DKB, PayPal

DKB und PayPal im Visier: Neue Betrugswelle rollt an

18.01.2026 - 08:14:12

Verbraucherschützer warnen vor hochprofessionellen Betrugsversuchen per E-Mail, SMS und Telefon. Besonders Kunden der DKB und PayPal sind aktuell betroffen.

Bankkunden in Deutschland müssen sich auf eine neue Welle hochprofessioneller Betrugsversuche einstellen. Verbraucherschützer und Polizei warnen vor verfeinerten Taktiken, mit denen Kriminelle an sensible Daten und Geld gelangen wollen. Besonders betroffen sind derzeit Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB) und des Bezahldienstes PayPal.

Die Angriffe kombinieren gefälschte E-Mails, SMS und täuschend echte Anrufe, um Opfer unter Druck zu setzen. Die Professionalität nimmt stetig zu – für Laien wird es immer schwieriger, Fälschungen von echten Benachrichtigungen zu unterscheiden. Experten raten daher zu grundsätzlichem Misstrauen gegenüber unaufgeforderten Kontaktaufnahmen.

Aktuelle Phishing-Angriffe auf DKB und PayPal

Eine neue Phishing-Welle zielt gezielt auf zwei große Anbieter ab. Die Verbraucherzentrale meldete am 16. Januar betrügerische E-Mails an DKB-Kunden. Unter dem Vorwand einer notwendigen “Überprüfung der Kontaktdaten” sollen Opfer auf einen gefährlichen Link klicken. Die Nachrichten wirken seriös, verraten sich aber durch unpersönliche Anreden und unseriöse Absenderadressen.

Fast zeitgleich, am 17. Januar, wurden Warnungen für PayPal-Nutzer ausgesprochen. Hier locken Betrüger mit Betreffzeilen wie “Wichtige Kontobestätigung erforderlich”. Der enthaltene Link führt auf eine täuschend echte, aber gefälschte Login-Seite. Alle dort eingegebenen Daten landen direkt bei den Kriminellen. Der Rat der Experten ist klar: Solche Mails unbeantwortet löschen und Konten nur über die offizielle App oder Webseite aufrufen.

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Vishing: Der gefährliche Anruf vom falschen Bankmitarbeiter

Neben digitalen Nachrichten nimmt auch der Telefonbetrug, sogenanntes Vishing, wieder zu. Die Polizeiinspektion Harburg warnte bereits am 12. Januar vor einer Masche, bei der sich Anrufer als Bankmitarbeiter ausgeben. Ihr Ziel: sensible Daten wie Passwörter oder Transaktionsnummern (TANs).

Die Täter erzeugen gezielt psychologischen Druck. Sie behaupten, nur sofortiges Handeln könne einen großen Schaden – etwa eine unautorisierte Abbuchung – abwenden. Ein besonders perfider Trick sind “Schock-Anrufe”, bei denen Nutzer während des Gesprächs ihre Banking-App öffnen und Überweisungen freigeben sollen. Echte Bankmitarbeiter fragen niemals telefonisch nach solchen Zugangsdaten.

So erkennen Sie die Betrugsversuche

Trotz steigender Professionalität folgen die Angriffe wiederkehrenden Mustern. Typische Alarmzeichen sind:
* Eine unpersönliche Anrede (z.B. “Sehr geehrter Kunde”)
* Rechtschreib- und Grammatikfehler
* Die Erzeugung von akutem Handlungsdruck mit Drohungen (Kontosperrung, Gebühren)
* Die Aufforderung, auf einen Link zu klicken oder einen Anhang zu öffnen

Banken wie die ING kommunizieren wichtige Informationen in der Regel über die gesicherte Post-Box im Online-Banking. Sie fordern Kunden nie auf, Zugangsdaten auf einer verlinkten Seite einzugeben. Eine nuova Variante ist das “Quishing”, bei dem QR-Codes in E-Mails oder Briefen auf gefälschte Webseiten leiten.

Schutzmaßnahmen: Was Kunden jetzt tun müssen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte bereits Anfang Januar vor der zunehmenden Bedrohung. Die Täter passen ihre Methoden laufend an. Dauerhafte Wachsamkeit ist daher unerlässlich.

Die wichtigsten Schutzregeln:
* Grundsätzliches Misstrauen: Seien Sie skeptisch bei unaufgeforderten E-Mails, SMS oder Anrufen mit Datenabfragen.
* Links ignorieren: Rufen Sie Bank-Webseiten immer manuell im Browser auf oder nutzen Sie die offizielle App.
* Daten schützen: Geben Sie Passwörter, PINs oder TANs niemals am Telefon oder auf verlinkten Seiten preis.
* Absender prüfen: Kontrollieren Sie E-Mail-Adressen genau auf kleine Abweichungen.
* Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen: Aktivieren Sie diese zusätzliche Sicherheitsebene, wo immer möglich.

Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch ist schnelles Handeln entscheidend. Kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank, um das Online-Banking sperren zu lassen, und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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