Disney+, Nutzer

Disney+ Nutzer im Visier aggressiver Phishing-Welle

31.12.2025 - 16:21:12

Eine neue Betrugswelle zielt gezielt auf Disney+-Kunden ab. Verbraucherschützer warnen vor gefälschten „Zahlungsproblemen“ per E-Mail und SMS, die zum Jahreswechsel besonders viele Opfer finden sollen.

Die Masche ist einfach, aber wirkungsvoll: Nutzer erhalten Nachrichten, die eine gescheiterte Abbuchung und die drohende Kontosperrung vortäuschen. Ein dringlicher Link zum „Konto reaktivieren“ führt dann auf täuschend echte Fake-Seiten. Dort abgefragte Kreditkartendaten und Logins landen direkt bei den Kriminellen.

Die Betrüger setzen auf psychologischen Druck. Kurze Fristen von „24 Stunden“ sollen zu überstürztem Handeln verleiten – besonders, wenn die Nachricht auf dem Smartphone auftaucht. Genau hier liegt ein Hauptproblem: Die Phishing-Seiten sind speziell für kleine Displays optimiert.

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Auf dem Handy sind Browser-Adressen oft verkürzt. Eine gefälschte URL wie disney-payments-secure-update[.]com fällt so viel schwerer auf. Zunehmend nutzen die Täter auch SMS („Smishing“). Diese landen direkt im vertrauten Nachrichtenverlauf und umgehen Spam-Filter.

So erkennen Sie den Betrug

Verbraucherschützer nennen klare Warnsignale für die aktuelle Kampagne:
* Unpersönliche Anreden wie „Hallo Streaming-Fan“
* Absenderadressen, die nichts mit disneyplus.com zu tun haben
* Drohungen mit sofortiger Kontosperrung oder Inkasso

Die offizielle Empfehlung ist eindeutig: Klicken Sie niemals auf Links in solchen Nachrichten. Überprüfen Sie Ihren Kontostatus stattdessen direkt in der offiziellen Disney+-App oder auf der Website. Echte Probleme werden dort angezeigt.

Sollten Sie bereits Daten eingegeben haben, handeln Sie sofort:
1. Kontaktieren Sie Ihre Bank und lassen Sie die Karte sperren.
2. Ändern Sie Ihr Disney+-Passwort und alle anderen, ähnlichen Passwörter.
3. Leiten Sie die verdächtige Nachricht an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiter.

Ein Trend mit System

Der Angriff auf Disney+-Nutzer ist kein Einzelfall. Ähnliche Wellen gab es zuletzt gegen Kunden von Netflix und Spotify. Experten sehen einen Zusammenhang mit den jüngsten Preiserhöhungen in der Branche: Die allgemeine Verunsicherung nutzen Betrüger geschickt aus.

Die Qualität der Phishing-Mails hat sich zudem deutlich verbessert. Früher typische Rechtschreibfehler sind kaum noch zu finden. Hinter den Texten stecken oft KI-Tools, die professionelle und psychologisch geschickte Formulierungen liefern.

Was bedeutet das für 2026? IT-Sicherheitsexperten rechnen mit noch personalisierteren Angriffen. Daten aus früheren Leaks könnten für Mails mit echten Namen genutzt werden. Die oberste Regel für Verbraucher bleibt aber dieselbe: Geben Sie niemals sensible Daten über einen Link aus einer unerwarteten Nachricht ein.

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