalen Polizei melden.
  5. Bei bereits geleisteten Zahlungen sofort die Hausbank kontaktieren.

Die FMA bietet auf ihrer Website eine Datenbank, in der Anleger die Konzession eines Anbieters prüfen können. Die Faustregel bleibt: Was auf WhatsApp zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es fast immer.

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