Feldenkrais-Methode: Österreichs neue Antwort auf digitalen Sehstress
11.01.2026 - 11:14:12Fast 70 Prozent der Bildschirmnutzer leiden unter digitalem Sehstress. In Österreich setzen Gesundheitsbewusste und Unternehmen jetzt auf eine alte Methode: Feldenkrais für die Augen. Ausgebuchte Kurse in Wien zeigen den Trend.
Digitale Überlastung erreicht Höchststand
Die Zahlen sind alarmierend. Aktuelle Daten belegen: Das Computer Vision Syndrome (CVS) betrifft mittlerweile 69 Prozent aller Menschen, die regelmäßig vor Bildschirmen arbeiten. Die Symptome reichen von trockenen Augen und verschwommener Sicht bis zu Kopf- und Nackenschmerzen.
Experten warnen vor einer neurologischen Überlastung. Unser visuelles System verliert den Kontakt zur Körperkoordination – besonders durch hybride Arbeitsmodelle und neue Technologien. Die klassische Bildschirmpause reicht oft nicht mehr aus.
Warum Feldenkrais anders ist als Augen-Yoga
Die Feldenkrais-Methode setzt nicht auf mechanisches Training. Statt die Augenmuskeln wie Bizepse zu stählen, spricht sie die Neuroplastizität des Gehirns an. Der Clou: Die Augen werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil des gesamten Bewegungssystems.
Viele Menschen, die stundenlang auf Bildschirme starren, klagen neben trockenen Augen oft über Nacken‑ und Schulterverspannungen. Ein gratis PDF‑Report vom Orthopäden Prof. Dr. med. Wessinghage zeigt 17 einfache 3‑Minuten‑Übungen, die sofort Entlastung bringen — ideal für kurze Pausen im Büro und als Ergänzung zu Feldenkrais‑Abläufen. Kompakt erklärt, ohne Schwitzen und sofort umsetzbar; der Guide kommt direkt per E‑Mail. Jetzt 3‑Minuten‑Wunderübungen gratis sichern
Praktizierende lernen, Verspannungen im Nacken und Kiefer loszulassen. Erst dann können sich die Augen natürlich und entspannt bewegen. Ein Ansatz, der aktuell Kurse in Österreich füllt.
- In Wien startet diese Woche eine spezialisierte Reihe im Prana Yoga Studio.
- Der Feldenkrais Verband Österreich listet für das erste Quartal zahlreiche Angebote zum Thema “klare Sicht”.
Der Megatrend 2026: Sensory Rest
Der Boom passt perfekt in die globalen Wellness-Prognosen für dieses Jahr. Analysten identifizieren “Somatic Wellness” und sensorische Erholung als Haupttrends. 2026 wird zum Jahr der “Tech-Life Balance”.
Die Menschen suchen nicht mehr nur digitalen Detox, sondern aktive, körperbasierte Erfahrungen. Feldenkrais bietet genau das: eine analoge Gegenwelt zur digitalen Überflutung. Der Fokus verschiebt sich von reiner Selbstoptimierung hin zum bewussten Spüren.
Unternehmen integrieren neuro-somatische Pausen
Auch die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) reagiert. Ergonomische Stühle allein genügen nicht mehr gegen die digitale Erschöpfung. Moderne BGF-Programme setzen daher vermehrt auf kurze, neuro-somatische Interventionen.
Feldenkrais-Lektionen sind dafür ideal: Sie funktionieren im Sitzen, ohne Schwitzen und passen so perfekt in den Büroalltag. Der kommende “Tag der Sicherheit am Arbeitsplatz” im April wird diesen Fokus voraussichtlich verstärken.
Wird 2026 das Jahr der Augen-Achtsamkeit?
Die Entwicklung scheint erst am Anfang zu stehen. Für die kommenden Monate sind bereits größere Fachtagungen angekündigt, die die Verbindung von Sehgewohnheiten und Körperhaltung vertiefen.
Eines zeichnet sich ab: In einer Welt, die unsere volle Aufmerksamkeit fordert, könnte der Weg zurück zum eigenen Körper tatsächlich über unsere Augen führen.
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