DKB-Kunden im Visier: Neue Phishing-Welle fordert höchste Wachsamkeit
23.01.2026 - 02:24:12Eine professionell gestaltete Phishing-Kampagne zielt derzeit gezielt auf Kunden der Deutschen Kreditbank (DKB). Die Betrüger versuchen mit gefälschten E-Mails, an sensible Zugangsdaten zu gelangen.
Die Masche: Dringlichkeit als Köder
Die gefälschten Nachrichten imitieren das Erscheinungsbild der DKB täuschend echt. Unter Betreffzeilen wie „Aktualisieren Sie jetzt Ihr DKB-Konto“ wird behauptet, dass eine sofortige Kontobestätigung erforderlich sei. Andernfalls drohe eine Kontosperrung. Dieser erzeugte Zeitdruck ist das zentrale Werkzeug der Kriminellen, um Opfer zu unüberlegten Klicks zu verleiten.
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So erkennen Sie die Fälschung
Trotz professioneller Aufmachung verraten sich die Phishing-Mails durch klare Warnsignale. Dazu gehören eine unpersönliche Anrede wie „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“ – die echte DKB nutzt stets den vollständigen Namen. Oft schleichen sich auch subtile Grammatikfehler ein.
Das entscheidende Merkmal ist jedoch der enthaltene Link. Banken fordern ihre Kunden niemals per E-Mail zur Eingabe von PIN oder TAN auf. Wer den Mauszeiger über den Link bewegt, sieht die tatsächliche Zieladresse – diese führt nie auf die echte Domain dkb.de.
Gefälschte Login-Seiten und der perfide zweite Schritt
Ein Klick führt auf eine täuschend echte Kopie des DKB-Logins. Dort werden zunächst die Zugangsdaten abgefangen. Im nächsten, besonders perfiden Schritt fordern die Betrüger dann eine TAN für eine angebliche „Test-Transaktion“ an. In Wirklichkeit autorisiert das Opfer damit eine echte Überweisung auf ein Konto der Kriminellen und umgeht so das Zwei-Faktor-Authentifizierungssystem.
Die Folgen gehen weit über Geld hinaus
Die gestohlenen Daten ermöglichen nicht nur den Zugriff auf Girokonten. Kriminelle können auch auf Depots zugreifen, Kredite beantragen oder die Identität für weitere Betrugsdelikte missbrauchen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt regelmäßig vor dieser wachsenden Professionalität.
So schützen Sie sich richtig
Die wichtigste Regel lautet: Niemals auf Links in unerwarteten Bank-E-Mails klicken. Für den Online-Banking-Zugriff immer dkb.de manuell eingeben oder die offizielle App nutzen.
Verdächtige Nachrichten sollten umgehend gelöscht werden. Wer bereits Daten eingegeben hat, muss sofort handeln: Die DKB-Sperrhotline kontaktieren, alle Passwörter ändern und Anzeige bei der Polizei erstatten. In der digitalen Welt ist gesunde Skepsis der beste Schutz.
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