DroneShield startet 2026 mit umfassender Software-Offensive
26.01.2026 - 06:10:12Das australische Sicherheitsunternehmen DroneShield startet mit einem umfassenden Software-Update ins neue Jahr. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Führungsposition im globalen Markt für KI-gestützte Drohnenabwehr auszubauen.
Strategische Führungswechsel für technologische Vorherrschaft
Bereits Ende Oktober 2025 stellte DroneShield die Weichen für sein Wachstum. Das Unternehmen beförderte Angus Harris zum Chief Technology Officer (CTO). Der bisherige Vice President of Software Engineering übernimmt nun die Leitung aller technischen Teams. Harris bringt Erfahrung von Thales und dem australischen Verteidigungsministerium mit.
Parallel wechselte Gründungsmitglied Angus Bean in die neu geschaffene Position des Chief Product Officer (CPO). Diese Aufteilung soll technische Umsetzung und langfristige Produktvision stärker verzahnen. Die Personalentscheidungen signalisieren einen Fokus auf Skalierung – eine klare Antwort auf die steigende internationale Nachfrage nach Drohnenabwehrsystemen.
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Umfassendes Software-Update für einfachere Bedienung
Am 21. Januar folgte der nächste strategische Schritt: ein großes Software-Update für das erste Quartal 2026. Die Neuerungen verbessern die Kommando-Systeme DroneSentry-C2 und DroneSentry-C2 Enterprise sowie das RfPatrol-Plugin. Auch die Firmware der Hardware-Komponenten wurde aktualisiert.
Kernziel ist die Vereinfachung. Bediener sollen schneller und sicherer auf Drohnenbedrohungen reagieren können. Dafür optimiert das Update vor allem die Sensorfusion – die KI, die Daten verschiedener Quellen zusammenführt. Das Ergebnis: höhere Erkennungsgenauigkeit und zuverlässigere Verfolgung, selbst in komplexem Luftraum.
Bessere Vernetzung für schnellere Reaktionen
Praktisch bedeutet das konkret mehr Kontrolle. Über das upgradete RfPatrol-Plugin teilen tragbare Detektionsgeräte ihre Daten nun in Echtzeit mit taktischen Netzwerken. Teams sehen historische Flugpfade erfasster Drohnen und können besser koordinieren.
Für Unternehmen mit mehreren Standorten bietet die Enterprise-Software zentralisierte Steuerung. Autorisierte Operatoren können nun Störsender manuell aktivieren und Kameras fernsteuern – alles von einer Zentrale aus. Die Reaktionszeiten verkürzen sich dadurch erheblich. Gleichzeitig ermöglichen verfeinerte Workflows präzisere, verhältnismäßigere Gegenmaßnahmen.
Software als Schlüssel im Wettlauf um Drohnenabwehr
Die Doppelstrategie aus personeller und technischer Stärkung zeigt Wirkung. DroneShield reagiert damit auf einen boomenden Markt. Verteidigungsbehörden, Regierungen und Sicherheitskräfte weltweit suchen nach Lösungen gegen unbemannte Flugsysteme.
Die Betonung von Software-Interoperabilität und KI-gestützter Sensorfusion ist dabei entscheidend. Denn die Bedrohungslage wird komplexer. Nur Systeme, die verschiedene Sensoren in ein einheitliches Lagebild integrieren, bieten langfristig Sicherheit. DroneShield setzt mit seiner SaaS- und KI-Strategie genau hier an.
Der starke Jahresauftakt markiert eine klare Richtung. Das Unternehmen will seine technologische Führung ausbauen – nicht nur mit Hardware, sondern durch eine ganzheitliche, softwaredefinierte Plattform. Die Weichen für 2026 sind gestellt.
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