EliteWin DE: 96-Euro-Abzocke beunruhigt Bankkunden
30.01.2026 - 00:12:12Eine neue Welle dreister Abbuchungen schockt derzeit Bankkunden in Deutschland. Im Fokus steht die sogenannte 96-Euro-Masche, bei der Betrüger monatlich diesen Betrag von Konten abziehen. Die Abofalle läuft über externe Zahlungsdienstleister und ist für Betroffene schwer zu durchschauen.
Verbraucherschützer mahnen zu höchster Wachsamkeit. Denn die Kriminellen werden immer professioneller – und verlassen sich darauf, dass viele ihre Kontoauszüge nicht regelmäßig prüfen.
So funktioniert die 96-Euro-Abzocke
Hinter den wiederkehrenden Abbuchungen steckt das Unternehmen „EliteWin DE Vorteilsgemeinschaft“. Viele Geschädigte wissen von keinem Vertrag. Oft werden die Abos per Telefon erschlichen: Unerwünschte Werbeanrufe locken mit angeblichen Gewinnspielen oder Sondervorteilen. Eine vage Zustimmung im Gespräch werten die Betrüger dann als Vertragsabschluss.
Die Abbuchungen selbst laufen über Drittanbieter wie FinXP Ltd. Das verschleiert die Herkunft und macht es schwer, den Verursacher schnell zu identifizieren. Die Masche ist nicht neu. Schon früher gab es Fälle mit 96-Euro-Abbuchungen für angebliche E-Book-Abos.
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Phishing als Datenquelle für Betrug
Die für solche Abzocken nötigen Kontodaten besorgen sich Kriminelle oft durch Phishing. Gefälschte E-Mails oder SMS geben vor, von bekannten Banken wie der DKB oder Volksbanken Raiffeisenbanken zu stammen.
Der Vorwand ist immer derselbe: angebliche Sicherheitsüberprüfungen, App-Updates wie „SecureGo plus“ oder eine drohende Kontosperrung. Die Nachrichten erzeugen gezielt Druck durch kurze Fristen. Echte Banken betonen: Sie fordern niemals per E-Mail oder SMS zur Eingabe von PINs oder TANs auf.
Das können Betroffene tun
Entdecken Sie eine unberechtigte Lastschrift, müssen Sie schnell handeln. Diese Schritte sind entscheidend:
- Sofort die Bank kontaktieren: Unautorisierte Lastschriften lassen sich in der Regel binnen acht Wochen zurückbuchen.
- Anzeige bei der Polizei erstatten: Das ist bei Betrugsverdacht immer ratsam.
- Kontoauszüge prüfen: Regelmäßige Kontrolle ist die beste Frühwarnung. Viele Banking-Apps bieten Push-Benachrichtigungen für jede Buchung.
Grundsätzlich gilt: Seien Sie bei unaufgeforderten Anrufen oder Nachrichten extrem skeptisch. Klicken Sie nie auf verdächtige Links.
Warum die Masche so erfolgreich ist
Die aktuelle Betrugswelle zeigt die Professionalität der Cyberkriminalität. Täter nutzen psychologische Tricks, täuschend echte Webseiten und bauen gezielt Druck auf. Selbst moderne Sicherheitsverfahren wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung helfen wenig, wenn Nutzer zur Freigabe einer Transaktion manipuliert werden.
Verbraucherschützer wie die Verbraucherzentrale sammeln Informationen über neue Maschen und warnen die Öffentlichkeit. Die Zusammenarbeit mit Banken und Behörden ist wichtig. Doch der Mensch bleibt oft die schwächste Stelle im System.
Die Bedrohung wird weiter zunehmen. Kriminelle passen ihre Methoden ständig an neue Technologien an. Die beste Verteidigung ist eine Kombination aus technischen Schutzvorkehrungen der Banken und einem aufgeklärten, wachsamen Verhalten der Kunden. Informieren Sie sich aktiv – und werfen Sie regelmäßig einen Blick auf Ihr Konto.
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