Eisenmangel, Konzentrationsstörungen

Eisenmangel verursacht Konzentrationsstörungen – oft unerkannt

30.01.2026 - 14:41:12

Ein versteckter Eisenmangel kann kognitive Funktionen beeinträchtigen, lange bevor eine Blutarmut diagnostiziert wird. Entscheidend ist der Ferritin-Wert, nicht nur das Hämoglobin.

Ein versteckter Eisenmangel kann das Gehirn lahmlegen, lange bevor eine Blutarmut erkennbar ist. Neue medizinische Leitlinien und Daten warnen vor den massiven Folgen für Konzentration und Antrieb. Der Grund: Das Mineral ist ein unverzichtbarer Treibstoff für wichtige Botenstoffe im Kopf.

Dopamin-Produktion stockt ohne Eisen

Das Gehirn verbraucht einen Fünftel der Körperenergie. Für diesen Hochleistungsbetrieb ist Eisen doppelt wichtig: für den Sauerstofftransport und als Baustein für Neurotransmitter. Fehlt es, gerät vor allem die Produktion von Dopamin ins Stocken.

Dieser Botenstoff ist entscheidend für Motivation, Fokus und die Filterung von Reizen. Die Folge sind die typischen Symptome von „Brain Fog“: Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und ein vernebelter Kopf. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass die Eisenspeicher im Gehirn besonders empfindlich auf Defizite im Blut reagieren.

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Die Tücke der „normalen“ Blutwerte

Viele Betroffene erhalten eine frustrierende Diagnose: „Ihre Blutwerte sind in Ordnung.“ Das Problem liegt in der Priorisierung des Körpers und veralteten Referenzwerten.

Der Organismus hält den Hämoglobinwert zum Überleben stabil und zapft dafür die Eisenspeicher an. Ein Mangel wird so oft erst spät als Blutarmut sichtbar. Entscheidend ist der Ferritin-Wert, der die Speicherfüllung anzeigt.

  • Kritische Experten fordern eine Neubewertung der Normbereiche. Während manche Labore Werte ab 15 ng/ml als normal einstufen, treten kognitive Symptome Studien zufolge oft schon unter 50 ng/ml auf.
  • Zudem kann Ferritin bei Entzündungen steigen und einen Mahl verdecken. Eine zuverlässige Diagnose erfordert daher oft zusätzliche Laborparameter.

Oft verwechselt: ADHS, Burnout oder Eisenmangel?

Die Symptome überschneiden sich gefährlich mit anderen Erkrankungen. Innere Unruhe, Konzentrationsschwäche und geringe Frustrationstoleranz – was nach ADHS oder Burnout klingt, kann auch ein ausgeprägter Eisenmangel sein.

Forschungsergebnisse der letzten Jahre belegen, dass Menschen mit ADHS-Symptomatik signifikant häufiger niedrige Ferritinwerte haben. In einigen Fällen führte eine Eisentherapie zu einer Besserung der kognitiven Probleme. Die Hypothese: Ein Mangel verstärkt die Dopamin-Dysregulation im Gehirn.

Wer ist besonders betroffen?

Bestimmte Gruppen tragen ein höheres Risiko für den versteckten Mangel:

  • Frauen im gebärfähigen Alter durch den monatlichen Blutverlust.
  • Vegetarier und Veganer, da der Körper pflanzliches Eisen schlechter aufnimmt als tierisches.
  • Menschen in chronisch fordernden Berufen, bei denen ein Leistungsabfall schnell zu Fehldiagnosen wie Burnout führen kann.

Die Medizin vollzieht aktuell einen Wandel – weg von der reinen Vermeidung von Blutarmut hin zu einer „Funktions-Medizin“. Im Fokus stehen jetzt die Lebensqualität und eine optimale Gehirnfunktion. Für Patienten mit unerklärlicher Erschöpfung und Konzentrationsstörungen könnte der erste Schritt zur Besserung daher im Labor beginnen.

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