Eltern-Burnout, Studie

Eltern-Burnout: Jeder Zweite fühlt sich überfordert

18.01.2026 - 03:14:12

Eine aktuelle Studie zeigt eine alarmierende Belastung von Eltern, besonders bei jungen Familien. Experten beschreiben Warnsignale und empfehlen Strategien für mehr Gelassenheit.

Die Belastung von Eltern in Deutschland erreicht alarmierende Werte. Eine aktuelle Studie zeigt: Jeder zweite Elternteil fühlt sich häufig überfordert. Jeder Sechste sieht sich sogar akut von einem Burnout bedroht.

Besonders betroffen sind junge Eltern unter 30 Jahren. Hier leiden zwei Drittel unter Versagensängsten und dem Druck, einem perfekten Ideal zu entsprechen. Gesellschaftliche Erwartungen, finanzielle Unsicherheiten und die ständige Herausforderung, Beruf und Familie zu vereinbaren, befeuern diesen Trend.

Die schleichende Erschöpfung: Drei Warnsignale

Ein Eltern-Burnout ist kein vorübergehender Stress, sondern ein Zustand tiefer Erschöpfung. Experten beschreiben drei Kernsymptome:
* Eine überwältigende emotionale und körperliche Erschöpfung.
* Eine zunehmende emotionale Distanz zu den eigenen Kindern.
* Das Gefühl, in der Elternrolle zu versagen und keine Freude mehr zu empfinden.

Frühe Warnsignale sind anhaltende Müdigkeit, Reizbarkeit und nachlassende Geduld. Hobbys und soziale Kontakte werden vernachlässigt. Diese Anzeichen ernst zu nehmen, ist der erste Schritt zum Gegensteuern.

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Strategien für mehr Gelassenheit im Alltag

Wie entkommt man der Stressfalle? Psychologen empfehlen einen bewussten Wandel. Der zentrale Punkt: Perfektionismus loslassen. “Gut genug” ist oft ausreichend. Struktur und Routinen können den Tag entlastender machen.

Ein weiterer Baustein ist die bewusste Planung von Auszeiten. Diese müssen nicht lang sein. Ein Spaziergang, das Lesen eines Buches oder zehn Minuten Sport am Tag können die Batterien wieder aufladen. Diese Selbstfürsorge muss als fester Teil des Tages gelten.

Das soziale Netz: Niemand muss es allein schaffen

Der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks ist entscheidend. Das kann der Partner, die Großeltern oder andere Eltern sein. Der offene Austausch über Sorgen durchbricht das Gefühl der Isolation.

Es ist ein Zeichen von Stärke, aktiv um Hilfe zu bitten. In Deutschland gibt es zudem professionelle Anlaufstellen:
* Erziehungs- und Familienberatungsstellen
* Wohlfahrtsverbände wie die Caritas
* Krisentelefone wie die “Nummer gegen Kummer”
* Präventionskurse und Online-Therapieprogramme der Krankenkassen

Ein gesellschaftlicher Weckruf

Die aktuellen Zahlen sind ein Weckruf. Langfristig braucht es verlässlichere Betreuungsstrukturen und eine familienfreundlichere Arbeitswelt. Für den Einzelnen liegt der Schlüssel im bewussten Umgang mit den eigenen Ressourcen.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind die Grundlage für ein gesundes Familienleben. Indem Eltern ihre eigenen Bedürfnisse ernst nehmen, schützen sie sich selbst und stärken die Beziehung zu ihren Kindern.

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