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Aktien New York Schluss: Klar erholt - Hoffnung auf Grönland-Lösung

21.01.2026 - 22:20:33

Donald Trump hat am Mittwoch den Aktien-Anlegern mit Aussagen zur Grönland-Frage im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos keine Pause gegönnt, die Gemüter aber beruhigt.

Ausschlaggebend für die letztlich deutlichen Kursgewinne an den New Yorker Börsen war die Nachricht, dass es keine Strafzölle gegen acht europäische Länder einschließlich Deutschland zum 1. Februar geben soll, die der US-Präsident am vergangenen Wochenende wegen des Streits um Grönland angedroht hatte.

Zur Begründung verwies Trump auf der Plattform Truth Social darauf, dass basierend auf einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei. Was genau darin stehen soll, blieb zunächst unklar. Es soll aber weitere Gespräche geben, wie Rutte mitteilte.

Zuvor hatte der US-Präsident in seiner Rede in Davos bereits Gewalt in der Grönland-Frage ausgeschlossen, an seinem Plan aber erst einmal festgehalten, die zu Dänemark zählende Insel aus Gründen der nationalen Sicherheit und zum Schutz der Welt übernehmen zu wollen.

Nach ihren deutlichen Vortagesverlusten gingen die US-Börsen unter dem Eindruck der Trump-Aussagen auf Erholungskurs. So gewann der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 zum Handelsschluss 1,21 Prozent auf 49.077,23 Punkte. Der von Tech-Werten geprägte Nasdaq 100 US6311011026 verbuchte ein Plus von 1,36 Prozent auf 25.326,58 Zähler. Für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 ging es um 1,16 Prozent auf 6.875,62 Zähler hinauf.

Marktteilnehmer in New York dürften nach einem nervenaufreibenden Tag somit beruhigt in den Feierabend gegen - und es womöglich so sehen wie der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen: "Der Tag endet besser, als er begonnen hat", sagte der Minister dem dänischen Rundfunk. "Zwei Dinge nehme ich aus Davos mit: Dass Trump sagt, dass er Grönland nicht angreift (...) und dass der Zoll-Krieg auf Standby ist. Das ist positiv."

@ dpa.de

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