Firewalla-App, Enterprise-Sicherheit

Firewalla-App 1.67: Enterprise-Sicherheit für den Heimbüro-Netzwerk

13.01.2026 - 01:24:12

Das neue App-Update von Firewalla bringt WPA3-Enterprise-Sicherheit für private Netzwerke und vereinfacht den Gerätewechsel für iPhone-Nutzer erheblich.

Firewalla macht mit einem großen App-Update ernst: Die Version 1.67 bringt erstmals Enterprise-Wi-Fi-Sicherheit für Privatanwender und erleichtert iPhone-Nutzern den Gerätewechsel. Das Update unterstreicht den Trend, professionelle Netzwerktechnik für kleine Unternehmen und technikaffine Heimanwender zugänglich zu machen.

Seit dem 7. Januar 2026 erhalten alle Nutzer die neue Version der Management-App. Sie adressiert zwei zentrale Bedürfnisse: mehr Sicherheit und mehr Komfort. Neben einem neuen Migrations-Tool für iPhones stehen mit WPA3-Enterprise erstmals Unternehmens-Sicherheitsprotokolle für das heimische Netzwerk bereit. Zudem erhalten Administratoren und Managed Service Provider (MSPs) erweiterte Kontrollmöglichkeiten.

Nahtloser Wechsel: Neues iPhone? Kein Problem!

Ein Highlight des Updates ist der neue Migrations-Assistent für iOS. Bisher konnte der Wechsel auf ein neues iPhone umständlich sein und erforderte oft eine erneute Kopplung mit der Firewalla-Hardware. Die neue Funktion ermöglicht es nun, den privaten Schlüssel der App sicher zu sichern und auf dem neuen Gerät wiederherzustellen.

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Der Übergang wird so nahtlos, die Verbindung zur Firewalla-Box bleibt erhalten. Für Nutzer im Apple-Ökosystem, die regelmäßig ihr Smartphone upgraden, ist das eine erhebliche Erleichterung. Die Firma entfernt damit eine technische Hürde und stellt sicher, dass die Netzwerkverwaltung auch nach einem Hardwarewechsel reibungslos funktioniert.

WPA3-Enterprise: Unternehmenssicherheit für zuhause

Mit Version 1.67 holt Firewalla ein Stück IT-Abteilung ins Wohnzimmer. Die größte Neuerung ist die Unterstützung der Enterprise-Sicherheitsprotokolle WPA2-Enterprise und WPA3-Enterprise für den hauseigenen Wi-Fi 7 Access Point (AP7). Möglich macht dies einen lokalen RADIUS-Server, der in die Firewalla-Plattform integriert ist.

Der Unterschied zum Standard: Statt eines gemeinsamen Passworts für alle erhält jeder Nutzer individuelle Zugangsdaten. Das erhöht die Sicherheit erheblich und erfüllt zudem die Anforderungen für moderne 6-GHz-WLAN-Netzwerke. In einer Beta-Funktion kann das System sogar als RADIUS-Server für Fremd-Access-Points dienen. Damit reagiert Firewalla auf die gestiegenen Sicherheitsanforderungen von Home-Office-Nutzern und Kleinunternehmen, die oft ähnlichen Bedrohungen ausgesetzt sind wie Großkonzerne.

Mehr Kontrolle für Netzwerk-Administratoren

Das Update erweitert die Management-Optionen für die AP7-Hardware und für IT-Dienstleister. So unterstützt der AP7 nun einen Bridge-Modus in Verbindung mit Firewalla Gold- und Purple-Geräten. Das bietet mehr Flexibilität bei der Integration in bestehende Netzwerk-Architekturen.

Administratoren erhalten zudem eine feinere Steuerung über die Geräte-Konnektivität. Sie können nun bestimmte Endgeräte gezielt von einzelnen AP7-Einheiten ausschließen. Das ist ideal, um das Roaming-Verhalten zu optimieren und sicherzustellen, dass stationäre IoT-Geräte stets mit dem nächstgelegenen Access Point verbunden bleiben. Für MSPs gibt es eingeschränkte Ansichten für ihre Kunden: Diese können so den Netzwerkstatus einsehen, ohne vollen administrativen Zugriff zu erhalten.

Trend: Professionelle Tools für den Massenmarkt

Die neuen Features spiegeln einen klaren Branchentrend wider. Immer mehr Hersteller passen Enterprise-Funktionen für den SMB- und Prosumer-Markt an. Identitätsbasierter WLAN-Zugang, granulare Gerätekontrolle und rollenbasierte Administration waren lange teuren Business-Lösungen vorbehalten.

Firewalla senkt mit seiner app-gesteuerten Plattform die Einstiegshürde für hochwertige Cybersicherheit. Das Update positioniert das Unternehmen im Wettbewerb um anspruchsvolle Nutzer, denen Consumer-Router zu schwach sind. Die Kombination aus starker Sicherheit und guter Bedienbarkeit – verkörpert durch das iPhone-Migrationstool – zeigt ein ganzheitliches Verständnis für die Nutzererfahrung.

Was kommt als Nächstes?

Firewalla kündigt bereits weitere Verbesserungen an. Für den AP7-Access-Point ist eine Funktion in Planung, die automatisch DFS-Kanäle meidet, sobald Radarsignale erkannt werden. Das soll die WLAN-Stabilität erhöhen.

Angesichts des regelmäßigen Release-Rhythmus dürften Nutzer mit weiteren Updates in den Bereichen Sicherheit, Netzwerkmanagement und KI-gestützten Analysen rechnen. Die Strategie ist klar: Firewalla will sein Ökosystem weiter ausbauen, um den wachsenden Ansprüchen moderner Heim- und Kleinunternehmensnetzwerke gerecht zu werden.

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