Family Offices pumpen 2026 Millionen in Österreichs Immobilien
14.01.2026 - 06:32:12Österreichs Immobilienmarkt erwartet eine massive Investitionswelle. Die diskreten Vermögensverwalter wohlhabender Familien, sogenannte Family Offices, wollen ihre Käufe im Land deutlich verstärken. Das zeigt die aktuelle Studie „First Austrian Family Office Real Estate Trends 2026“. Rund 90 Prozent der Befragten sehen Österreich als ihren primären Zielmarkt.
Stabile Renditen locken Kapital
Die Attraktivität ist ungebrochen. Die Studie von Advantage Family Office und Budasch Real Estate belegt: Die meisten Investoren planen, ihr Immobilienengagement 2026 auszuweiten. Ihre Strategie ist konservativ und breit gestreut.
* Fokus auf Top-Lagen: Rund 85 Prozent der Investitionsabsichten konzentrieren sich auf beste Adressen.
* Mittelgroße Beträge: Über zwei Drittel der Befragten wollen pro Objekt bis zu zehn Millionen Euro investieren, statt auf wenige Großdeals zu setzen.
Dieser Ansatz minimiert Risiken und baut ein diversifiziertes Portfolio auf. Die langfristige Perspektive der Family Offices gilt als Stabilitätsanker für den gesamten Markt.
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Wohnimmobilien sind der klare Favorit
Innerhalb des Marktes zeichnet sich ein klarer Trend ab: Der Wohnsektor wird von einer Mehrheit als „Outperformer“ des Jahres bewertet. Die stabile Nachfrage bei gleichzeitig prognostiziertem Rückgang im Neubau schafft ein günstiges Marktumfeld. Im Gegensatz dazu werden Büro- und Handelsimmobilien deutlich skeptischer gesehen.
Diese Liebe zu „Betongold“ ist tief verwurzelt. Eine PwC-Analyse zeigte bereits, dass österreichische Family Offices fast doppelt so viel ihres Kapitals in Immobilien anlegen wie der globale Durchschnitt. Trotz wachsender Bedeutung von Start-up-Investments bleibt die Immobilie die dominierende Anlageklasse.
Professionelle Investoren mit langem Atem
Das Verhalten spiegelt einen breiteren Trend wider: die Professionalisierung der Family Offices. Sie agieren zunehmend wie institutionelle Investoren mit klaren, generationenübergreifenden Strategien. Statt kurzfristiger Spekulation stehen Vermögenserhalt und stabile Renditen im Vordergrund.
Die Erwartungen für 2026 sind dabei von Stabilität geprägt. Ein Großteil der Investoren rechnet weder mit stark veränderten Immobilienrenditen noch mit sprunghaft steigenden Zinsen. Nachhaltigkeitskriterien (ESG) spielen zwar eine Rolle, sind aber für die Mehrheit noch kein Deal-Breaker.
Was der Markt 2026 erwartet
Für das laufende Jahr zeichnet sich ein dynamischer, aber nicht überhitzter Markt ab. Die massive Kaufbereitschaft der Family Offices dürfte vor allem bei hochwertigen Wohnimmobilien in Top-Lagen für hohe Nachfrage sorgen. Da das Neubauvolumen voraussichtlich seinen Tiefpunkt erreicht, prognostizieren Experten ein moderates Preiswachstum von durchschnittlich rund drei Prozent.
Der Wettbewerb um erstklassige Objekte könnte sich intensivieren. Für Verkäufer solcher Immobilien öffnet sich ein günstiges Zeitfenster. Getragen wird diese neue Stabilitätsphase von soliden Fundamentaldaten und dem starken Interesse langfristig denkender Investoren.
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