Flowfinity, KI-Assistenten

Flowfinity integriert KI-Assistenten direkt in Geschäftsprozesse

08.01.2026 - 16:01:12

Flowfinitys Plattform-Update ermöglicht die direkte Einbettung von KI-Assistenten in Arbeitsabläufe unter Nutzung des Model Context Protocol für sicheren Datenzugriff.

Flowfinity überbrückt die Kluft zwischen KI und Unternehmenssoftware. Mit einer großen Plattform-Aktualisierung ermöglicht das Unternehmen die direkte Einbettung von KI-Assistenten in Arbeitsabläufe. Kern der Neuerung ist die Nutzung des offenen Model Context Protocol (MCP), das eine sichere Verbindung zwischen KI-Modellen und internen Daten schafft.

KI-Arbeitskräfte, die den Kontext verstehen

Bislang waren KI-Tools oft isolierte Lösungen ohne Zugriff auf firmeninterne Daten. Das ändert sich mit der Integration des Model Context Protocol (MCP). Unternehmen können nun eigene, dedizierte MCP-Server mit den bestehenden No-Code-Tools von Flowfinity einrichten. Diese Server agieren als sichere Brücke.

Die so eingebetteten KI-Assistenten arbeiten direkt in der Flowfinity-Umgebung. Sie können komplexe Informationen zusammenfassen, detaillierte Berichte generieren, Datensätze automatisch aktualisieren und Empfehlungen auf Basis von Echtzeitdaten geben. Entscheidend ist: Die KI greift nur auf Daten zu, die ihr explizit zugänglich gemacht werden. Ihre Antworten sind somit im firmeninternen Kontext verankert und unterliegen den bestehenden Datenrichtlinien. Das löst ein zentrales Problem: Wie steigert man die Produktivität mit KI, ohne die Kontrolle über sensible Daten zu verlieren?

Anzeige

Die EU‑KI‑Verordnung bringt neue Pflichten für Kennzeichnung, Risikoklassifizierung und Dokumentation von KI-Systemen – viele Unternehmen unterschätzen die Folgen. Ein kompakter Umsetzungsleitfaden erklärt in verständlichen Schritten, welche Anforderungen jetzt gelten, wie Sie Ihr System richtig klassifizieren und welche Fristen Sie beachten müssen, um Bußgelder zu vermeiden. KI‑Verordnung‑Leitfaden jetzt gratis herunterladen

Sicherheit als Fundament für Automatisierung

Die Einführung automatisierter Agenten, die auf Unternehmensdaten zugreifen, macht robuste Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich. Daher führt Flowfinity mit dem Update eine integrierte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein.

Das System nutzt zeitbasierte Einmalpasswörter (TOTP). Nutzer müssen sich neben ihrem Passwort mit einem sechsstelligen Code aus einer Authenticator-App identifizieren. Dieser inzwischen weit verbreitete Standard soll unbefugten Zugriff verhindern, ohne die Benutzerfreundlichkeit für berechtigte Mitarbeiter einzuschränken. In einer Zeit, in der automatisierte Agenten Geschäftsdatensätze lesen und bearbeiten können, wird die Identitätsprüfung genauso wichtig wie der Schutz der Daten selbst.

Bessere Visualisierung für bessere Entscheidungen

Die dritte Säule des Updates betrifft die Darstellung von Daten für menschliche Entscheidungsträger. Flowfinity hat seine Visualisierungs-Tools grundlegend überarbeitet. Neue Dashboard-Karten, Kalender und Diagramme sollen Trends, Feldaktivitäten und Anomalien auf einen Blick erkennbar machen.

Diese verbesserten Visualisierungen arbeiten Hand in Hand mit den neuen KI-Funktionen. Während die KI-Assistenten Daten verarbeiten und zusammenfassen, sorgen die visuellen Tools für eine klare Darstellung der Erkenntnisse. Diese Kombination soll Reaktionszeiten verkürzen und die Entscheidungsqualität verbessern – besonders in dynamischen Umgebungen wie Außendienst oder Logistik.

Vom Chatten zum Arbeiten: Der Reifeprozess der KI

Die Adoption des MCP durch eine No-Code-Plattform zeigt einen Reifeprozess im KI-Markt. Der Fokus verschiebt sich vom Experimentieren mit generativer KI hin zu ihrer produktiven Integration in den Arbeitsalltag. Seit seiner Veröffentlichung durch Anthropic Ende 2024 hat sich MCP als wichtiger Standard etabliert, um große Sprachmodelle mit proprietären Daten zu verbinden.

Viele Unternehmen scheiterten bisher daran, KI-Prototypen in die Praxis zu überführen. Bedenken zur Datenhoheit und das Risiko von KI-“Halluzinationen” blockierten den Schritt in die Produktion. Indem Flowfinity die KI-Assistenten in der eigenen, sichere Architektur und mit den echten Unternehmensdaten verankert, werden diese Risiken minimiert. “Es geht um kontinuierliche Verbesserung”, so Larry Wilson, Vizepräsident bei Flowfinity. “Organisationen erhalten neue Wege, ihre Abläufe zu optimieren, ohne die Kontrolle abzugeben.”

Ausblick: Automatisierte Entscheidungskreisläufe

Mit MCP-fähigen Assistenten verschwimmt die Grenze zwischen manuellen und automatisierten Aufgaben weiter. Zunächst werden wohl administrative und reporting-lastige Prozesse profitieren, in denen KI manuellen Aufwand drastisch reduziert.

Langfristig deutet die Integration offener Standards wie MCP auf eine Zukunft hin, in der verschiedene Geschäftsanwendungen einfach auf eine gemeinsame Intelligenzschicht zugreifen können. Für Flowfinity-Kunden ebnet die Möglichkeit, KI sicher im eigenen Governance-Rahmen einzusetzen, den Weg für komplexere, “agentische” Workflows. Noch 2026 könnten so nicht nur einzelne Aufgaben, sondern ganze Entscheidungsschleifen automatisiert werden.

Anzeige

Übrigens: Sicherheit und Compliance sind zentrale Themen in jedem KI‑Projekt – von integrierter 2FA bis zu organisatorischen Schutzmaßnahmen. Ein praxisorientierter Cyber‑Security‑Guide zeigt aktuelle Awareness‑Trends, einfache Schutzmaßnahmen für Unternehmen und konkrete Schritte, mit denen Sie Ihre IT‑Sicherheit ohne große Investitionen stärken. Gratis Cyber‑Security‑Guide herunterladen

@ boerse-global.de