Fersen-Gang: Einfache Übung senkt Sturzrisiko im Alter
19.01.2026 - 15:53:12Der Fersen-Gang kann die Stabilität von Senioren deutlich verbessern. Die einfache Balance-Übung stärkt gezielt die Muskulatur und schult den Gleichgewichtssinn. Damit wirkt sie einer der größten Gefahren im Alter entgegen: Stürzen.
Statistiken zeigen ein klares Bild. Etwa jeder dritte Mensch über 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr. Die Folgen sind oft schwerwiegend – von Knochenbrüchen bis zum Verlust der eigenen Unabhängigkeit. Physiotherapeuten setzen deshalb auf gezielte Prävention.
Warum das Gleichgewicht im Alter nachlässt
Ein sicherer Gang ist ein komplexes Zusammenspiel. Augen, Innenohr, Muskeln und Gelenke müssen perfekt zusammenarbeiten. Im Alter kann dieses System schwächer werden: Die Reizweiterleitung verlangsamt sich, die Muskelmasse schwindet. Die Folge ist Gangunsicherheit.
Gezieltes Training kann diesem Prozess entgegenwirken. Es verbessert die Koordination und stärkt genau die Muskeln, die für Haltung und Stabilität zuständig sind. Ein trainierter Gleichgewichtssinn ermöglicht es, auf Hindernisse schneller zu reagieren. Das kann im Alltag den entscheidenden Unterschied machen.
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So funktioniert der Fersen-Gang
Die Übung ist simpel und braucht kein Equipment. Man stellt sich aufrecht hin und hebt die Zehen sowie den Vorfuß an. Das gesamte Gewicht lastet nun auf den Fersen. In dieser Position geht man langsam und kontrolliert einige Schritte vorwärts. Der Blick bleibt nach vorne gerichtet, die Knie sind leicht gebeugt.
Tipp für Anfänger: Bei Unsicherheit einfach an einer Wand oder einem stabilen Stuhl festhalten.
Die Wirkung ist konkret:
* Stärkung der Schienbeinmuskulatur: Der Musculus tibialis anterior wird trainiert. Er ist für das Anheben des Fußes verantwortlich. Eine kräftige Schienbeinmuskulatur verhindert, dass die Fußspitze an Teppichkanten oder Türschwellen hängenbleibt – eine häufige Sturzursache.
* Schulung des Gleichgewichts: Das Balancieren auf der kleinen Auflagefläche der Fersen fordert den Gleichgewichtssinn intensiv heraus.
Der Fersen-Gang ist nur der Anfang
Für die beste Wirkung sollte die Übung in ein abwechslungsreiches Programm eingebettet werden. Experten empfehlen eine Mischung aus Kraft-, Balance- und Koordinationsübungen.
Effektive Ergänzungen sind:
* Zehenspitzen-Gang: Kräftigt als Gegenstück die Wadenmuskulatur.
* Einbeinstand: Fordert die Stabilität des Standbeins massiv.
* Seitliches Gehen oder Balancieren auf einer Linie: Verbessert die Koordination.
Die Regelmäßigkeit ist entscheidend. Wissenschaftliche Analysen zeigen: Strukturierte Programme über mindestens drei Monate sind am wirksamsten. Schon zwei bis drei Trainingstage pro Woche können eine nachhaltige Routine schaffen.
Mehr als nur Physiotherapie: Ein Gewinn an Lebensqualität
Die Bedeutung der Sturzprävention geht über die körperliche Unversehrtheit hinaus. Ein Sturz kann bei Senioren große Angst vor einem nächsten Mal auslösen. Die Folge ist oft ein sozialer Rückzug und weniger Bewegung.
Dieses Vermeidungsverhalten beschleunigt den Abbau von Muskulatur und Gleichgewicht – ein Teufelskreis beginnt. Gezieltes Training durchbricht ihn. Es stärkt nicht nur den Körper, sondern auch das Selbstvertrauen. Die gewonnene Sicherheit hilft, die Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter zu bewahren.
Die Zukunft: Personalisiertes Training mit Technologie
Moderne Ansätze kombinieren bewährte Übungen mit neuen Technologien. Sensoren in Teppichen oder als Wearables können Gangunsicherheiten früh erkennen. Auf dieser Basis lassen sich Trainingspläne individuell anpassen.
Forscher arbeiten an Programmen, die sich den spezifischen Bedürfnissen des Einzelnen anpassen. Sogar virtuelle Trainingswelten oder spielerische Apps (Gamification) sind im Gespräch, um die Motivation zu steigern. Das Ziel ist klar: Prävention noch zielgerichteter und effektiver zu machen. Die Basis bleibt aber die regelmäßige Bewegung – und dafür ist der Fersen-Gang ein perfekter Start.
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