Feuerhydrant-Kicks, Geheimwaffe

Feuerhydrant-Kicks: Die unscheinbare Geheimwaffe für stabile Hüften

15.01.2026 - 15:52:12

Die Körpergewichtsübung Fire Hydrants stärkt gezielt die Gesäß- und Rumpfmuskulatur, verbessert die Hüftstabilität und hilft, Alltagsbeschwerden vorzubeugen.

Feuerhydrant-Kicks stärken Hüfte und Rumpf ohne Geräte. Die simple Körpergewichtsübung, auch “Fire Hydrants” genannt, findet sich zunehmend in den Plänen von Profisportlern und Fitness-Einsteigern. Sie trainiert gezielt Muskeln, die für die gesamte Körperstabilität entscheidend sind – und die im Alltag oft verkümmern.

Warum diese Übung so effektiv ist

Der Fokus liegt auf der Gesäßmuskulatur, besonders dem Gluteus Medius. Dieser Muskel stabilisiert das Becken bei seitlichen Bewegungen. Ist er schwach, kann das zu Haltungsproblemen und Schmerzen führen. Gleichzeitig fordert die Übung die komplette Rumpfmuskulatur: Bauch und unterer Rücken arbeiten hart, um den Körper während der Bewegung stabil zu halten.

Die Kombination macht die Feuerhydrant-Kicks zu einer äußerst funktionellen Übung. Sie bereitet den Körper auf Alltagsbelastungen vor und ist eine perfekte Basis für kraftvolle Bewegungen wie Laufen oder Heben.

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So führst du die Übung korrekt aus

Die richtige Technik ist entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden und den vollen Nutzen zu ziehen.

  • Ausgangsposition: Gehe in den Vierfüßlerstand. Hände unter den Schultern, Knie unter den Hüften. Halte den Rücken gerade.
  • Bewegung: Hebe ein Knie langsam seitlich an, als wolltest du an einer Laterne schnüffeln. Der 90-Grad-Winkel im Knie bleibt bestehen.
  • Der häufigste Fehler: Die Hüfte dreht sich mit, um das Bein höher zu heben. Halte die Hüften stattdessen parallel zum Boden. So isolierst du die Zielmuskulatur optimal.

Führe die Bewegung langsam und kontrolliert nur aus der Hüfte heraus. Vermeide ein Hohlkreuz oder ein Durchhängen in den Schultern.

Für wen sind Fire Hydrants geeignet?

Die Übung ist ein vielseitiges Werkzeug für fast jeden:

  • Büroarbeiter: Sie wirkt der Abschwächung der Gesäßmuskulatur durch langes Sitzen entgegen.
  • Läufer: Starke Hüftstabilisatoren optimieren die Lauftechnik und senken das Verletzungsrisiko, etwa für das Knie.
  • Im Kraftsport: Ideal zum Aufwärmen und “Aktivieren” des Pos vor Kniebeugen oder Kreuzheben.
  • In der Rehabilitation: Physiotherapeuten setzen sie gezielt zum Wiederaufbau von Hüftstabilität ein.

Fortgeschrittene steigern den Schwierigkeitsgrad einfach mit einem Widerstandsband.

Die unterschätzte Rolle der Hüftgesundheit

Unser moderner, sitzender Lebensstil ist Gift für die Hüften. Verkürzte Beuger und schwache Gesäßmuskeln können eine Kettenreaktion auslösen: Sie führt zu Rückenschmerzen und macht uns anfälliger für Verletzungen.

Übungen wie die Feuerhydrant-Kicks wirken dem entgegen. Sie kräftigen die vernachlässigten Muskeln und verbessern die Kontrolle über das Becken. Eine stabile Hüfte ist das Fundament für einen gesunden, leistungsfähigen Körper – ob im Alltag oder im Sport.

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