Ferrari 296 GTB: Der Plug-in-Ferrari, der deinen Begriff von Geschwindigkeit neu schreibt
09.01.2026 - 04:08:29Ferrari 296 GTB: Wenn dein Traumwagen plötzlich leise in die Einfahrt rollt – und dich dann wegkatapultiert
Stell dir vor: Früher Morgen, die Stadt schläft noch. Du gehst zur Garage, drückst auf den Startknopf – und es passiert... fast nichts. Kein Donner, kein Röcheln, nur ein leises Surren. Du rollst elektrisch aus der Einfahrt, fast schüchtern, als würdest du den Nachbarn einen Gefallen tun.
Und dann, an der Auffahrt zur Autobahn, ziehst du den Manettino am Lenkrad nach rechts, tippst das Gaspedal an – und die Welt wird plötzlich sehr, sehr klein. Aus Stille wird ein Orkan. Aus Zurückhaltung wird Adrenalin. Genau hier beginnt die Story des Ferrari 296 GTB.
Denn das eigentliche Problem von modernen Sportwagen ist längst nicht mehr die Leistung. Die haben sie alle. Das Problem ist: Sie fühlen sich austauschbar an. Zu digital, zu brav, zu berechenbar. Hybride erst recht. Vernunft statt Wahnsinn.
Der 296 GTB ist Ferraris Antwort darauf – und die ist alles andere als brav.
Die Lösung: Ein Hybrid-Ferrari, der sich anfühlt wie ein reinrassiger V8 – nur brutaler
Der Ferrari 296 GTB, vorgestellt als V6-Hybrid-Coupé, ist das erste Serienmodell von Ferrari mit einem V6-Turbomotor in Kombination mit einem Plug-in-Hybridsystem. Auf dem Papier klingt das fast vernünftig: kleinerer Motor, Elektromotor, Batterie, bis zu rund 25 km rein elektrische Reichweite.
In der Realität fühlt es sich an wie ein technisches Manifest: 2,9-Liter-V6 mit rund 663 PS, kombiniert mit einem Elektromotor für eine Systemleistung von etwa 830 PS, Heckantrieb, 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 0–100 km/h in ca. 2,9 Sekunden und über 330 km/h Spitze. Klingt trocken? In der Praxis bedeutet das: Du sitzt in einem Hybrid, der von Testern und Besitzern als einer der emotionalsten Ferraris der letzten Jahre beschrieben wird.
Ferrari selbst positioniert den 296 GTB als "Effortless Performance" – maximale Performance mit minimaler Anstrengung. Aber das Entscheidende ist: Dieses Auto fühlt sich nicht wie ein Kompromiss an. Sondern wie ein Turbo auf deine Sinne.
Warum gerade dieses Modell? Der Realitäts-Check
Auf YouTube, in Foren und auf Reddit zieht sich ein roter Faden durch viele Reviews: Der Ferrari 296 GTB ist kein Auto, das du nur kaufst, um Zahlen auf dem Papier zu sammeln. Er verändert, wie du Fahren erlebst – selbst wenn du schon viel gewohnt bist.
- Brutale Leistung, aber kontrollierbar: Die Kombination aus V6 und E-Motor sorgt für ein fast absurdes Ansprechverhalten. Der Elektromotor füllt jedes Turboloch, der V6 dreht gierig hoch. Nutzer berichten, dass der 296 sich "telepathisch" fahren lässt – du denkst, und das Auto macht.
- V6, der klingt wie ein kleiner V12: Viele waren skeptisch: V6 statt V8 oder V12 – geht das bei Ferrari? Die Antwort aus Tests und Fahrberichten: Ja, und wie. Der Sound wird oft als "Mini-V12" beschrieben – hochdrehend, schneidend, emotional. Es ist kein dumpfer Turbosound, sondern ein mechanisches Crescendo.
- Hybrid, der nicht nervt: Im Gegensatz zu vielen Plug-in-Hybriden fühlt sich der E-Modus hier nicht wie ein Pflichtprogramm an, sondern wie ein Bonus. Leise zum Dinner fahren, Laderampengarage ohne Drama, dann auf der Landstraße den vollen Wahnsinn freischalten.
- Design mit Rückgrat: Der 296 GTB zitiert ikonische Ferraris wie den 250 LM, ist aber extrem modern gezeichnet: kurze Proportionen, muskulöse Hüften, breite Spur. Viele Fahrer nennen ihn den schönsten aktuellen Ferrari. Er wirkt kompakter und zugänglicher als ein SF90 – und genau das macht ihn im Alltag attraktiver.
- Fahrspaß über Show: Anders als viele Extrem-Supercars, die nur auf der Rennstrecke Sinn ergeben, wird der 296 GTB von Testern immer wieder für seine Balance und Verspieltheit gelobt. Er lädt zum Fahren ein – nicht nur zum Hinstellen.
Auf einen Blick: Die Fakten
| Merkmal | Dein Nutzen |
|---|---|
| V6-Biturbo (ca. 2,9 l) + Elektromotor, Systemleistung ~830 PS | Leistung auf Hypercar-Niveau, aber mit der Leichtigkeit und Direktheit eines kompakten Sportwagens – du hast immer mehr Reserven, als du brauchst. |
| 0–100 km/h in ca. 2,9 s, Spitze über 330 km/h | Jeder Überholvorgang wird zur Fingerübung, jede Autobahnauffahrt zur Achterbahn – ohne dass du das Auto ausreizen müsstest. |
| Plug-in-Hybrid mit rein elektrischem Modus (rund 20–25 km) | Leise durch die Stadt, laut auf der Landstraße: Du entscheidest, wann du auffallen willst – und wann nicht. |
| Heckantrieb, 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe | Puristisches Fahrgefühl mit extrem schnellen Schaltvorgängen – du spürst, was die Hinterachse macht, und bleibst trotzdem souverän. |
| Aktive Aerodynamik & modernste Fahrdynamiksysteme | Hoher Grip und Stabilität, selbst bei sehr hohen Geschwindigkeiten – das Auto gibt dir Vertrauen, statt dich einzuschüchtern. |
| Innenraum mit fahrerzentriertem Cockpit & Digital-Displays | Du hast alle Infos im Blick, ohne überladen zu werden – der Fokus bleibt dort, wo er sein soll: auf der Straße. |
Das sagen Nutzer und Experten
Scrollst du durch YouTube-Kommentare, Reddit-Threads und Testberichte, taucht beim Ferrari 296 GTB immer wieder ein Wort auf: Surreal.
Was gelobt wird:
- Fahrgefühl: Viele Fahrer nennen ihn den "fahraktivsten" modernen Ferrari. Leichter, wendiger und verspielter als größere Modelle wie der SF90, dabei aber kaum weniger schnell.
- Sound: Trotz V6-Konfiguration wird der Klang fast durchgehend positiv hervorgehoben. Besonders im oberen Drehzahlbereich spricht man von Gänsehautmomenten.
- Hybrid-Integration: Experten loben, wie nahtlos Verbrenner und Elektromotor zusammenarbeiten. Kein Rucken, kein Zögern – einfach Schub.
- Design & Proportionen: Besitzer lieben die kompakten Abmessungen. Der 296 wirkt weniger einschüchternd und ist in engen europäischen Städten deutlich alltagstauglicher.
Kritikpunkte gibt es auch – und sie sind wichtig, um ein ehrliches Bild zu zeichnen:
- Preis & Unterhalt: Wie bei jedem Ferrari sind Anschaffung, Wartung und Versicherung im obersten Segment angesiedelt. Das ist kein Vernunftkauf, sondern eine bewusste emotionale Entscheidung.
- Elektronik-Komplexität: Einige Tester weisen darauf hin, dass die Vielzahl an Fahrmodi und Systemen anfangs erschlagen kann. Wer von einem rein analogen Klassiker kommt, braucht etwas Eingewöhnung.
Unterm Strich ist die Stimmung in der Community klar: Der Ferrari 296 GTB gilt als Meilenstein. Ein Modell, das selbst langjährige Ferraristi begeistert – und gleichzeitig neue Zielgruppen anspricht, die Hybrid eher mit Öko als mit Emotion verbinden.
Hinter dem 296 GTB steht Ferrari N.V. als börsennotiertes Unternehmen (ISIN: NL0011585146), das hier ziemlich deutlich zeigt, wohin die Reise im High-Performance-Segment gehen soll: Elektrifizierung ohne Seelenverlust.
Alternativen vs. Ferrari 296 GTB
Im Segment der High-Performance-Sportwagen und Supersportler spielt der 296 GTB in einer Liga mit Modellen wie dem McLaren Artura, dem Lamborghini Huracán (bzw. dessen Nachfolger) oder dem Porsche 911 Turbo S / 918 Spyder (historisch betrachtet).
McLaren Artura: Ebenfalls V6-Hybrid, ebenfalls Plug-in. Sehr stark, sehr technisch, aber viele Tester bescheinigen dem Ferrari mehr Emotionalität im Sound und ein noch intensiveres Fahrerlebnis.
Lamborghini Huracán: Sauger-V10, extrem emotional, aber ohne Hybridtechnik und mit einem anderen Charakter: brachial, laut, kompromisslos. Der 296 GTB wirkt im Vergleich moderner, feiner und vielseitiger – besonders, wenn du regelmäßig in der Stadt oder auf längeren Strecken unterwegs bist.
Porsche 911 Turbo S: Der Rationalitäts-König: unfassbar schnell, beeindruckend sicher, sehr alltagstauglich. Aber wenn es um Drama, Gänsehaut und Marken-Mythos geht, hat der Ferrari die Nase vorn. Der 296 GTB ist weniger das "perfekte Werkzeug" und mehr das "perfekte Erlebnis".
Beim Preis spielen alle diese Fahrzeuge in ähnlichen Regionen, je nach Ausstattung und Markt. Wo der Ferrari 296 GTB besonders punktet, ist die Kombination aus:
- extrem moderner Hybridtechnik,
- ikonischem Design,
- Ferrari-Rennsport-DNA,
- und einem Fahrgefühl, das selbst abgeklärte Profis überrascht.
Preis-Leistung misst sich in diesem Segment nicht in Euro pro PS, sondern in Emotion pro Kilometer – und genau da spielt der 296 GTB ganz vorne mit.
Fazit: Lohnt sich der Kauf?
Der Ferrari 296 GTB ist kein Auto für Menschen, die nur einen schnellen Sportwagen wollen. Dafür gibt es genug Alternativen. Er ist ein Auto für dich, wenn du spüren willst, wohin sich Performance in den nächsten Jahren entwickelt – ohne auf das zu verzichten, was Ferrari seit Jahrzehnten zur Legende macht.
Du bekommst ein Design, das sofort als Ferrari erkennbar ist, aber nicht im Retro stecken bleibt. Du bekommst einen Hybrid-Antrieb, der sich nicht nach Verzicht, sondern nach Extra-Punch anfühlt. Und du bekommst ein Fahrerlebnis, das von vielen als das beste, was Ferrari aktuell anbietet, beschrieben wird – kompakt, brutal schnell, gleichzeitig erstaunlich zugänglich.
Wenn du also auf der Suche nach einem Auto bist, das nicht nur deine Garage, sondern dein komplettes Verständnis von Fahrspaß verändert, dann ist der Ferrari 296 GTB mehr als nur eine Option. Er ist ein Statement.
Am Ende bleibt nur eine Frage: Bist du bereit, dass dein nächster Ferrari leise starten – und lauter enden darf als alles, was du bisher erlebt hast?


