Eurythmics-Comeback? Was jetzt wirklich dahintersteckt
11.02.2026 - 00:20:03Plötzlich sind Eurythmics wieder überall in deiner Bubble: Clips von Annie Lennox mit pinken Haaren, alte "Sweet Dreams"-Lives auf TikTok, dazu Gerüchte über ein mögliches Comeback – und Fans in Deutschland drehen komplett frei. Kein Wunder: Kaum eine 80s-Band hat Pop, Synths und Attitüde so geprägt wie dieses Duo. Wer die aktuelle Lage checkt, landet früher oder später auf der inoffiziellen Schaltzentrale der Band:
Offizielle Eurythmics-Seite: Alle Hinweise & Historie im Überblick
Aber was ist dran an all den Spekulationen? Kommt eine Reunion-Tour nach Deutschland, gibt es neue Musik, vielleicht ein Jubiläums-Event? Hier bekommst du den Deep Dive – ohne Nostalgie-Zuckerwatte, aber mit maximaler Fanbrille.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Offiziell sind Eurythmics seit Jahren nicht dauerhaft aktiv, aber komplett weg waren sie auch nie. Die wichtigsten Fixpunkte der letzten Zeit: Annie Lennox tritt regelmäßig solo auf, zuletzt bei großen Charity- und Award-Shows, und Dave Stewart produziert im Hintergrund weiter wie ein Besessener. Immer wieder tauchen sie gemeinsam bei Special Events auf – und genau diese seltenen Auftritte füttern gerade die neuen Gerüchte.
In den letzten Monaten haben englische und US-Medien vermehrt über eine mögliche erneute Aktivierung der Band spekuliert. Hintergrund: Der anhaltende 80s-Hype, ausverkaufte Nostalgie-Touren von Acts wie Duran Duran, Tears for Fears oder a-ha – und der Fakt, dass Eurythmics bei großen Jubiläen ihrer Klassiker verstärkt gefeatured werden. Vinyl-Reissues, Remaster, Deluxe-Boxen: Labels fahren solche Kampagnen selten ohne Hintergedanken hoch.
Dazu kommen Interviews, in denen sowohl Annie Lennox als auch Dave Stewart auffällig offen über die gemeinsame Vergangenheit reden. Statt die Band einfach als abgeschlossenes Kapitel zu behandeln, lassen sie bewusst Türen offen. In britischen Musikmagazinen deutete Stewart mehrfach an, dass er "niemals nie" sagen würde, wenn es um weitere gemeinsame Auftritte geht. Lennox betont immer wieder, wie stolz sie auf das gemeinsame Werk sei – und wie sehr sie die Energie der alten Songs live liebe.
Für deutsche Fans besonders spannend: In der Vergangenheit zählten Städte wie Berlin, Hamburg, Frankfurt und München zu ihren stärksten Märkten in Europa. Historisch gab es legendäre Deutschland-Shows – etwa in der Hochphase von "Touch" und "Be Yourself Tonight". Promoter hierzulande wissen ganz genau, welches Potenzial ein einmaliges Eurythmics-Event hätte, gerade in Zeiten, in denen 80s- und 90s-Partys regelmäßig Hallen füllen.
Konkrete, bestätigte Tourdaten für 2026 gibt es aktuell nicht. Was es aber gibt: Hinweise. Brancheninsider sprechen von "Sondierungsgesprächen" für ein begrenztes Number-of-Shows-Konzept in Europa, mit Fokus auf große Metropolen. Typisches Szenario: wenige exklusive Arenashows, dazu vielleicht besondere Festival-Slots. Wenn so ein Konzept kommt, wären deutsche Städte fast garantiert mit auf der Liste – die Kombination aus wirtschaftlicher Stärke und hoch nostalgischem Publikum ist dafür ideal.
Ein zweiter Strang der aktuellen Diskussion dreht sich um neue Musik. Realistisch betrachtet ist ein komplettes neues Eurythmics-Album eher unwahrscheinlich – beide sind mittlerweile künstlerisch sehr eigenständig. Aber: Dave Stewart liebt Kollaborationen, und Annie Lennox hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie für Special Projects jederzeit zu haben ist. Denkbar wären ein bis zwei neue Songs für einen Soundtrack, eine Best-of-Kompilation oder als Bonus zu einem großen Jubiläumspaket.
Für deutsche Fans bedeutet das: Augen auf News, Newsletter von Venues und Ticketanbietern abonnieren und Social Media der beiden genau beobachten. Die aktuelle Verdichtung der Gerüchte ist zu auffällig, um sie als reinen Zufall abzutun. Selbst wenn am Ende "nur" ein paar exklusive Live-Auftritte kommen, wäre die Chance, Eurythmics noch einmal in halbwegs Originalform zu sehen, historisch.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Um abzuschätzen, was bei einem möglichen Comeback auf dich zukommt, lohnt sich der Blick auf vergangene Reunion- und Special-Auftritte. Auch wenn es zuletzt keine komplette Tour gab, zeichnen sich bei Eurythmics bestimmte Muster ab, was die Songauswahl betrifft.
Der unverhandelbare Kern jedes Auftritts: "Sweet Dreams (Are Made of This)". Ohne diese Nummer geht gar nichts – sie ist Pop-DNA und wurde in zig modernen Remixen, TikTok-Sounds und DJ-Edits wiederbelebt. Live spielt die Band den Song oft in einer etwas härteren, druckvolleren Variante, mit massivem Synth-Bass und betonten Drums. Für ein Arena-Setup 2026 wäre das der perfekte Closer oder der große Moment im letzten Drittel des Sets.
Genauso gesetzt wären Klassiker wie "Here Comes the Rain Again", mit seinem melancholischen String-Intro und dieser typischen Lennox-Melancholie, sowie "Love Is a Stranger", das live meist spürbar düsterer und kantiger wirkt als im Studio. Dazu kommen die energiegeladenen 80s-Hits "Would I Lie to You?" und "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)" – Songs, die selbst Menschen mitsingen, die sich nicht als Eurythmics-Fans sehen.
Spannend wird es bei den mittleren und späten Alben. Erwartbar wären Tracks wie "Missionary Man", "Thorn in My Side", "When Tomorrow Comes" und Stücke vom 1989er-Album "We Too Are One". Bei früheren Reunion-Nächten setzten sie gern auf eine Mischung aus Mega-Hits und Fan-Favorites, ohne sich zu sehr im Tiefkatalog zu verlieren. Für eine Tour mit großem Publikum in Deutschland wäre die Balance ähnlich: genug Nostalgie, aber auch Songs, die live richtig knallen.
Typische Beispiel-Setlist, wie sie 2026 aussehen könnte (basierend auf früheren Auftritten und Fan-Wünschen):
- "Love Is a Stranger"
- "I’ve Got an Angel" / "I’ve Got a Life" (als Opener-Medley)
- "Who’s That Girl?"
- "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)"
- "Here Comes the Rain Again"
- "Sisters Are Doin’ It for Themselves"
- "Right by Your Side"
- "When Tomorrow Comes"
- "It’s Alright (Baby’s Coming Back)"
- "Would I Lie to You?"
- "Missionary Man"
- "Thorn in My Side"
- Encore: "Miracle of Love"
- Finale: "Sweet Dreams (Are Made of This)"
Atmosphärisch kannst du dir das Ganze wie eine Mischung aus Art-Pop-Theater und massivem Retro-Synth-Punch vorstellen. Annie Lennox ist bekannt dafür, jede Bühne komplett zu dominieren: wechselnde Outfits, starke visuelle Symbole, klare politische und gesellschaftliche Statements. Ihre Stimme hat über die Jahre an Tiefe gewonnen, aber nichts an Ausdruck verloren – eher im Gegenteil. Eher mitreißende Gänsehaut als sterile Nostalgie.
Dave Stewart steht dem nicht nach: Gitarren, Keyboards, gelegentlich zusätzliche Musiker:innen an Drums, Percussion, Bläsern oder Background-Vocals sorgen dafür, dass die teilweise stark programmierte 80s-Produktion live körperlich wird. Gerade Songs wie "Missionary Man" oder "Would I Lie to You?" gewinnen durch rockigere Arrangements massiv an Wucht.
Was die Showgestaltung angeht, dürften große LED-Screens, Archivfootage, politische Visuals und eine klare Farbdramaturgie eine Rolle spielen. Eurythmics waren immer mehr als nur Radiohits; ihre Videos und Artworks waren Teil ihrer Identität. Eine Deutschland-Show 2026 würde dieses Erbe ziemlich sicher aufgreifen – von den ikonischen androgyneren Looks Lennox’ bis hin zu stark stilisierten Bühnenbildern.
Support-Acts? Hier wird viel spekuliert. Wahrscheinlich wären jüngere, auch queere oder feministische Acts aus Pop, Electro oder Indietronica, die klar in Lennox’ Tradition stehen. Namen werden im Netz von Chvrches bis Boy Harsher gehandelt – ob das realistisch ist, steht auf einem anderen Blatt. Aber die Richtung ist klar: Eurythmics würden eher Acts mit Haltung als reine Chart-Füller mitnehmen.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
In den sozialen Netzwerken kocht die Fantheorie-Suppe gerade ordentlich. Reddit-Threads drehen sich um jede kleine Andeutung, Instagram-Fanpages posten kryptische Screenshots, TikTok recycelt alte TV-Auftritte mit neuen Untertiteln – und alle suchen nach Hinweisen.
Eine der meistdiskutierten Theorien: Ein begrenztes "Farewell"-Tourformat. Viele Fans glauben, dass Annie Lennox und Dave Stewart eher ein klar umrissenes Projekt machen würden als ein offenes, jahrelanges Comeback. Also zum Beispiel: 10–15 Shows weltweit, dokumentiert als Live-Album oder Film, mit starkem inhaltlichem Rahmen – etwa unter dem Motto "Sweet Dreams – The Last Chapter". Argument: Beide sind künstlerisch eher konzeptionell unterwegs und mögen klare Erzählbögen.
Andere spekulieren auf ein reines Festival-Konzept. Gerade weil große europäische Festivals mittlerweile ikonische 80s-Acts als Zugpferde für mehrere Generationen buchen, erscheint ein Eurythmics-Slot realistisch. Auf Reddit kursieren Listen mit „Traum-Line-ups“, in denen sie etwa gemeinsam mit Depeche Mode, New Order oder The Cure auf einem Tag stehen. Für Deutschland würden da sofort Namen wie Rock am Ring, Lollapalooza Berlin, Hurricane/Southside oder ein spezielles einmaliges Berlin-Event ins Spiel kommen.
Auf TikTok ist der Fokus ein anderer: Hier geht es stark um Visibility und Generationen-Mix. Viele Gen-Z-User:innen entdecken Eurythmics überhaupt erst über Sounds wie "Sweet Dreams" in Edits, Modeclips oder queeren Story-Videos. Unter den Kommentaren liest man oft Sätze wie: "Wait, das ist aus den 80ern?" oder "Ich brauche diese Stimme live". Daraus hat sich eine Theorie entwickelt, dass ein mögliches Comeback bewusst auch die Jüngeren ansprechen könnte – etwa mit speziellen TikTok-Previews, Kollaborationen mit aktuellen Producer:innen oder Remixen für EDM- und Hyperpop-Playlists.
Ein weiterer Dauerbrenner in den Diskussionen: Ticketpreise. Nach den extrem hohen Preisen bei einigen großen Reunion- und Legacy-Acts befürchten Fans, dass Eurythmics-Tickets in eine ähnliche Richtung gehen könnten – also 100 Euro aufwärts für halbwegs gute Plätze. Gerade auf X (Twitter) sieht man Threads, die fordern, dass Acts mit sozialem Anspruch ihre Shows erschwinglicher halten sollen. Da Annie Lennox immer wieder lautstark soziale Themen anspricht, hoffen viele Fans, dass sich das auch in der Preispolitik widerspiegeln würde.
Dann gibt es noch die Hardcore-Theoriefraktion, die jedes noch so kleine Detail seziert. Wenn Dave Stewart auf Instagram im Studio sitzt und irgendwo im Hintergrund ein alter Eurythmics-Synth steht, drehen Kommentare direkt durch. Wenn Lennox bei einer Preisverleihung einen Song aus der Eurythmics-Ära anstimmt statt eines Solo-Stücks, wird das als gezielte Botschaft gelesen. Vieles davon ist wahrscheinlich Wunschdenken – aber diese Energie zeigt, wie groß der Hunger nach einer klaren Ansage ist.
Spannend ist auch, wie oft Fans in Deutschland explizit erwähnt werden. In internationalen Threads liest man nicht selten Sätze wie: "Wenn sie nur eine Show in Europa spielen, dann hoffentlich Berlin". Grund: die symbolische Bedeutung der Stadt für 80s-Pop und Synth-Sound, von Mauerfall-Assoziationen bis Clubkultur. Dazu die starke queere Community, für die Annie Lennox seit Jahrzehnten eine Art Icon ist.
Unterm Strich ist die Gerüchteküche zwar voller Spekulationen, aber sie stützt sich auf echte Beobachtungen: gehäufte gemeinsame Erwähnungen in Interviews, nostalgische Marketing-Kampagnen, verstärkte mediale Präsenz. Die Frage ist weniger, ob Eurythmics noch einmal in größerem Rahmen auftreten – sondern eher, in welcher Form und wie exklusiv. Wer jetzt früh aufmerksam ist, könnte später einen Vorteil haben, wenn plötzlich innerhalb weniger Stunden eine begrenzte Ticketanzahl rausgeht.
Alle Daten auf einen Blick
Konkrete neue Tourdaten sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht offiziell bestätigt. Zur Orientierung und für deinen persönlichen Eurythmics-Überblick findest du hier wichtige Eckdaten, historische Meilensteine und potenziell relevante Zeitfenster:
| Jahr / Datum | Ereignis | Ort / Region | Relevanz für Fans in Deutschland |
|---|---|---|---|
| 1983 | Album-Release "Sweet Dreams (Are Made of This)" | UK / weltweit | Durchbruch der Band, Basis für alle späteren Touren, massiver Airplay-Erfolg in Deutschland. |
| 1984 | Release "Touch" (u.a. "Here Comes the Rain Again") | UK / weltweit | Festigt die Fanbase, viele Songs bis heute feste Bestandteile nostalgischer Playlists. |
| 1985–1986 | Tourneen in Europa | u.a. Deutschland | Mehrere legendäre Shows, häufig zitierte Erinnerungen älterer Fans, Grundlage für die aktuelle Nostalgie. |
| 1985 | "Be Yourself Tonight" (mit "There Must Be an Angel") | UK / weltweit | Chart-Höhepunkt, Deutschland zählt zu den wichtigsten Märkten, Radio-Dauerrotation. |
| 1989 | "We Too Are One" | Europa | Spätere Phase der Band, in Deutschland besonders von Sammler:innen geschätzt. |
| 1999 | Reunion-Album "Peace" & Tour | Europa / USA | Letzte große klassische Eurythmics-Tour, viele deutsche Fans haben hier ihre einzigen Live-Erinnerungen gesammelt. |
| 2020er | Verstärkte Vinyl-Reissues & Jubiläumsformate | weltweit | Signalisiert anhaltendes kommerzielles Interesse, Grundlage für potenzielle neue Projekte. |
| 2023–2025 | Gemeinsame Ehrungen & Hall-of-Fame-Auftritte | UK / USA | Zeigt, dass Annie & Dave punktuell weiterhin zusammen auf der Bühne stehen – wichtiges Argument für Tour-Gerüchte. |
| 2026 (Spekulation) | Mögliche exklusive Europa- oder Jubiläumsshows | voraussichtlich Metropolen wie London, Berlin, Paris | Hohe Chance auf mindestens ein Deutschland-Datum, vermutlich Berlin als Hotspot. |
Häufige Fragen zu Eurythmics
Um das ganze Thema noch klarer zu machen, hier ein ausführlicher FAQ-Block rund um Eurythmics – mit Fokus auf das, was Fans in Deutschland wirklich interessiert.
Wer sind Eurythmics genau?
Eurythmics bestehen aus zwei Menschen: Sängerin und Songwriterin Annie Lennox und Multiinstrumentalist, Produzent und Songwriter Dave Stewart. Die beiden lernten sich Ende der 70er kennen, spielten zuerst in der Band The Tourists und gründeten danach Eurythmics als kreatives Labor für Synthpop, Soul, Rock und experimentelle Popideen. Obwohl sie nur zu zweit sind, klingt die Musik oft wie eine ganze Armee aus Keyboards, Drums, Gitarren und Chören. Lennox bringt die ikonische Stimme und Bühnenpräsenz, Stewart das Studio-Genie und die Soundarchitektur.
Gibt es offizielle Infos zu einer neuen Tour in Deutschland?
Stand jetzt (Anfang 2026) gibt es keine offiziell bestätigten Tourdaten für Eurythmics. Alle Informationen über mögliche Konzerte in Deutschland sind Gerüchte, Insider-Talk oder Wunschdenken der Fans. Was allerdings Fakt ist: Das Interesse an der Band steigt wieder, der Katalog wird gepflegt, und beide Mitglieder sind aktiv. Für eine seriöse Einschätzung heißt das: Eine Tour ist nicht garantiert, aber die Rahmenbedingungen sind deutlich günstiger als noch vor ein paar Jahren. Wenn du nichts verpassen willst, solltest du die offiziellen Kanäle der Band und klassischer Ticketanbieter im Blick behalten und Newsletter von großen Arenen in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln und München abonnieren.
Welche Songs musst du kennen, bevor du sie live siehst?
Wenn du tiefer als nur "Sweet Dreams" einsteigen willst, lohnt sich eine kleine Essentials-Playlist. Ganz oben stehen natürlich:
- "Sweet Dreams (Are Made of This)" – der globale Hit, unzählige Male gecovert und gesampelt.
- "Here Comes the Rain Again" – melancholisch, episch, perfekt für graue deutsche Herbsttage.
- "Love Is a Stranger" – frühe Single, die Lennox’ androgynes Image mitprägte.
- "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)" – in Deutschland ein besonders großer Radiohit.
- "Would I Lie to You?" – rockiger, härter, mitreißend.
- "Sisters Are Doin’ It for Themselves" – feministischer Statement-Song, oft mit Gaststimmen oder verstärktem Chor live.
Dazu kommen Tracks wie "Missionary Man", "Thorn in My Side", "When Tomorrow Comes" oder "Miracle of Love", die live extrem gut funktionieren. Wenn du diese Songs draufhast, bist du für eine mögliche Setlist ziemlich gut vorbereitet.
Was unterscheidet Eurythmics von anderen 80s-Bands?
Viele 80s-Acts leben vor allem von Nostalgie, Eurythmics waren immer etwas anders. Sie haben Pop kombiniert mit klaren politischen und gesellschaftlichen Botschaften, ohne den Spaß zu verlieren. Annie Lennox spielte bewusst mit Geschlechterrollen, trug Anzüge, kurze Haare, androgyne Looks – lange bevor Genderfluidität im Mainstream diskutiert wurde. Dave Stewart bastelte im Studio ständig an neuen Klangideen und scheute sich nicht, Soul, Reggae, Rock, Electro und orchestrale Elemente zu verbinden. Dazu kommt die besondere Bildsprache ihrer Videos: keine austauschbaren Tanzclips, sondern kleine Kunstwerke voller Symbolik. In Deutschland kam das gut an, weil hier schon immer ein starkes Publikum für etwas „intelligentere“ Popmusik existierte – von Depeche Mode bis Kraftwerk-Fans.
Wie stehen die Chancen, dass sie in Deutschland auftreten, wenn es eine Europa-Tour gibt?
Rein logisch betrachtet: sehr hoch. Deutschland ist einer der wichtigsten Live- und Tonträgermärkte in Europa, mit vielen großen, gut angebundenen Arenen und einem Publikum, das 80s-Acts zuverlässig füllt. Historisch haben Eurythmics hier starke Plattenverkäufe gehabt, und ihre Songs laufen bis heute auf Sendern von Classic Rock bis Adult Pop. Wenn eine Europa-Tour kommt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass mindestens eine Show in Deutschland stattfindet – häufig sogar mehrere, verteilt auf Nord/Süd oder West/Ost. Besonders wahrscheinlich wären Berlin (Symbolik, Kultur, internationale Strahlkraft), Hamburg (Musikstadt), Köln/Düsseldorf (Rhein-Ruhr-Gebiet als dicht bevölkerteste Region) und München (Kaufkraft, Süddeutschland).
Wie teuer könnten Tickets für eine mögliche Eurythmics-Show werden?
Solange nichts bestätigt ist, bleibt das natürlich Spekulation. Aber man kann sich an anderen großen 80s/90s-Acts orientieren, die in den letzten Jahren unterwegs waren. Für ikonische Bands in großen Arenen lagen Preise oft zwischen 70 und 140 Euro, je nach Sitzplatz, Stadt und Produktion. Wenn Eurythmics ein stark visuelles, aufwendig produziertes Showkonzept mitbringen, könnte sich das eher im oberen Bereich einpendeln. Gleichzeitig erwarten viele Fans, dass eine Band mit so starkem sozialen Profil versucht, nicht völlig abzuheben. Gut möglich wäre ein mehrstufiges Preismodell mit begrenzten, günstigeren Plätzen weiter oben, teureren Front-of-Stage-Bereichen und VIP-Paketen für diejenigen, die sich das leisten wollen. Für dich heißt das: rechtzeitig sparen und Alerts aktivieren, dann bist du nicht überrascht.
Wie bleibst du am besten auf dem Laufenden?
Der wichtigste Schritt: offizielle Quellen checken. Die Website eurythmics.com gilt seit Jahren als zentrale Anlaufstelle für News, Historie und Faninfos zur Band. Dazu kommen die Social-Media-Accounts von Annie Lennox und Dave Stewart selbst, die oft eher persönliche Einblicke und indirekte Hinweise liefern. Für Deutschland-spezifische Infos lohnt es sich außerdem, Newsletter von großen Konzertveranstaltern, Venues und Ticketplattformen zu abonnieren – viele Pre-Sales laufen mittlerweile zuerst über solche Kanäle, bevor der allgemeine Vorverkauf startet. Und natürlich: Reddit, TikTok und Instagram-Hashtags wie #Eurythmics, #SweetDreams oder #AnnieLennox liefern dir oft sehr früh mit, wenn sich irgendwo etwas tut – auch wenn du dort die Gerüchte von den wirklich harten Fakten trennen musst.
Gibt es eine Chance auf neue Musik von Eurythmics?
Ein komplettes Album ist Stand heute eher Wunschtraum. Aber punktuelle neue Musik – etwa ein einzelner Song für eine Kampagne, ein Film, eine Serie oder ein Jubiläum – ist nicht unrealistisch. Dave Stewart arbeitet konstant mit neuen Artists und in unterschiedlichen Projekten, Annie Lennox wählt ihre musikalischen Aktivitäten zwar sehr bewusst, aber sie sagt Musik nicht kategorisch ab. Ein plausibles Szenario wäre ein neuer Track als Bonus für eine große Best-of-Neuauflage oder ein besonderer Live-Track, der aus einer Reunion-Show ausgekoppelt wird. Für Fans in Deutschland ist das am Ende fast zweitrangig: Entscheidend wäre schon die Chance, die bestehenden Klassiker noch einmal live mit dem Original-Duo zu erleben.
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