Dual-Tasking, Simultan-Training

Dual-Tasking: So schützt Simultan-Training vor Stürzen und Demenz

06.02.2026 - 05:35:12

Die Kombination aus Denk- und Bewegungsaufgaben stärkt Gleichgewicht und Gehirnfunktionen und kann so Stürze verhindern sowie den kognitiven Abbau bremsen.

Simultan-Training kombiniert Denken und Bewegung und wird zum Schlüssel für gesundes Altern. Die Methode, auch Dual-Tasking genannt, fordert gleichzeitig kognitive und motorische Fähigkeiten. Sie erweist sich als wirksames Mittel, um Stürze zu verhindern und den kognitiven Abbau zu bremsen. In einer alternden Gesellschaft rücken solche präventiven Strategien immer stärker in den Fokus.

Das Prinzip ist einfach: Man führt eine motorische und eine kognitive Aufgabe parallel aus. Beispiele sind das Gehen auf unebenem Grund bei gleichzeitigem Rückwärtszählen oder das Balancieren auf einem Bein, während man Tiernamen nennt. Diese Doppelbelastung trainiert das Gehirn, seine Ressourcen effizient zu verteilen. So verbessert sich sowohl die körperliche Stabilität als auch die geistige Flexibilität.

Warum das Gehirn von der Doppelbelastung profitiert

Die Wirksamkeit basiert auf Neuroplastizität – der Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu vernetzen. Durch die gleichzeitige Stimulation verschiedener Areale werden neuronale Netzwerke gestärkt. Studien deuten auf verbesserte Aufmerksamkeit, ein besseres Gedächtnis und gesteigerte exekutive Funktionen hin.

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Im Alter lässt die Fähigkeit zum Multitasking oft nach. Ältere Menschen bleiben etwa beim Gehen stehen, um sich auf ein Gespräch zu konzentrieren. Genau hier setzt das Training an: Es verbessert die sogenannte kognitiv-motorische Interferenz, also die gegenseitige Störung der Aufgaben. Die positiven Effekte übertragen sich auch auf einzelne kognitive und motorische Fähigkeiten.

Der effektive Schutz vor gefährlichen Stürzen

Stürze sind ein enormes Gesundheitsrisiko und führen häufig zu schweren Verletzungen. Bei Menschen mit Demenz ist das Risiko besonders hoch, weil kognitive Einschränkungen die Gangsicherheit zusätzlich gefährden. Viele Stürze passieren in Situationen, die geteilte Aufmerksamkeit erfordern: beim Gehen mit vollen Händen oder beim Ausweichen vor einem Hindernis.

Dual-Task-Training bereitet genau auf diese Szenarien vor. Es verbessert die Fähigkeit, Balance und Koordination auch unter Ablenkung zu halten. Forschungen zeigen positive Effekte auf Gehgeschwindigkeit und Gleichgewicht bei Senioren und Parkinson-Patienten. Moderne Ansätze nutzen sogar spielerisches „Exergaming“, bei dem Bewegungen Aufgaben auf einem Bildschirm lösen.

Ein Bollwerk gegen den kognitiven Abbau

Neben der Sturzprävention wirkt die Methode auch dem geistigen Verfall entgegen. Körperliche und geistige Aktivität sind bekannte Schutzfaktoren für das Gehirn. Dual-Tasking kombiniert beide synergetisch. Die Stimulation der Neuroplastizität kann die kognitive Reserve erhöhen und den Abbau von Gehirnzellen verlangsamen.

Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns und schützt Nervenzellen. In Verbindung mit Denkaufgaben könnten diese Effekte verstärkt werden. Auch digitale Trainingsprogramme auf Tablets haben in Studien gezeigt, dass sie die Gedächtnisleistung fördern und den Verlauf bei beginnender Demenz verzögern können.

So lässt sich das Training einfach in den Alltag integrieren

Die Methode ist flexibel und lässt sich gut an individuelle Fähigkeiten anpassen. Einfache Alltagsaktivitäten enthalten bereits Elemente des Dual-Taskings:
* Kochen nach Rezept: motorisch (schneiden, rühren) und kognitiv (Rezept lesen, Mengen abmessen)
* Gartenarbeit: Planen der Beetaufteilung während der körperlichen Arbeit

Experten empfehlen regelmäßige Aktivität für Körper und Geist, um die Risiken für Stürze und Demenz zu senken. Simultan-Training adressiert beide Bereiche effizient gleichzeitig. Die Forschung arbeitet nun an optimalen Trainingsprotokollen für verschiedene Zielgruppen. Die bisherigen Erkenntnisse sind klar: Die gleichzeitige Herausforderung von Körper und Geist ist ein mächtiger Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter.

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