FBI, Millionenverlusten

FBI warnt vor Millionenverlusten durch Paketbetrug nach Weihnachten

03.01.2026 - 21:56:12

Das FBI erwartet eine Welle von Betrugsmeldungen nach Weihnachten 2025 und gibt eine klare 72-Stunden-Anleitung für Opfer von Fake-Shops und nicht gelieferten Paketen.

Die US-Bundespolizei FBI ruft Verbraucher nach dem Weihnachtsgeschäft 2025 zu sofortigem Handeln auf. Wer bestellte Pakete bis heute nicht erhalten hat, könnte Opfer von Lieferbetrug geworden sein – mit kaum noch Zeit, sein Geld zurückzuholen.

Die „stille“ Betrugswelle rollt an

Während die Zeit vor Weihnachten von Phishing-Angriffen geprägt war, beginnt jetzt die „Erkenntnisphase“. Verbraucher merken, dass ihre Pakete nie ankommen werden. Das FBI erwartet an diesem Wochenende einen massiven Anstieg von Meldungen beim Internet Crime Complaint Center (IC3).

Die Schäden sind enorm: Nicht gelieferte Waren und nicht bezahlte Rechnungen verursachten im letzten Berichtszeitraum Verluste von über 785 Millionen US-Dollar. Die Weihnachtssaison 2025 hat diese Zahlen wahrscheinlich noch verschärft.

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72-Stunden-Regel: So handeln Betrugsopfer richtig

Die ersten Tage nach der Betrugserkenntnis sind entscheidend. Das FBI empfiehlt ein dreistufiges Vorgehen:

  1. Sofort beim IC3 melden: Opfer sollten nicht auf leere Versprechungen der Verkäufer warten. Eine Meldung unter ic3.gov hilft, einzelne Fälle mit größeren kriminellen Netzwerken zu verbinden.
  2. Bank und Kreditkartenunternehmen kontaktieren: Viele Institute haben Fristen für Widersprüche. Der Code „Dienstleistung nicht erhalten“ erfordert den Nachweis, dass das Lieferdatum überschritten ist.
  3. Digitale Beweise sichern: Screenshots der Produktliste, der Bestellbestätigung und aller Kommunikation mit dem Verkäufer sind entscheidend. Betrüger löschen diese Spuren oft nach den Feiertagen.

Künstliche Intelligenz als Betrugsbeschleuniger

Die Weihnachtssaison 2025 markiert eine neue Qualität des Betrugs. Sicherheitsforscher beobachten einen starken Anstieg von KI-generierten Fake-Shops. Diese nutzen täuschend echte Produktbilder und fehlerfreie Texte.

Besonders tückisch: KI-gestützte Betrüger arbeiten mit gefälschten Sendungsverfolgungsnummern. Diese zeigen oft eine „Zustellung“ in einer benachbarten Postleitzahl an. Das FBI rät Opfern, offizielle Nicht-Zustellungs-Bestätigungen von Logistikern wie UPS oder FedEx einzuholen.

Social Media als Einfallstor für Betrüger

Cybersicherheitsexperten beobachten eine Verschiebung der Betrugsmuster. Statt große Online-Händler nachzuahmen, zielen Kriminelle nun auf Nischenprodukte und Luxusgüter. Die Integration betrügerischer Werbung in legitime Social-Media-Feeds hat Vertrauensgrenzen verschwommen.

Das FBI betont: Soziale Plattformen sind ein Hauptverbreitungsweg für diese Betrugsmaschen. Wer über Social-Commerce-Links gekauft hat, sollte die Profile zusätzlich bei der Plattform melden.

Vorsicht vor zweiter Betrugswelle

Für das erste Quartal 2026 warnt das FBI vor einer neuen Gefahr: „Rückhol-Betrügern“. Diese geben sich als Strafverfolgungsbeamte oder Rückerstattungsagenten aus und fordern Gebühren für die angebliche Geldrückholung.

Die Bundespolizei stellt klar: Das FBI verlangt niemals Gebühren für die Rückerstattung von Geldern und kontaktiert Opfer nicht, um Zahlungen für Ermittlungsdienste zu fordern.

Die Botschaft der Behörde ist eindeutig: Wenn Ihr Paket bis zum ersten Samstag 2026 nicht angekommen ist, warten Sie nicht länger – handeln Sie jetzt.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Meldung bietet das Internet Crime Complaint Center des FBI unter ic3.gov.

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