Experten raten Senioren zu neuer Fußpflege und täglichen Übungen
12.02.2026 - 04:49:12Eine Welle neuer Gesundheitsempfehlungen fordert ein Umdenken für Menschen über 65. Statt starrer Routinen stehen nun gezielte Hygiene und einfache, tägliche Bewegungsabläufe im Fokus. Das Ziel: die eigene Mobilität und Unabhängigkeit möglichst lange erhalten. Im Zentrum dieses präventiven Ansatzes stehen die oft vernachlässigten Füße.
Laut Experten aus Geriatrie und Dermatologie müssen Pflege und Aktivität an die veränderten Bedürfnisse des alternden Körpers angepasst werden. Die Füße sind dabei entscheidend, denn sie sind das Fundament für Balance und Stabilität. Mit nachlassender Sensibilität oder Schmerzen steigt das Sturzrisiko erheblich – ein Problem, von dem Studien zufolge rund 30 Prozent der über 65-Jährigen mindestens einmal jährlich betroffen sind.
Hautpflege: Warum weniger Duschen mehr bringt
Die neuen Ratschläge zur Körperhygiene sind klar: Weniger ist oft mehr. Tägliche, heiße Vollbäder oder Duschen greifen den dünner werdenden natürlichen Schutzfilm der Haut an. Das kann zu Trockenheit, Juckreiz und kleinen Rissen führen.
Experten empfehlen stattdessen:
* Vollduschen auf ein- bis dreimal pro Woche reduzieren.
* Tägliche Teilwäsche mit lauwarmem Wasser an Achseln, Intimbereich und besonders den Füßen.
* Diese angepasste Routine schont die Haut, beugt aber gleichzeitig Pilzinfektionen an den Füßen vor.
Einfache Übungen gegen Muskelabbau
Parallel zur Hygiene betonen die Empfehlungen die Wichtigkeit täglicher, niederschwelliger Bewegung. Sie bekämpft den altersbedingten Muskelabbau (Sarkopenie), der schon ab 50 beginnen kann. Kompliziert muss es nicht sein – einfache Übungen mit dem eigenen Körpergewicht reichen aus.
Für stabile und mobile Füße eignen sich besonders:
* Knie hochziehen mit angezogenen Fußspitzen (kräftigt den Hüftbeuger).
* Gleichgewichtsübungen wie der Einbeinstand.
* Fußgelenke kreisen und Zehen krallen und spreizen (fördern Durchblutung und Flexibilität).
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Prävention wird zum Schlüssel
Die aktuellen Ratschläge spiegeln einen Trend wider: Weg von der reinen Behandlung, hin zu proaktiver Vorsorge. Einfache Maßnahmen wie regelmäßige Fußinspektion, korrekte Pflege und kleine Übungen können schwere Stürze und teure Krankenhausaufenthalte verhindern.
Bei anhaltenden Problemen wie Schmerzen oder Hautveränderungen ist der Gang zum Podologen (medizinischer Fußpfleger) ratsam. Die Kosten werden bei bestimmten Indikationen, etwa dem Diabetischen Fußsyndrom, oft von der Krankenkasse übernommen.
Der Fokus auf Eigenverantwortung in der Gesundheitsvorsorge wird wohl weiter zunehmen. Technologien wie sensorbestückte Teppiche, die Gangveränderungen früh erkennen, könnten künftig die Sturzprävention unterstützen. Die Basis bleibt aber die tägliche Aufmerksamkeit für den eigenen Körper – beginnend bei den Füßen.
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