Flowtica Scribe: Der KI-Stift für diskrete Notizen startet Verkauf
17.01.2026 - 03:35:12Der KI-Stift Flowtica Scribe ist ab sofort erhältlich. Nach einem gefeierten Auftritt auf der CES 2026 bringt das singapurische Unternehmen sein innovatives Aufzeichnungsgerät in Stiftform auf den Markt. Es soll Profis und Studenten helfen, Gespräche unauffällig zu dokumentieren.
Das Gerät löst ein modernes Problem: Wie erfasst man wichtige Informationen in Meetings oder Vorlesungen, wo Handys stören oder unerwünscht sind? Der Scribe sieht aus wie ein normaler Kugelschreiner, verbirgt in seinem Gehäuse aber eine ausgeklügelte Audioaufzeichnungstechnologie. Ein einfacher Knopfdruck startet die Aufnahme. Die begleitende App transkribiert das Gesprochene mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und erstellt prägnante Zusammenfassungen. Ein besonderes Feature ist die „FlowMark“-Taste, mit der Nutzer wichtige Passagen während der Aufnahme markieren können. So lernt die KI mit der Zeit, was für den Anwender relevant ist.
Vom Crowdfunding zum Kassenschlager?
Der Weg zum Verkaufsstart war klassisch für ein Tech-Startup. Flowtica stellte das Konzept Mitte 2025 auf Kickstarter vor und sammelte dort tausende Unterstützer. Der eigentliche Durchbruch gelang jedoch auf der CES in Las Vegas Anfang 2026. Dort wurde der Scribe mit einem Innovationspreis ausgezeichnet und zog die Aufmerksamkeit von Medien und Investoren auf sich.
Seit dem 1. August 2024 gelten neue EU‑Regeln für KI‑Systeme – viele Hersteller riskieren sonst Bußgelder, wenn Kennzeichnung, Risikoklassifizierung und Dokumentation fehlen. Wer ein Produkt mit eingebetteter KI entwickelt oder vertreibt, etwa Aufzeichnungsgeräte wie den Flowtica Scribe, sollte jetzt handeln. Ein kostenloser Umsetzungsleitfaden erklärt verständlich, welche Pflichten gelten, welche Übergangsfristen wichtig sind und welche ersten Schritte Sie sofort umsetzen sollten. Jetzt kostenlosen KI-Umsetzungsleitfaden herunterladen
Die Diskussionen drehten sich weniger um technische Spezifikationen, sondern um den pragmatischen Ansatz. Indem das Gerät die soziale Hemmschwelle umgeht, die mit dem offensichtlichen Aufnehmen per Smartphone einhergeht, setzt es auf eine diskrete Integration in den Arbeitsalltag. Die Strategie ist klar: Statt ein neues Nutzerverhalten zu etablieren, wird eine bestehende Gewohnheit – das Mitschreiben mit einem Stift – mit KI angereichert.
Ein wachsender Markt für digitale Helfer
Der Flowtica Scribe betritt einen boomenden Markt. Analysten prognostizieren für den Bereich digitaler Stifte bis 2030 jährliche Wachstumsraten von über zehn Prozent. Getrieben wird dieser Trend von der fortschreitenden Digitalisierung in Bildung und Beruf, wo Effizienz im Vordergrund steht.
Anders als Lösungen, die spezielle Tablets benötigen, punktet der Scribe mit seiner Unauffälligkeit. Er ist für Situationen gedacht, in denen offensichtliche Technik stört. Die KI soll dabei helfen, sonst verlorene Erkenntnisse festzuhalten und nutzbar zu machen. Die begleitende App will sich zudem nahtlos in bestehende Kalender- und Task-Management-Systeme integrieren.
Was kommt als Nächstes?
Mit dem Start des Verkaufs beginnt für Flowtica die eigentliche Bewährungsprobe. Die KI des Stifts soll sich kontinuierlich an die Arbeitsweise des Nutzers anpassen. Geplante Software-Updates sollen diese Personalisierung weiter verbessern. Während die App zunächst für iOS verfügbar ist, arbeitet das Unternehmen bereits an einer Android-Version, um die Nutzerbasis zu erweitern.
Wettbewerber werden folgen. Doch Flowtica setzt auf einen einfachen, aber klugen Gedanken: Die besten Technologien sind jene, die im Alltag unsichtbar werden. Mit dem Stift als Träger für KI könnte dem Unternehmen genau das gelingen.
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