Entlastungsdepression, Höhepunkt

Entlastungsdepression erreicht am 26. Dezember ihren Höhepunkt

26.12.2025 - 01:54:12

Der zweite Weihnachtsfeiertag bringt für viele keine Erholung, sondern ein emotionales Tief. Experten sprechen von einer “Entlastungsdepression”, die in diesem Jahr Rekordwerte erreicht. Der Grund ist ein biologischer Schutzmechanismus nach dem Festtagsstress.

Sobald der Druck der Feiertage am 26. Dezember nachlässt, stürzt der Hormonspiegel ab. Das Gehirn signalisiert dann ein massives Ruhebedürfnis. „Der Körper läuft in der Adventszeit auf Hochtouren“, erklären Experten der Vereinigung für psychische Gesundheit (NJAMHAA). Stresshormone wie Cortisol treiben die Menschen an. Nach dem Fest muss das Gehirn diese Phase verarbeiten und das sogenannte Default Mode Network – das Ruhezustandsnetzwerk – neu kalibrieren.

Dieser Prozess ist keine Krankheit, sondern eine notwendige Regenerationsphase. Das Immunsystem fährt kurzzeitig herunter, um die neuronale Balance wiederherzustellen.

Aktuelle Daten zeigen: Die Belastung in dieser Festtagszeit war extrem hoch. Eine Erhebung von Sesame Care zur mentalen Gesundheit zeichnet ein klares Bild:

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  • 62 Prozent der Befragten fühlten sich moderat bis extrem gestresst.
  • Über 50 Prozent nannten finanzielle Belastungen als Hauptfaktor.
  • Die American Psychological Association berichtet, dass sich bis zu 89 Prozent der Erwachsenen in der Weihnachtszeit “überwältigt” fühlen.

„Wir sehen eine klare Korrelation zwischen der Intensität der Vorbereitungen und der Tiefe des emotionalen Tiefs am 26. Dezember“, sagt Dr. Debra L. Wentz. Die Diskrepanz zwischen der idealen Weihnachtsvorstellung und der Realität mit Konflikten und Hektik überfordert viele.

Der neue Trend zum “Neural Reset”

Als Antwort auf die Überlastung setzt sich ein neues Konzept durch: der “Neural Reset”. Es geht nicht um simples Faulenzen, sondern um gezielte Reizreduktion. Echte Regeneration findet nur statt, wenn das Gehirn keine neuen Reize verarbeiten muss. Ständiges Scrollen in sozialen Medien verhindert das.

Experten empfehlen für den heutigen Tag konkrete Strategien:
* Sensorische Deprivation: Räume abdunkeln und Hintergrundgeräusche reduzieren.
* Monotasking: Fokus auf eine einzige, langsame Tätigkeit wie Spazierengehen ohne Ablenkung.
* Schlaf-Priorisierung: Den Schlaf nicht reglementieren – der Körper holt sich jetzt sein Defizit zurück.

Wie reagieren Markt und Gesellschaft?

Die Gesundheitsbranche hat den Bedarf erkannt. Apps für mentale Gesundheit und Meditation verzeichnen am 26. und 27. Dezember traditionell ihre höchsten Download-Zahlen. Auch Arbeitgeber spüren die Folgen: Die Krankmeldungen wegen psychischer Erschöpfung steigen in der Woche nach Weihnachten signifikant an.

Gesellschaftlich verschiebt sich der Diskurs. Es wird akzeptierter, den zweiten Feiertag für absolute Ruhe statt für weitere Besuche zu nutzen. Trends wie “JOMO” (Joy of Missing Out) erleben eine Renaissance.

Startet man so erschöpft ins neue Jahr?

Die kommenden Tage bis Silvester sind kritisch. Wer jetzt sofort mit Neujahrsvorsätzen beginnt, riskiert einen Fehlstart. “Die neuronale Regeneration benötigt mindestens 48 bis 72 Stunden”, warnen Psychologen. Wer sich keine Ruhe gönnt, startet mit einer “New Year’s Fatigue” ins neue Jahr. Die klare Empfehlung lautet daher: Nutzen Sie den heutigen Tag für radikale Passivität. Die Produktivität kann bis Januar warten.

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