DKB und Postbank: Neue Phishing-Welle zielt auf Bankkunden
15.01.2026 - 21:30:12Eine neue Welle hochprofessioneller Phishing-Angriffe zielt mit alarmierender Präzision auf Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB) und der Postbank ab. Verbraucherschützer und die Finanzinstitute selbst warnen eindringlich vor den raffinierten Betrugsmaschen. Die Täter setzen auf psychologischen Druck und täuschend echte Nachrichten, um an sensible Zugangsdaten zu gelangen.
Die Angriffe sind kaum noch von echter Bankenkommunikation zu unterscheiden. Postbank-Kunden erhalten E-Mails mit Betreffzeilen wie „Aktion erforderlich zur Kontowiederherstellung“. Darin werden sie zu einer angeblichen „Sicherheitsüberprüfung“ gedrängt – oft unter dem Vorwand des Sicherheitsverfahrens BestSign.
DKB-Kunden werden parallel mit gefälschten E-Mails und SMS konfrontiert. Diese fordern zur Bestätigung der Telefonnummer, zur Aktualisierung der App oder zur angeblichen Abwehr von Betrug bei Echtzeitüberweisungen auf. Das Ziel ist immer dasselbe: ein Klick auf einen Link. Dieser führt auf eine gefälschte Webseite, die dem originalen Online-Banking-Portal täuschend ähnlich sieht. Dort eingegebene Daten wie PINs oder TANs landen direkt bei den Kriminellen.
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Psychologischer Druck als schärfste Waffe
Ein zentrales Element ist der massive Einsatz psychologischer Manipulation. Die Betrüger erzeugen gezielt Dringlichkeit und Angst, um Opfer zu unüberlegten Handlungen zu zwingen. In den Nachrichten setzen sie kurze Fristen und drohen mit schwerwiegenden Konsequenzen.
Gedroht wird mit der Sperrung des Kontos, dem Verlust des Datenzugriffs oder Serviceunterbrechungen. Besonders perfide ist die Androhung von Bearbeitungsgebühren in Höhe von bis zu 79,99 Euro, falls eine angebliche Sicherheitsüberprüfung nicht sofort erfolgt. Diese Taktik soll die natürliche Vorsicht der Empfänger aushebeln.
Smishing, Vishing, Quishing: Die Angriffskanäle weiten sich aus
Die Bedrohung beschränkt sich längst nicht mehr auf E-Mails. Die Kriminellen diversifizieren ihre Angriffskanäle für eine höhere Erfolgsquote.
- Smishing: Gefälschte SMS im Namen der Banken behaupten, die photoTAN- oder BestSign-App laufe ab und müsse über einen Link erneuert werden.
- Vishing (Voice Phishing): Betrüger rufen Kunden an und geben sich als Bankmitarbeiter aus. Unter Vorwänden wie einem „Sicherheitsupdate“ versuchen sie, Opfer zur Freigabe von Transaktionen oder zur Weitergabe persönlicher Daten zu bewegen.
- Quishing: Eine neuere Masche setzt auf manipulierte QR-Codes auf Briefen oder in E-Mails. Das Scannen führt unbemerkt auf gefälschte Webseiten zum Abgreifen von Zugangsdaten.
Immer professionellere Cyberkriminalität
Die Angriffswellen sind Teil eines größeren Trends. Die Cyberkriminalität wird immer professioneller, und große Direktbanken mit Millionen Kunden sind ein lukratives Ziel. Die Folgen für Betroffene können verheerend sein – von kleinen unbefugten Abbuchungen bis zur vollständigen Plünderung von Konten. Oft wird das Geld blitzschnell ins Ausland transferiert, was die Rückholung erschwert.
Neben dem finanziellen Schaden droht Opfern auch Identitätsdiebstahl. Experten betonen, dass die Maschen sprachlich und optisch immer ausgefeilter werden. Typische Erkennungsmerkmale wie grobe Rechtschreibfehler sind seltener geworden.
So schützen Sie sich wirksam
Angesichts der ständig weiterentwickelten Bedrohungen ist die Sensibilisierung der entscheidende Faktor. Banken betonen: Sie werden Kunden niemals per E-Mail oder SMS auffordern, sensible Daten wie Passwörter, PINs oder TANs über einen Link preiszugeben.
Folgende Schutzmaßnahmen sind essenziell:
- Klicken Sie niemals auf Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails oder SMS.
- Prüfen Sie den Absender genau. Kleine Abweichungen in der E-Mail-Adresse verraten oft den Betrug.
- Achten Sie auf Warnsignale wie unpersönliche Anreden, Drohungen, Zeitdruck und Rechtschreibfehler.
- Nutzen Sie offizielle Kanäle. Verifizieren Sie Nachrichten stets durch direkten Login über die offizielle Webseite oder Banking-App Ihrer Bank.
- Handeln Sie bei Verdacht sofort. Bei bereits eingegebenen Daten: Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank zur Kontosperrung, ändern Sie alle Passwörter und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
Die anhaltenden Phishing-Wellen zeigen: Wachsamkeit und Wissen um die Tricks der Täter sind der wirksamste Schutz für das eigene Vermögen.
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