Final Fantasy VII Rebirth im Test: Das Comeback, auf das deine Gaming-Seele gewartet hat
03.01.2026 - 12:13:11Wenn Gaming sich plötzlich wieder nach „früher“ anfühlt – nur schöner
Du kennst das: Du startest ein neues AAA-Game, bist kurz beeindruckt – und nach drei Stunden merkst du, dass du eigentlich nur To-do-Listen abarbeitest. Sammle 10 davon, besiege 5 davon, schau dir diese Cutscene an, die du in zwei Tagen schon wieder vergessen hast.
Und dann gibt es diese wenigen Momente, die sich einbrennen. Der erste Blick auf eine offene Welt, die nicht nur groß, sondern lebendig wirkt. Charaktere, die du nicht einfach wegklickst, sondern über die du noch nachdenkst, wenn die Konsole längst aus ist. Musik, bei der du plötzlich auf dem Sofa innehältst.
Genau nach solchen Momenten jagen viele Spieler heute wieder. Keine reinen Loot-Spiralen mehr, sondern Geschichten, die sich anfühlen wie hochwertige Serien – nur dass du selbst die Hauptrolle spielst.
Und hier kommt ein Name ins Spiel, der für eine ganze Generation der Einstieg in „ernstes“ Gaming war: Final Fantasy VII. Die Frage ist nur: Kann ein Remake im Jahr 2026 wirklich noch einmal dieses Gefühl auslösen – ohne sich in Nostalgie zu verlieren?
Die Lösung: Final Fantasy VII Rebirth als moderne Epos-Maschine
Final Fantasy VII Rebirth ist der zweite Teil der neu erzählten FF7-Saga von Square Enix. Nach Final Fantasy VII Remake nimmt dich Rebirth aus der Enge von Midgar mit hinaus in eine weitläufige Welt – und versucht, zwei Dinge gleichzeitig zu schaffen: ein Liebesbrief an das Original und ein vollwertiges, zeitgemäßes Action-RPG.
Auf PS5 entfaltet sich ein Epos, das du eher mit einer großen Streaming-Serie als mit einem klassischen Spiel vergleichen kannst: Dutzende Stunden Hauptstory, optionale Regionen, Nebenquests mit echten Dialogen statt bloßem Füllmaterial, ein Kampfsystem, das sich schneller anfühlt als viele reine Actionspiele – und trotzdem taktische Tiefe bietet.
Und ja, der Hype ist real: In Tests von Fachmagazinen wird Rebirth oft als einer der stärksten Final-Fantasy-Teile überhaupt gehandelt. Auf Reddit und YouTube überschlagen sich viele Fans mit Lob für Story, Inszenierung und Charaktere – während sie auch ehrlich über kleinere Schwächen wie gelegentliche Pacing-Probleme sprechen.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Warum solltest du ausgerechnet Final Fantasy VII Rebirth spielen – wo es doch gefühlt jede Woche ein neues Open-World- oder Action-RPG gibt?
- Story, die hängen bleibt: Rebirth erzählt die ikonische FF7-Story nicht einfach nach, sondern erweitert sie. Du bekommst mehr Hintergrund zu Cloud, Tifa, Aerith & Co., überraschende Twists und neue Szenen, über die die Community seitenlang diskutiert. Das ist kein „Fanservice-Remake“, sondern eine Neuinterpretation.
- Action-Kampfsystem mit Hirn: Statt rundenbasiertem Warten gibt es schnelle, direkt steuerbare Kämpfe. Du wechselst fließend zwischen Charakteren, kombinierst Fähigkeiten und Limit-Breaks, frierst das Geschehen für taktische Entscheidungen kurz ein. Ergebnis: Kämpfe fühlen sich sowohl spektakulär als auch kontrollierbar an – selbst wenn du kein Hardcore-Action-Gamer bist.
- Große, aber nicht sinnlose Welt: Rebirth setzt auf mehrere weitläufige Regionen statt einer einzigen gigantischen, leeren Map. Jede Zone hat ihren eigenen Look, eigene Musik und eigene Aktivitäten – von Chocobo-Rennen über Minigames bis hin zu Nebenquests, die Charaktere echt weiterentwickeln.
- PS5-Optimierung: Du profitierst von kurzen Ladezeiten dank SSD, Performance- und Grafikmodi, detailreichen Gesichtern und Effekten. In emotionalen Story-Momenten transportieren Mimik und Animationen wahnsinnig viel – hier merkst du, was aktuelle Hardware kann.
- Soundtrack mit Gänsehaut-Faktor: Der Original-Soundtrack von Nobuo Uematsu wird nicht einfach recycelt, sondern auf epischem Niveau neu arrangiert und erweitert. Viele Spieler berichten auf Reddit & YouTube, dass sie einzelne Tracks nach dem Spielen in Dauerschleife hören.
- Perfekt für Rückkehrer & Neulinge: Du musst das Original von 1997 nicht kennen. Klar, als Veteran findest du mehr versteckte Anspielungen. Aber die Story ist bewusst so inszeniert, dass Neueinsteiger mitkommen – und meist sogar emotionaler getroffen werden, weil sie nicht alles vorher ahnen.
Im Vergleich zu vielen anderen großen RPGs – etwa den neuesten West-RPGs mit oft sperriger Menüflut – bleibt Rebirth zugänglich. Du bekommst Tiefe, aber ohne dich in Systemen zu verlieren. Und im Gegensatz zu reinen Open-World-Games steht die Geschichte klar im Mittelpunkt.
Auf einen Blick: Die Fakten
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| Plattform | Exklusiv für PlayStation 5 veröffentlicht – nutzt die Hardware optimal und bietet dir stabile Performance und kurze Ladezeiten. |
| Genre | Action-Rollenspiel mit starkem Story-Fokus – ideal, wenn du narrative Spiele mit Charakterentwicklung und taktischen Kämpfen liebst. |
| Spielzeit | Je nach Spielstil ca. 40–50 Stunden für die Hauptstory, 70+ Stunden mit Nebeninhalten – genug Umfang für Wochen, ohne sich endlos gestreckt anzufühlen. |
| Kampfsystem | Echtzeit-Action mit ATB-System, Charakterwechsel und Synergie-Angriffen – verbindet das Beste aus klassischen JRPGs und modernen Actiongames. |
| Open-World-Struktur | Mehrere große, halb-offene Regionen statt einer riesigen leeren Map – du bekommst Freiheit, ohne von Icons erschlagen zu werden. |
| Grafik & Technik | Hochwertige Charaktermodelle, detaillierte Umgebungen, wählbarer Grafik- oder Performance-Modus – du entscheidest zwischen maximaler Schärfe oder butterweicher Bildrate. |
| Sprachausgabe & Untertitel | Mehrere Sprachen für Audio, dazu deutsche Untertitel – du kannst so spielen, wie es dir am angenehmsten ist. |
Das sagen Nutzer und Experten
Ein Blick in aktuelle Reviews und Diskussionen zeigt ein klares Bild: Final Fantasy VII Rebirth ist für viele genau das, was sie sich von einem modernen JRPG wünschen.
- Lob für Story und Charaktere: Auf Reddit sprechen viele Spieler davon, dass sie selten so stark in eine Gruppe von Figuren investiert waren. Vor allem die Beziehung zwischen Cloud, Tifa, Aerith und den anderen wird durch zusätzliche Szenen und Nebenquests vertieft.
- „Wow“-Momente bei Inszenierung: YouTube-Reviewer und große Gaming-Channels heben wiederkehrend bestimmte Story-Setpieces hervor – Sequenzen, in denen Kameraarbeit, Musik, Gameplay und Emotion perfekt ineinandergreifen. Das sind Momente, die sich fast wie ein interaktiver Kinofilm anfühlen.
- Gameplay-Flow überzeugt: Viele Spieler loben die Art, wie Rebirth Kampf, Erkundung und Story verwebt. Nebenquests seien zwar nicht alle auf „The Witcher 3“-Niveau, aber deutlich über dem üblichen „bring mir fünf Items“-Standard.
- Kritikpunkte bleiben ehrlich: Häufig genannte Minuspunkte: gelegentliche Pacing-Probleme in der Mitte des Spiels, etwas zu viele optionale Minispiele für manche Geschmäcker und vereinzelte technische Ungereimtheiten wie nicht immer perfekte Bildschärfe im Performance-Modus. Allerdings empfinden die meisten diese Punkte als Jammern auf hohem Niveau.
Unterm Strich ist die Stimmung eindeutig positiv: Rebirth wird von vielen Fans und Kritikern als einer der stärksten PS5-Exklusivtitel beschrieben – und als Beispiel dafür, wie man ein Remake nicht nur neu auflegt, sondern neu denkt.
Ein Produkt von Square Enix – mit viel Legacy im Rücken
Final Fantasy VII Rebirth stammt von Square Enix Holdings Co. Ltd. (ISIN: JP3164630000), einem der traditionsreichsten Namen der Spielebranche, der seit Jahrzehnten für japanische Rollenspiele und große Fantasy-Universen steht. Diese Legacy spürst du im Detailgrad der Welt, in der Musik und im Perfektionismus der Inszenierung.
Alternativen vs. Final Fantasy VII Rebirth
Klar, du hast Auswahl. Moderne Action-RPGs und Story-Games gibt es genug – von westlichen Open-World-Epen bis hin zu anderen japanischen Rollenspielen. Aber was macht Rebirth im Marktvergleich besonders?
- Gegen klassische Open-World-Games: Spiele, die auf schiere Größe setzen, verlieren oft die Story aus den Augen. Rebirth ist anders: Es bietet dir Freiheit, ohne die emotionale Kernstory zu opfern. Die Hauptquest bleibt der rote Faden.
- Gegen reine Actionspiele: Viele Actiontitel sehen spektakulär aus, sind aber nach 10–15 Stunden vorbei oder emotional schnell vergessen. Rebirth verbindet Blockbuster-Inszenierung mit der Langzeitwirkung eines Rollenspiels.
- Gegen andere JRPGs: Klassische JRPGs können für Neulinge oft sperrig wirken: Menülastig, langsam, altbacken im Interface. Rebirth geht einen Hybrid-Weg – zugängliche Actionkontrolle, aber mit spürbar tieferen Systemen, wenn du einsteigen willst.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Zum typischen Vollpreis bekommst du ein Paket, das dich leicht 50 bis 70+ Stunden beschäftigen kann – mit hohem Produktionsniveau in nahezu jeder Minute. Im Vergleich zu kürzeren Storygames oder Service-Games mit Microtransactions wirkt das für viele Spieler sehr fair.
Wenn du rein nach „Content pro Euro“ gehst, gibt es sicher umfangreichere Grind-Spiele. Wenn du aber nach einer durchinszenierten, emotionalen Reise suchst, ist die Konkurrenz sehr überschaubar – und genau da punktet Rebirth.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Final Fantasy VII Rebirth ist kein kleines Nostalgie-Projekt, sondern ein ausgewachsenes, modernes Blockbuster-RPG, das versucht, das Gefühl eines 90er-Meisterwerks in die Gegenwart zu katapultieren – und dabei meist beeindruckend souverän abliefert.
Du bekommst eine der ambitioniertesten Stories der vergangenen Jahre, eingebettet in eine Welt, die dich ständig mit neuen Schauplätzen, Charaktermomenten und musikalischen Highlights belohnt. Das Kampfsystem findet einen Sweet Spot zwischen Spektakel und Strategie, die PS5-Umsetzung sorgt für cineastische Bilder, und dank vieler optionaler Inhalte kannst du selbst entscheiden, wie tief du eintauchst.
Ja, es gibt kleine Schwächen: nicht jede Nebenaufgabe ist ein Meisterwerk, das Tempo schwankt stellenweise, und technisch ist noch ein klein wenig Luft nach oben. Aber wenn du nach einem Spiel suchst, das sich eher wie eine Reise als wie ein Produkt anfühlt, dann führt 2026 kaum ein Weg an Rebirth vorbei.
Am Ende bleibt eine Frage: Willst du wirklich nur das nächste „ganz nette“ Spiel starten – oder bist du bereit, dich wieder auf ein Epos einzulassen, über das du noch Jahre später sprichst?


