Dysfunktionales Funktionieren: Die Milliardenkosten des mentalen Überlebensmodus
18.01.2026 - 15:09:12Millionen Beschäftigte funktionieren nur noch – und das kostet die Wirtschaft Milliarden. Aktuelle Daten zeigen, dass der stille Erschöpfungszustand, das sogenannte dysfunktionale Funktionieren, die psychische Gesundheit einer ganzen Generation gefährdet und Unternehmen vor massive Probleme stellt.
Die aktuelle Krise ist subtil. Betroffene gelten oft als Leistungsträger, zeigen aber keine klassischen Burnout-Symptome. Stattdessen leiden sie unter High-Functioning Anxiety – sie funktionieren aus Angst und Kontrollzwang, nicht aus Motivation. Der Körper hält das Niveau nur durch dauerhafte Stresshormone aufrecht.
Mental Load: Die unsichtbare Büro-Arbeit
Der Begriff Mental Load hat die Büros erreicht. Es geht nicht mehr nur um das Abarbeiten von Aufgaben, sondern um die kognitive Last des ständigen Planens, Vorhersehens und Koordinierens. Diese unsichtbare Arbeit bleibt oft unbezahlt und hängt überproportional an weiblichen Beschäftigten.
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Studien belegen: Frauen bewerten ihr psychisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz deutlich schlechter als Männer (56 zu 64 Prozent). Die ständige Belastung frisst die Kapazitäten für strategisches Denken und Kreativität auf. Wer nur noch reagiert, kann nicht mehr innovieren.
Die Milliardenkosten für die Wirtschaft
Das „Funktionieren“ ist keine nachhaltige Strategie. Psychische Erkrankungen verursachen die mit Abstand längsten Ausfallzeiten – durchschnittlich 28 Tage pro Fall. Die eigentliche Gefahr ist jedoch der Präsentismus: Mitarbeiter sind anwesend, aber aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht voll leistungsfähig.
Wenn Unternehmen Anwesenheit mit Produktivität verwechseln, droht eine Welle von Langzeitausfällen. In Zeiten des Fachkräftemangels ein existenzielles Risiko. Die versteckten Kosten dieses Systems laufen in die Milliarden.
Vom Zeit- zum Energiemanagement
Arbeitspsychologen fordern für 2026 ein radikales Umdenken. Der Fokus muss sich vom effizienten Kalender-Takten hin zum bewussten Energiemanagement verschieben. Es braucht Arbeitsumgebungen, die kognitive Entlastung bieten.
Vielversprechende Ansätze sind:
* Die Reduktion von hunderten Micro-Decisions am Tag.
* Den echten, entlastenden Einsatz von KI-Tools – bisher spürt nur eine Minderheit weniger Stress.
* Die Etablierung psychologischer Sicherheit, damit Mitarbeiter offen zugeben können, wenn sie am Limit sind.
Die Gesundheit der Belegschaft ist kein „Feel-Good“-Thema mehr, sondern ein harter Wirtschaftsfaktor. Wer weiter auf reines Funktionieren setzt, wird die Grenzen der Belastbarkeit bald erreichen.
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