Dual-Tasking: Gehen und Denken hält Gehirn und Körper fit
02.02.2026 - 07:25:12Eine wachsende Zahl von Studien belegt: Wer Bewegung mit Denkaufgaben kombiniert, trainiert effektiv Körper und Gehirn gleichzeitig. Dieser Ansatz, Dual-Tasking genannt, gewinnt in Fitness und Rehabilitation rasant an Bedeutung.
Das Prinzip ist simpel, aber wirkungsvoll. Das Gehirn muss eine motorische und eine kognitive Aufgabe parallel bewältigen – wie im Alltag, wenn man sich beim Gehen unterhält. Diese Doppelbelastung fördert die neuronale Plastizität, also die Anpassungsfähigkeit des Gehirns.
Warum Gehen mehr ist als nur Laufen
Für einen sicheren Gang braucht es mehr als starke Beine. Aktuelle Forschung zeigt: Höhere kognitive Funktionen sind entscheidend. Beim kognitiv-motorischen Training wird genau diese Interaktion gestärkt.
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Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung im Gehirn. Werden dabei zusätzlich Denkaufgaben gelöst – etwa Rückwärtszählen oder Städtenamen nennen – muss das Gehirn seine Ressourcen effizienter managen. Das verbessert exekutive Funktionen wie Planung und Konzentration.
Vom Seniorenheim bis zum Sportplatz: Breites Anwendungsspektrum
Besonders gut erforscht ist der Effekt in der Sturzprävention bei Älteren. Mit dem Alter sinkt die Fähigkeit, Doppelaufgaben zu bewältigen. Wer beim Gehen ins Stocken gerät, um eine Frage zu beantworten, hat ein höheres Sturzrisiko. Gezieltes Training kann dies deutlich senken.
Doch die Anwendungen gehen weiter:
* Bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson verbessert es Gehgeschwindigkeit und Balance.
* Nach einem Schlaganfall unterstützt es die kognitive Erholung.
* Sogar bei Kindern und Jugendlichen kann es die schulische Leistung fördern.
Einfach integrierbar: Übungen für jeden Tag
Dual-Tasking braucht kein Equipment. Jeder Spaziergang wird zum Training, wenn man sich gleichzeitig unterhält oder Denkaufgaben löst. Die Schwierigkeit sollte individuell angepasst werden.
Praktische Beispiele für Fortgeschrittene:
* Alphabet-Aufgaben: Tiere oder Städte in alphabetischer Reihenfolge nennen.
* Kopfrechnen: Einfache Rechenaufgaben lösen oder rückwärts zählen.
* Gedächtnistraining: Eine Einkaufsliste merken und während des Gehens wiedergeben.
Ein Paradigmenwechsel in der Gesundheitsvorsorge
Die steigende Popularität des Dual-Taskings spiegelt einen Wandel wider: Gesundheit wird zunehmend ganzheitlich betrachtet. Statt isoliert Muskeln oder Ausdauer zu trainieren, rückt die Verbindung von Körper und Geist in den Fokus.
Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft wird dieser Ansatz immer relevanter. Die Erhaltung von Mobilität und geistiger Fitness ist eine zentrale Herausforderung. Sogar Exergames – aktivitätsfordernde Videospiele – werden als effektive Trainingsform erforscht.
Die Zukunft ist personalisiert
Die Forschung arbeitet daran, optimale Trainingsparameter für verschiedene Zielgruppen zu definieren. Der nächste Schritt ist die Integration in breitere Gesundheitsprogramme und Reha-Protokolle.
Langfristig könnte Dual-Tasking nicht nur Stürze verhindern, sondern auch als präventive Maßnahme gegen den kognitiven Abbau im Alter an Bedeutung gewinnen. Die einfache Anwendbarkeit und klare wissenschaftliche Belege machen es zu einer vielversprechenden Methode für Jung und Alt.
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