Digital Safety Planning: Der neue Weg zu weniger Stress online
14.01.2026 - 01:52:12Digitale Sicherheit wird zur Strategie für mentales Wohlbefinden. Das Weltwirtschaftsforum und andere globale Akteure fordern einen proaktiven Ansatz: Digital Safety Planning. Statt nur auf Bedrohungen zu reagieren, sollen Nutzer ihre Online-Erfahrung bewusst gestalten, um Stress zu reduzieren.
Die unterschätzte Gefahr: Digitaler Stress
Die ständige Erreichbarkeit, Informationsflut und der Druck in sozialen Medien führen zu Technostress. Studien zeigen: Besonders die 25- bis 44-Jährigen leiden unter den Folgen. Diese reichen von emotionaler Erschöpfung bis hin zu Ängsten und depressiven Symptomen. Die Ursache liegt oft in der Fremdsteuerung durch Algorithmen und Benachrichtigungen.
Was ist ein Digital Safety Plan?
Ein Digital Safety Plan ist eine persönliche Strategie für eine sicherere und kontrolliertere Online-Welt. Er geht über reine Passwortsicherheit hinaus und umfasst das gesamte digitale Wohlbefinden. Das Ziel ist klar: Die Kontrolle über das eigene Nutzungsverhalten zurückgewinnen.
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Der vom Weltwirtschaftsforum vorgeschlagene Ansatz lässt sich einfach übertragen:
* Risiken identifizieren: Was löst bei mir digitalen Stress aus?
* Maßnahmen entwerfen: Welche konkreten Schritte kann ich dagegen tun?
* Umsetzen: Die geplanten Änderungen in den Alltag integrieren.
* Überprüfen: Regelmäßig prüfen, ob die Strategie noch passt.
So erstellen Sie Ihren persönlichen Plan
Der erste Schritt ist eine ehrliche Bestandsaufnahme. Apps, die das Nutzungsverhalten tracken, können hier helfen. Finden Sie Ihre individuellen Stressauslöser – sei es eine bestimmte Social-Media-Plattform oder der ständige E-Mail-Ping.
Konkrete Maßnahmen für Ihren Plan können sein:
* Feste, handyfreie Zeiten oder Zonen im Alltag etablieren.
* Push-Benachrichtigungen für nicht-essenzielle Apps deaktivieren.
* Den eigenen Feed regelmäßig “pflegen” und Accounts entfolgen, die negative Gefühle auslösen.
* Bewusst Offline-Aktivitäten planen, um einen Ausgleich zu schaffen.
Die Strategie muss individuell sein und sollte regelmäßig angepasst werden.
Ein globaler Trend erreicht die Chefetagen
Die Diskussion um Digital Safety Planning ist Teil eines größeren gesellschaftlichen Wandels. Nach Jahren rasanter Digitalisierung rücken die psychischen Folgen in den Fokus. Initiativen wie die “Global Coalition for Digital Safety” zeigen, dass das Thema auf höchster Ebene angekommen ist.
Immer lauter wird die Forderung nach “Safety by Design”. Das bedeutet: Digitale Produkte und Plattformen müssen von Grund auf so gestaltet werden, dass sie das Wohlbefinden der Nutzer schützen. Die Verantwortung liegt damit nicht mehr allein bei den Nutzern, sondern auch bei den Technologieunternehmen.
Wohin führt die Reise?
Für 2026 zeichnet sich ab, dass digitale Sicherheit und Wohlbefinden strategisch noch wichtiger werden. Die Komplexität von KI-Bedrohungen und die Vernetzung im Internet der Dinge erfordern robustere Ansätze.
Der Druck auf Gesetzgeber wächst, verbindliche Standards – ähnlich der DSGVO – zu etablieren. Für den Einzelnen wird die Fähigkeit, einen persönlichen Digital Safety Plan zu führen, zur grundlegenden Kompetenz der digitalen Mündigkeit. Unterstützende Tools und Bildungsinitiativen werden daher eine zentrale Rolle in der Gesundheitsprävention spielen.
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