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Final Fantasy VII Rebirth im Test: Das Blockbuster-Rollenspiel, das deine Nostalgie zerreißt – und neu zusammensetzt

12.01.2026 - 09:11:29

Du kennst das: Games versprechen „Next Gen“, am Ende bekommst du recycelte Open Worlds und belanglose Quests. Final Fantasy VII Rebirth wagt genau das Gegenteil – es nimmt einen der heiligsten Klassiker der Gaming-Geschichte und baut ihn radikal neu. Aber funktioniert das wirklich – oder bricht es dein Herz?

Stell dir vor, du startest ein neues AAA-Spiel. Die Grafik ist okay, das Kampfsystem bekannt, die Story vorhersehbar. Nach zehn Stunden fühlst du dich, als hättest du das alles schon hundertmal gespielt – nur mit anderen Skins und einem neuen Logo im Startmenü.

Genau hier sitzt der Schmerz vieler Gamer heute: Du hast keine Zeit mehr für mittelmäßige Abenteuer. Wenn du 60–80 Euro auf den Tisch legst, willst du Gänsehaut, nicht bloß „ganz nett“. Du willst eine Welt, die dich komplett einsaugt. Charaktere, die dir Tage später noch im Kopf herumspuken. Entscheidungen, die sich nicht wie Checklisten, sondern wie Schicksal anfühlen.

Und wenn du mit Final Fantasy aufgewachsen bist, kommt noch etwas dazu: Angst. Angst davor, dass ein Remake deinen Erinnerungen nicht gerecht wird. Dass aus deinem Jugend-Meisterwerk ein steriler Fanservice-Baukasten wird.

Genau an diesem Punkt setzt ein Spiel an, das gerade die gesamte JRPG-Szene aufmischt.

Die Lösung: Final Fantasy VII Rebirth als emotionaler Neustart

Final Fantasy VII Rebirth, der zweite Teil des groß angelegten Remake-Projekts von Square Enix, ist kein simples HD-Upgrade, sondern eine radikale Neuinterpretation. Es setzt die Story nach den Ereignissen von Final Fantasy VII Remake fort und führt dich von Midgar hinaus in eine weitläufige, lebendige Welt – exklusiv auf der PlayStation 5.

Statt nur an deiner Nostalgie zu zerren, spielt Rebirth ein gefährliches, aber faszinierendes Spiel: Es respektiert den Kultstatus des Originals – und bricht ihn gleichzeitig bewusst auf. Story-Pfade verschieben sich, Charaktere bekommen mehr Tiefe, Momente, die du zu kennen glaubst, treffen dich völlig unvorbereitet. Genau das feiern viele Tester auf Metacritic, YouTube und in Foren wie Reddit: Dieses Game traut sich etwas.

Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check

Was macht Final Fantasy VII Rebirth im Alltag als Spieler so besonders – jenseits von Fan-Hype und Nostalgiebrille? Hier sind die Features, übersetzt in deinen echten Nutzen:

  • PS5-exklusiv mit Fokus auf Performance & Inszenierung: Rebirth wurde von Grund auf für die PlayStation 5 entwickelt. In der Praxis heißt das: Schnelle Ladezeiten, bombastische Inszenierung, riesige Areale ohne ständiges Nachladen – du bist drin, statt im Ladebildschirm zu hängen.
  • Hybrid-Kampfsystem mit Tiefgang: Das Kampfsystem kombiniert Echtzeit-Action mit taktischen ATB-Elementen. Du haust nicht nur drauf, sondern planst Fähigkeiten, Synergie-Attacken und Materia-Builds. Reddit-User beschreiben es als „bestes Kampfsystem der FF-Historie“ – spektakulär, aber nie sinnlos hektisch.
  • Offene Regionen statt Schlauch-Level: Im Gegensatz zum sehr linearen Final Fantasy VII Remake öffnet Rebirth die Welt deutlich. Du erkundest verschiedene Regionen, findest optionale Quests, Minigames, geheime Bosse. Für dich heißt das: Mehr Freiheit, mehr Gründe, einfach mal abzuschweifen und nicht nur der Main-Quest zu folgen.
  • Charakterdrama mit modernem Storytelling: Cloud, Tifa, Aerith, Barret & Co. sind nicht mehr nur ikonische Pixel-Gestalten, sondern voll ausgearbeitete Persönlichkeiten mit glaubwürdigen Konflikten. Viele Reviews heben die Dialoge und Chemie der Gruppe hervor – du lachst, diskutierst innerlich mit und leidest mit ihnen.
  • Minigames & Side-Content, der wirklich Spaß macht: Vom Chocobo-Rennen über Kartenspiele bis hin zu ausgefallenen Challenges: Der optionale Content ist nicht bloß Grind-Füllmaterial. Spieler sprechen auf Social Media vom „Themepark-Effekt“ – du loggst dich ein, planst eine Story-Mission und verbringst dann drei Stunden mit Minigames.
  • Branching Moments & Meta-Twist für Kenner: Wenn du das Original kennst, wirst du immer wieder bewusst aus deiner Komfortzone geschubst. Rebirth spielt mit deinen Erwartungen, baut Spannungsbögen anders auf und erschafft so sogar für Hardcore-Fans echte Überraschungen.

Auf einen Blick: Die Fakten – Final Fantasy VII Rebirth kompakt erklärt

Final Fantasy VII Rebirth ist der mittlere Teil einer geplanten Trilogie und setzt genau dort an, wo Final Fantasy VII Remake aufgehört hat. Die wichtigsten Eckdaten und was sie dir bringen:

Merkmal Dein Nutzen
Plattform: PlayStation 5 exklusiv Optimierte Performance, kaum Ladezeiten, beeindruckende Grafik und Effekte ohne Last-Gen-Bremse.
Genre: Action-JRPG mit Story-Fokus Intensive Kämpfe plus starke Erzählung – ideal, wenn du sowohl Gameplay als auch Story liebst.
Hybrid-Kampfsystem (Echtzeit + ATB) Du kombinierst schnelle Action mit taktischer Planung, kannst Builds und Strategien auf deinen Stil zuschneiden.
Spielzeit: ca. 40–60+ Stunden (Main + Side) Genug Content für Wochen, ohne dass sich alles wie Fleißarbeit anfühlt – viel optionaler Content für Entdecker.
Offene Regionen mit diversen Biomen Abwechslungsreiche Umgebungen, Erkundung, Geheimnisse – die Welt fühlt sich wie ein echter Roadtrip an.
Erweiterte Charakterentwicklung & Dialoge Mehr emotionale Bindung an die Truppe, Beziehungen wirken greifbarer, Entscheidungen intensiver.
Entwickler: Square Enix Holdings Co. Ltd. JRPG-Expertise aus jahrzehntelanger Final-Fantasy-Historie, hoher Produktionswert und Erfahrung.

Damit bekommst du ein klares Bild: Final Fantasy VII Rebirth ist nicht einfach nur „Teil zwei“, sondern ein vollwertiges AAA-RPG, das du auch genießen kannst, wenn du das Original nie gespielt hast – mit Extra-Gänsehautbonus für Veteranen.

Final Fantasy VII Rebirth: Das sagen Nutzer und Experten

Final Fantasy VII Rebirth wird online von vielen Spielern und Kritikern als einer der stärksten JRPG-Vertreter dieser Generation gehandelt. In YouTube-Reviews und längeren Essays loben Creator vor allem die emotionale Wucht der Story und die Weiterentwicklung des Kampfsystems. Viele bezeichnen es als den perfekten Sweetspot zwischen klassischem Final-Fantasy-Feeling und moderner Action-Inszenierung.

Auf Reddit liest du häufig Aussagen wie „bestes Party-Dynamik in einem JRPG seit Jahren“ oder „ich wollte nur eine Stunde spielen, plötzlich war es 3 Uhr morgens“. Spieler feiern:

  • Die Gruppendynamik: Banter, optionale Szenen, kleine Momente am Lagerfeuer – alles fühlt sich lebendig an.
  • Die Sidequests: Viele Nebenaufgaben sind storynah und geben NPCs und Welt mehr Profil, statt nur Fetch-Quests zu sein.
  • Die Bosskämpfe: Mechanisch fordernd, spektakulär in Szene gesetzt, oft mit eigenem dramaturgischem Bogen.

Kritik gibt es auch, und die sollte man ernst nehmen: Einige Spieler empfinden bestimmte Open-World-Aktivitäten als zu vertraut (Ubisoft-Syndrom lässt grüßen), andere hätten sich noch etwas mehr Fokus und weniger Marker auf der Karte gewünscht. Außerdem ist der Einstieg für absolute Neueinsteiger ohne Kenntnis von Remake nicht ganz trivial – die emotionale Wucht kommt am besten, wenn du die Vorgeschichte kennst.

Unterm Strich ist der Tenor trotzdem eindeutig: Wer sich auf Final Fantasy VII Rebirth einlässt, bekommt eine der dichtesten, emotionalsten und am besten inszenierten RPG-Erfahrungen der letzten Jahre – mit vereinzelten Open-World-Längen, die aber selten das Gesamtbild zerstören.

Alternativen vs. Final Fantasy VII Rebirth

Natürlich steht Final Fantasy VII Rebirth nicht allein im Regal. Wenn du auf große Action-RPGs stehst, konkurriert es mit Titeln wie Horizon Forbidden West, Tales of Arise, Xenoblade Chronicles 3 oder westlichen Brocken wie The Witcher 3 und Cyberpunk 2077.

Wo setzt sich Rebirth ab?

  • Emotionale Legacy: Kaum ein anderes Spiel verbindet so stark eine 90er-Jahre-Legende mit moderner AAA-Optik. Für Final-Fantasy-Fans ist das ein Erlebnis, das keine Alternative 1:1 liefern kann.
  • Party-Fokus statt Lone-Hero: Während viele Action-RPGs eher den einsamen Protagonisten ins Zentrum stellen, lebt Rebirth komplett von seiner Gruppe – Dialoge, Synergie-Attacken, Beziehungsdynamiken.
  • Strammer Story-Fokus trotz Open Regions: Anders als viele moderne Open-World-Spiele, die sich in Icons verlieren, bleibt Rebirth klar storygetrieben. Du hast Freiheit, aber der rote Faden reißt nie.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Als großes AAA-PS5-Exklusivspiel liegt es im üblichen Vollpreis-Segment. Durch die hohe Spielzeit und den Wiederspielwert bestimmter Passagen (andere Entscheidungen, andere Builds) stimmt das Verhältnis aus Sicht vieler Spieler – zumal du hier einen echten Blockbuster mit Kino-Qualität bekommst.

Wenn du primär westliche RPGs magst, die dir totale Entscheidungsfreiheit in der Charaktererstellung geben, werden Titel wie Baldur’s Gate 3 dir in dieser Hinsicht mehr bieten. Wenn du aber eine geführte, kuratierte Storyreise mit fixem Cast liebst, ist Rebirth aktuell eines der stärksten Angebote am Markt.

Noch ein wichtiger Kontext: Hinter dem Projekt steht Square Enix Holdings Co. Ltd. (ISIN: JP3164630000), der Traditionspublisher, der seit Jahrzehnten die Final-Fantasy-Reihe prägt. Du spürst diese Erfahrung in jeder Cutscene, jedem Soundeffekt und jeder Boss-Inszenierung – hier arbeitet ein Team, das genau weiß, wie man große Emotionen in ein JRPG gießt.

Fazit: Lohnt sich der Kauf?

Wenn du die Schnauze voll hast von austauschbaren Open-World-Formeln und generischen Fantasy-Settings, dann ist Final Fantasy VII Rebirth genau das Gegenmittel, das du suchst. Es ist groß, laut, emotional – und gleichzeitig überraschend mutig im Umgang mit einem der heiligsten Klassiker der Videospielgeschichte.

Du bekommst ein PS5-RPG, das sich nicht nur auf seine Marke verlässt, sondern eigene, riskante Entscheidungen trifft. Ein Kampfsystem, das spektakulär aussieht und dich trotzdem nachdenken lässt. Charaktere, die sich nicht wie Pappfiguren anfühlen, sondern wie eine Crew, mit der du wirklich auf Reisen gehst. Und eine Story, die selbst dann noch nachwirkt, wenn du die Konsole längst ausgeschaltet hast.

Ist es perfekt? Nein. Manche Open-World-Aktivitäten wirken vertraut, und wenn du Final Fantasy VII Remake nicht gespielt hast, verpasst du einen Teil der emotionalen Fallhöhe. Aber wenn du bereit bist, Zeit und Herz in dieses Abenteuer zu investieren, liefert dir Rebirth dafür etwas zurück, was viele Spiele versprechen und kaum eines hält: das Gefühl, Teil eines echten, epischen Epos zu sein.

Also: Suchst du einfach nur das nächste Game für zwischendurch – oder den einen Titel, der deine PS5 in einen Story-Binge-Modus versetzt, aus dem du so schnell nicht wieder raus willst?

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