DJI beendet Support für Osmo Pocket – Ära der ersten Gimbal-Kamera endet
05.02.2026 - 03:34:12Der Original-DJI-Osmo-Pocket ist ab sofort ein reines Privatgerät. Der Technologiekonzern hat heute, am 5. Februar 2026, den offiziellen Hardware-Support für die erste Generation der beliebten Handheld-Gimbal-Kamera eingestellt. Für Besitzer bedeutet das: Keine Hersteller-Reparaturen und kaum noch Original-Ersatzteile.
Aus für Reparaturen und Ersatzteile
Ab sofort erhalten Besitzer der Ende 2018 eingeführten Kamera weder offizielle Reparaturdienste noch Ersatzteile über DJI. Das Gerät hat laut aktualisierter Firmenliste das Ende seines festgelegten Lebenszyklus erreicht. Defekte am Gimbal, Batterieprobleme oder Kalibrierungsfehler können damit nicht mehr von autorisierten Service-Centern behoben werden.
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Die Einstellung folgt einem Standardverfahren des Herstellers für ältere Hardware. DJI begründete den Schritt bereits im Januar mit dem rasanten technologischen Fortschritt und geänderten Nutzeranforderungen. Irgendwann sei die Ressourcenallokation für den Support nicht mehr tragbar, so das Unternehmen.
Dritte Anbieter könnten zwar noch Reparaturen anbieten, doch die Verfügbarkeit originaler Teile wird nach diesem Stichtag schnell schwinden. Für Nutzer funktionierender Geräte bleibt das Risiko eines irreparablen Defekts.
Große Ausmusterungswelle bei DJI
Das Aus für den Osmo Pocket ist kein Einzelfall, sondern Teil einer größeren Support-Ausmusterung. Noch in diesem Frühjahr trifft es weitere DJI-Klassiker.
Am 1. April 2026 verliert die ursprüngliche Mavic Mini – die Drohne unter 250 Gramm, die eine neue regulatorische Kategorie definierte – ihren Support. Bereits am 5. März 2026 folgt das Ende für den Ronin-S, den Gimbal, der die Stabilisierung für DSLR- und spiegellose Kameras revolutionierte.
Diese gleichzeitigen Einstellungen deuten auf eine strategische Neuausrichtung hin. DJI will seine Nutzerbasis offenbar in neuere Ökosysteme lenken. Durch das Ausmustern älterer, aber populärer Geräte kann der Konzern Lieferketten und Support-Ressourcen auf aktuelle Flaggschiff-Modelle und kommende Neuheiten konzentrieren.
Upgrade-Option: Pocket 3 und Spekulationen
Für Content-Creator, die noch auf das Original setzen, hat sich die Marktlage seit 2018 drastisch verändert. Das aktuelle Flaggschiff, der Osmo Pocket 3, übertrifft das Vorgängermodell mit einem 1-Zoll-CMOS-Sensor, einem drehbaren OLED-Bildschirm und 10-Bit-Farbaufzeichnung bei Weitem.
Branchengerüchten zufolge könnte noch in diesem Jahr eine vierte Generation der Pocket-Reihe erscheinen. Spekulationen, unter anderem von The New Camera aufgegriffen, deuten auf mögliche Upgrades wie Dual-Kamera-Konfigurationen und KI-gestützte Framing-Tools hin. DJI hat diese Entwicklungen jedoch nicht offiziell bestätigt.
Nutzer des Originals stehen vor der Wahl: Sie können ihr Gerät mit äußerster Vorsicht weiterbetreiben oder auf moderne Hardware umsteigen, die laufende Wartung und Software-Updates garantiert.
Hintergrund: Regulatorischer Druck und begrenzte Lebensdauer
Der Support-Stopp erfolgt in einer Phase erhöhter regulatorischer Herausforderungen für DJI in den USA. Ende 2025 setzte die US-Bundeskommunikationsbehörde FCC den Konzern auf ihre „Covered List“. Dies erschwert die Zulassung neuer Funkgeräte, verbietet aber nicht die Nutzung bestehender Produkte.
Analysten betonen, dass diese politischen Entwicklungen zwar vor allem neue Produktlaunches betreffen. Sie unterstreichen aber die Bedeutung für Verbraucher, die Lebensdauer und Support-Status ihrer Geräte zu kennen. Das Ende für den Osmo Pocket ist zwar nicht direkt mit diesen Regulierungen verknüpft, erinnert jedoch an die begrenzte Support-Dauer von Unterhaltungselektronik.
Was bleibt? Ein Innovations-Erbe
Mit dem Osmo Pocket geht eine Ära zu Ende. Das Gerät war eines der ersten, das eine 3-Achsen-Mechanik-Stabilisierung erfolgreich für den Massenmarkt miniaturisierte. Sein Design beeinflusste Actionkameras und Smartphone-Gimbals für Jahre.
Ehemalige Nutzer sind nun auf Community-Foren, unabhängige Techniker oder den Gebrauchtmarkt für Ersatzteile angewiesen. DJI selbst konzentriert sich vollständig auf seine moderne Produktpalette. Die Branche erwartet für das Jahr 2026 weitere Ankündigungen zu den Osmo- und Mavic-Serien.
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